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Edelmetalle: China importiert im September weniger Silber
24.10.12 13:14
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die Edelmetalle konnten sich gestern dem Verkaufsdruck an den Rohstoffmärkten nicht entziehen und gaben ebenfalls deutlich nach, was auf breit angelegte Verkäufe von spekulativen Finanzinvestoren hindeutet, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Heute Morgen könnten Gold, Silber & Co. moderat zulegen, nachdem der Euro durch Zeitungsberichte etwas Auftrieb erhalte, wonach Griechenland für seine Sparbemühungen zwei Jahre mehr Zeit bekomme. Allerdings würden sich dadurch auch Spekulationen über die Finanzierung der so entstehenden Lücke ergeben, was die Auszahlung der nächsten Hilfstranche an Griechenland aber nicht beeinträchtigen dürfte.
Mit Interesse dürften die Marktteilnehmer heute Nachmittag eine Pressekonferenz von EZB-Präsident Draghi und Bundestagspräsident Lammert in Berlin verfolgen. Denn dort erläutere Draghi vor deutschen Politikern die aktuelle Geldpolitik der EZB. Im Fokus stehe daneben heute Abend die Sitzung der US-Notenbank FED. Diese dürfte ihre Bereitschaft zu einer expansiven Geldpolitik unterstreichen, wodurch die Opportunitätskosten der Goldhaltung niedrig bleiben würden.
China habe gemäß Daten der Zollbehörde im September 257 Tonnen Silber und damit deutlich weniger als im Vormonat importiert. Die Einfuhren würden aber über dem bisherigen Durchschnitt in diesem Jahr liegen. Der starke Preisanstieg von Silber seit Anfang August - das weiße Edelmetall sei innerhalb von zwei Monaten um mehr als 23% gestiegen - dürfte wesentlich zum Rückgang der Einfuhren beigetragen haben. (24.10.2012/ac/a/m)
Heute Morgen könnten Gold, Silber & Co. moderat zulegen, nachdem der Euro durch Zeitungsberichte etwas Auftrieb erhalte, wonach Griechenland für seine Sparbemühungen zwei Jahre mehr Zeit bekomme. Allerdings würden sich dadurch auch Spekulationen über die Finanzierung der so entstehenden Lücke ergeben, was die Auszahlung der nächsten Hilfstranche an Griechenland aber nicht beeinträchtigen dürfte.
Mit Interesse dürften die Marktteilnehmer heute Nachmittag eine Pressekonferenz von EZB-Präsident Draghi und Bundestagspräsident Lammert in Berlin verfolgen. Denn dort erläutere Draghi vor deutschen Politikern die aktuelle Geldpolitik der EZB. Im Fokus stehe daneben heute Abend die Sitzung der US-Notenbank FED. Diese dürfte ihre Bereitschaft zu einer expansiven Geldpolitik unterstreichen, wodurch die Opportunitätskosten der Goldhaltung niedrig bleiben würden.
China habe gemäß Daten der Zollbehörde im September 257 Tonnen Silber und damit deutlich weniger als im Vormonat importiert. Die Einfuhren würden aber über dem bisherigen Durchschnitt in diesem Jahr liegen. Der starke Preisanstieg von Silber seit Anfang August - das weiße Edelmetall sei innerhalb von zwei Monaten um mehr als 23% gestiegen - dürfte wesentlich zum Rückgang der Einfuhren beigetragen haben. (24.10.2012/ac/a/m)
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| XC0009655157 | 965515 | 5.594 $ | 3.124 $ | |
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