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EUR/USD immer attraktiver


09.05.07 11:22
Swiss Life

Zürich (aktiencheck.de AG) - Die Wachstumsabschwächung und Renditespannen zu anderen Märkten, die sich langsam schließen, sind nicht die einzigen Widrigkeiten, denen sich die US-Valuta stellen muss, so die Experten von Swiss Life.

Die demokratische Partei wende sich dem Protektionismus zu und unternehme Anstrengungen, gegen die Unterbewertung der chinesischen Währung anzugehen. Allerdings bleibe zu beachten, dass China der wichtigste Käufer amerikanischer Staatsanleihen sei, sodass es wohl kaum zu einer offenen Konfrontation kommen werde. Carry-Trades stünden nach wie vor in voller Blüte, sodass der Euro und das Britische Pfund weiter aufwerten würden und der Schweizer Franken und der Japanische Yen unter Abwertungsdruck bleiben würden.

Was den Euro betreffe, so erscheine die Einheitswährung im Vergleich zum US-Dollar immer attraktiver: Die EZB werde die Zinsen weiter anheben, die Eurozone wachse über Potenzial und andere Zentralbanken würden immer mehr Reserven in der Einheitswährung zulasten des USD und des CHF halten. Der Japanische Yen habe mit dem erneuten Aufkeimen der Deflation zu kämpfen. Die Expertenprognose des Konsumentenpreisindices impliziere negative Jahresveränderungsraten der Inflation in neun von den zwölf Monaten dieses Jahres. (Ausgabe Mai 2007) (09.05.2007/fc/a/m)