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Edelmetalle im Abwärtssog
06.05.11 16:00
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Silber zeigte gestern abermals die spektakulärste Entwicklung unter den Edelmetallen: Das weiße Metall verlor fast 12%, was dem größten Tagesverlust seit dem Jahr 1980 entspricht, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Silber notiere damit aktuell unter 35 USD je Feinunze. Die Bestände des bedeutendsten Silber-ETF, iShares Silver Trust, seien gestern einen Tag nach dem zweithöchsten Mittelabfluss seit Bestehen des Fonds um weitere 118 Tonnen abgebaut worden. Der Markt korrigiere seine zuvor übertriebene Preisrally und ziehe die anderen Edelmetalle mit in den Abwärtssog.
Hinzu komme, dass Jean-Claude Trichet gestern im Anschluss an die EZB-Sitzung Hinweise gegeben habe, dass mit der nächsten Zinserhöhung erst im Juli zu rechnen sei. Dies habe zu einer deutlichen Aufwertung des US-Dollars geführt, der ein zusätzliches Argument geliefert habe, den Abwärtstrend an den Edelmetallmärkten fortzusetzen. Gold sei im Zuge dessen um 50 USD auf 1470 USD je Feinunze gefallen. Allerdings gebe es Berichte, wonach die physische Nachfrage in Asien bei den niedrigeren Preisniveau anziehe, so dass sich der Goldpreis bereits heute vom anhaltenden Preisrückgang bei den anderen Rohstoffen abkoppeln und auf 1.485 USD je Feinunze steigen könne.
Auch Platin und Palladium würden beträchtlich unter Druck geraten, obwohl das Research-Institut GFMS in seiner gestrigen Veröffentlichung trotz eines sich abzeichnenden Überschusses bei Platin in 2011 an der moderat positiven Einschätzung hinsichtlich der Preisentwicklung am Platin- und Palladiummarkt festhalte. (06.05.2011/ac/a/m)
Silber notiere damit aktuell unter 35 USD je Feinunze. Die Bestände des bedeutendsten Silber-ETF, iShares Silver Trust, seien gestern einen Tag nach dem zweithöchsten Mittelabfluss seit Bestehen des Fonds um weitere 118 Tonnen abgebaut worden. Der Markt korrigiere seine zuvor übertriebene Preisrally und ziehe die anderen Edelmetalle mit in den Abwärtssog.
Hinzu komme, dass Jean-Claude Trichet gestern im Anschluss an die EZB-Sitzung Hinweise gegeben habe, dass mit der nächsten Zinserhöhung erst im Juli zu rechnen sei. Dies habe zu einer deutlichen Aufwertung des US-Dollars geführt, der ein zusätzliches Argument geliefert habe, den Abwärtstrend an den Edelmetallmärkten fortzusetzen. Gold sei im Zuge dessen um 50 USD auf 1470 USD je Feinunze gefallen. Allerdings gebe es Berichte, wonach die physische Nachfrage in Asien bei den niedrigeren Preisniveau anziehe, so dass sich der Goldpreis bereits heute vom anhaltenden Preisrückgang bei den anderen Rohstoffen abkoppeln und auf 1.485 USD je Feinunze steigen könne.
Auch Platin und Palladium würden beträchtlich unter Druck geraten, obwohl das Research-Institut GFMS in seiner gestrigen Veröffentlichung trotz eines sich abzeichnenden Überschusses bei Platin in 2011 an der moderat positiven Einschätzung hinsichtlich der Preisentwicklung am Platin- und Palladiummarkt festhalte. (06.05.2011/ac/a/m)
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