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EU-Weizen deutlich teurer als US-Weizen
30.11.12 12:08
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der Weizenpreis an der CBOT ist zunächst an der Marke von 9 USD je Scheffel abgeprallt und erstmals seit fünf Handelstagen gefallen, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Der Preisrückgang setze sich heute fort. Aktuell handle CBOT-Weizen bei weniger als 8,8 USD je Scheffel. MATIF-Weizen habe sich von den Höchstständen ebenfalls etwas entfernt und notiere bei knapp 275 EUR je Tonne. Auslöser seien Exportzahlen des US-Landwirtschaftsministeriums gewesen. Diese hätten einen Rückgang der US-Weizenexporte in der letzten Woche um mehr als 50% im Wochenvergleich auf 297,3 Tsd. Tonnen gezeigt. Angesichts des schwindenden Angebots in der Schwarzmeerregion sei mit einem höheren Wert gerechnet worden. Seit Beginn des Erntejahres seien 11,1 Mio. Tonnen US-Weizen exportiert worden. Das seien 2,2% weniger als im Vorjahreszeitraum. Offensichtlich hinterlasse das gestiegene Preisniveau Spuren bei der Nachfrage nach US-Weizen.
Ähnliches lasse sich für EU-Weizen nicht sagen. Hier sei es in dieser Woche sogar zu einem Anstieg der Exporte auf 438 Tsd. Tonnen gekommen. Seit Beginn des Erntejahres würden sich die EU-Weizenexporte auf 7,3 Mio. Tonnen summieren. Zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres hätten die kumulierten Exporte bei 6,5 Mio. Tonnen gelegen. Ob sich die Dynamik in den kommenden Wochen fortsetze, bleibe abzuwarten. Denn mittlerweile sei EU-Weizen deutlich teurer als US-Weizen. Eine Tonne EU-Weizen koste derzeit knapp 360 USD, eine Tonne US-Weizen gut 320 USD. (30.11.2012/ac/a/m)
Der Preisrückgang setze sich heute fort. Aktuell handle CBOT-Weizen bei weniger als 8,8 USD je Scheffel. MATIF-Weizen habe sich von den Höchstständen ebenfalls etwas entfernt und notiere bei knapp 275 EUR je Tonne. Auslöser seien Exportzahlen des US-Landwirtschaftsministeriums gewesen. Diese hätten einen Rückgang der US-Weizenexporte in der letzten Woche um mehr als 50% im Wochenvergleich auf 297,3 Tsd. Tonnen gezeigt. Angesichts des schwindenden Angebots in der Schwarzmeerregion sei mit einem höheren Wert gerechnet worden. Seit Beginn des Erntejahres seien 11,1 Mio. Tonnen US-Weizen exportiert worden. Das seien 2,2% weniger als im Vorjahreszeitraum. Offensichtlich hinterlasse das gestiegene Preisniveau Spuren bei der Nachfrage nach US-Weizen.
Ähnliches lasse sich für EU-Weizen nicht sagen. Hier sei es in dieser Woche sogar zu einem Anstieg der Exporte auf 438 Tsd. Tonnen gekommen. Seit Beginn des Erntejahres würden sich die EU-Weizenexporte auf 7,3 Mio. Tonnen summieren. Zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres hätten die kumulierten Exporte bei 6,5 Mio. Tonnen gelegen. Ob sich die Dynamik in den kommenden Wochen fortsetze, bleibe abzuwarten. Denn mittlerweile sei EU-Weizen deutlich teurer als US-Weizen. Eine Tonne EU-Weizen koste derzeit knapp 360 USD, eine Tonne US-Weizen gut 320 USD. (30.11.2012/ac/a/m)


