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EWU-Konjunktur: Gute Chancen auf Trendwende
23.09.14 16:17
Metzler Asset Management
Frankfurt (www.fondscheck.de) - In den vergangenen Monaten enttäuschten die Konjunkturdaten aus der Eurozone mehrheitlich, während starke US-Konjunkturdaten überzeugten und sogar die schon optimistischen Erwartungen übertrafen, so die Experten von Metzler Asset Management.
Ein Blick in die Wirtschaftsgeschichte seit dem Zweiten Weltkrieg zeige, dass die US-Wirtschaft zumeist die Wachstumslokomotive der Weltwirtschaft gewesen sei und die anderen Regionen tendenziell der US-Wirtschaft mit einer Zeitverzögerung von sechs bis zwölf Monaten gefolgt seien. Dementsprechend signalisiere der kräftige Aufschwung der US-Wirtschaft auch positives Wachstumspotenzial für die europäische Wirtschaft.
Zumal der handelsgewichtete Euro-Wechselkurs seit Jahresanfang um etwa 4% abgewertet habe, was laut dem Interlink-Model der OECD schon innerhalb nur eines Jahres einen Wachstumsimpuls von etwa 0,3%-Punkten des BIP für die Wirtschaft der Eurozone bedeute.
Die Abwertung des Euro komme dabei vor allem der deutschen Wirtschaft zugute. Der ifo-Index (Mittwoch) könnte vor diesem Hintergrund besser ausfallen als vorhergesagt - erwartet werde ein merklicher Rückgang im September.
Auch der Rückgang des Ölpreises von mehr als 10% seit Jahresanfang sei ein signifikant positiver Wachstumsimpuls für die europäische Wirtschaft, da die Konsumenten und Unternehmen weniger für Ölimporte ausgeben müssten und daher mehr Geld für inländische Ausgaben zur Verfügung hätten. Insgesamt bestünden gute Chancen, dass die Einkaufsmanagerindices (Dienstag) in der Eurozone im August einen Boden gefunden und im September wieder moderat steigen würden.
Die geldpolitischen Maßnahmen der EZB im Juni dürften schon erste Auswirkungen auf die Geldmenge (Donnerstag) und die Kreditvergabe der Banken (Donnerstag) gehabt und für eine Verbesserung der Wachstumsrate bei beiden Indikatoren gesorgt haben. (Ausgabe vom 19.09.2014) (23.09.2014/fc/a/m)
Ein Blick in die Wirtschaftsgeschichte seit dem Zweiten Weltkrieg zeige, dass die US-Wirtschaft zumeist die Wachstumslokomotive der Weltwirtschaft gewesen sei und die anderen Regionen tendenziell der US-Wirtschaft mit einer Zeitverzögerung von sechs bis zwölf Monaten gefolgt seien. Dementsprechend signalisiere der kräftige Aufschwung der US-Wirtschaft auch positives Wachstumspotenzial für die europäische Wirtschaft.
Die Abwertung des Euro komme dabei vor allem der deutschen Wirtschaft zugute. Der ifo-Index (Mittwoch) könnte vor diesem Hintergrund besser ausfallen als vorhergesagt - erwartet werde ein merklicher Rückgang im September.
Auch der Rückgang des Ölpreises von mehr als 10% seit Jahresanfang sei ein signifikant positiver Wachstumsimpuls für die europäische Wirtschaft, da die Konsumenten und Unternehmen weniger für Ölimporte ausgeben müssten und daher mehr Geld für inländische Ausgaben zur Verfügung hätten. Insgesamt bestünden gute Chancen, dass die Einkaufsmanagerindices (Dienstag) in der Eurozone im August einen Boden gefunden und im September wieder moderat steigen würden.
Die geldpolitischen Maßnahmen der EZB im Juni dürften schon erste Auswirkungen auf die Geldmenge (Donnerstag) und die Kreditvergabe der Banken (Donnerstag) gehabt und für eine Verbesserung der Wachstumsrate bei beiden Indikatoren gesorgt haben. (Ausgabe vom 19.09.2014) (23.09.2014/fc/a/m)


