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EWU-Konjunktur expandiert mit geringerem Tempo
06.02.08 10:17
Swiss Life
Zürich (aktiencheck.de AG) - Die von den Experten von Swiss Life prognostizierte durchschnittliche Jahreswachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts von 1,9% in der Eurozone entspricht gerade der Trendwachstumsrate.
Die Rezessionsängste um die USA und die kürzlich weltweit drastisch fallenden Aktienmärkte würden weiterhin die hiesigen Schlagzeilen beherrschen. Deshalb würden die Finanzmärkte sowie die Stimmungslage als potenzielle Ursachen von Gegenwind für die immer noch - wenn auch mit geringerem Tempo - expandierende Eurozone gelten.
Der neueste Bank Lending Survey der EZB zeige für das vierte Quartal 2007 eine Verschärfung der Kreditstandards für die Vergabe von Unternehmensdarlehen; die Nachfrage nach Unternehmensdarlehen für Anlageinvestitionen bleibe aber positiv. Die Experten würden für die USA keine Rezession erwarten und der Effekt fallender Aktienmärkte auf die Realwirtschaft könnte in Europa kleiner sein als anderswo. Laut der OECD würden Aktien in Deutschland 12% des Nettovermögens von Haushalten verglichen mit 20% in den USA repräsentieren.
Der zusammengefasste Einkaufsmanager-Index habe leicht nachgegeben aber die Komponente der Verarbeiteten Industrie habe zuletzt wieder Geschwindigkeit aufgenommen. Zusammen mit stärker als erwarteten gewerblichen Auftragseingängen scheine die Industrie immer noch für eine moderate Expansion gerüstet. Der ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland habe im Januar nach oben tendiert, was man als ein weiteres Zeichen dafür werte, dass sich die Aktivität in der Realwirtschaft ziemlich gut halte.
Die Produzentenpreise in Deutschland hätten langsamer angezogen als erwartet und auch die Lohnteuerung sollte die Teuerungsrate des Konsums nicht anheizen, wogegen Preise für Nahrungsmittel und für importierte Rohstoffe Aufwärtsdruck ausüben würden. Die Experten von Swiss Life haben ihre Prognose aus dem einfachen Grund angehoben, dass sie von einer höheren Basis als antizipiert starten. (Ausgabe Februar 2008) (06.02.2008/fc/a/m)
Die Rezessionsängste um die USA und die kürzlich weltweit drastisch fallenden Aktienmärkte würden weiterhin die hiesigen Schlagzeilen beherrschen. Deshalb würden die Finanzmärkte sowie die Stimmungslage als potenzielle Ursachen von Gegenwind für die immer noch - wenn auch mit geringerem Tempo - expandierende Eurozone gelten.
Der zusammengefasste Einkaufsmanager-Index habe leicht nachgegeben aber die Komponente der Verarbeiteten Industrie habe zuletzt wieder Geschwindigkeit aufgenommen. Zusammen mit stärker als erwarteten gewerblichen Auftragseingängen scheine die Industrie immer noch für eine moderate Expansion gerüstet. Der ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland habe im Januar nach oben tendiert, was man als ein weiteres Zeichen dafür werte, dass sich die Aktivität in der Realwirtschaft ziemlich gut halte.
Die Produzentenpreise in Deutschland hätten langsamer angezogen als erwartet und auch die Lohnteuerung sollte die Teuerungsrate des Konsums nicht anheizen, wogegen Preise für Nahrungsmittel und für importierte Rohstoffe Aufwärtsdruck ausüben würden. Die Experten von Swiss Life haben ihre Prognose aus dem einfachen Grund angehoben, dass sie von einer höheren Basis als antizipiert starten. (Ausgabe Februar 2008) (06.02.2008/fc/a/m)


