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ETF Securities: Marktausblick 2016
07.12.15 14:03
ETF Securities
London (www.fondscheck.de) - ETF Securities, ein weltweit führender unabhängiger Anbieter von Exchange Traded Products (ETPs), erwartet, dass der US-Dollar ähnliche Verhaltensmuster wie in der Vergangenheit aufzeigen wird, so die Experten von ETF Securities.
Im ersten Quartal 2016 sollte der Beginn einer Abwertung zu beobachten sein. Dieses Szenario stelle die Weichen für viele weitere Assetklassen: Internationale Aktien würden die US-Börsen voraussichtlich outperformen und die Stimmung gegenüber den Emerging Markets sollte sich verbessern. Weiters sollten die Rohstoffpreise wieder anziehen.
James Butterfill, Head of Research and Investment Strategy bei ETF Securities, kommentiert: "Die Zinsen in den Vereinigten Staaten werden steigen, allerdings waren die Aktivitäten der Federal Reserve (Fed) noch nie so ausgedehnt wie heute, weshalb die meisten Assetklassen während des Straffungsprozesses in unbekannten Gewässern segeln werden. Analysen von ETF Securities zu früheren Zinserhöhungszyklen der Fed legen nahe, dass - im Gegensatz zur allgemeinen Annahme - ein Sell-Off des US-Dollars einsetzen könnte."
Außerdem bestehe das Risiko, dass die Zentralbanken strategische Fehler begehen könnten. Wäre das der Fall, könnte die Inflation schneller zurückkehren, als die nominellen Renditen der Staatsanleihen steigen. Als Folge würde die Stärke des Dollars schnell schwinden. Die Modelle von ETF Securities würden darauf hindeuten, dass es in einem solchen Umfeld positive Überraschungen beim Goldpreis geben könnte.
Staatsanleihen hätten wiederum eine Blase gebildet, die Grenzlinie zwischen der Rolle von Bonds als Anlageklasse und einem politischen Instrument się allerdings noch nie so unscharf gewesen wie heute. Die sich verändernde Dynamik der Anleihenmärkte mache es dabei schwierig vorherzusagen, ob der Ausverkauf so aggressiv ausfallen werde wie 1994, als die Renditen innerhalb von 12 Monaten um 3% zugelegt hätten, oder ob man einen moderateren Anstieg von durchschnittlich 1% sehen werde, wie das in anderen Zinserhöhungszyklen der Fall gewesen sei.
Comeback der Rohstoffe
Bei den Rohstoffen gebe es erste Signale für Störungen der Angebotsseite quer durch fast alle Commodity-Märkte. Die jüngsten Preisrückgänge würden wahrscheinlich dazu führen, dass die bereits jetzt scharfen Einschnitte bei den Ausgaben noch weiter ausgedehnt würden. Zu bedenken sei, dass Angebotsdefizite etwa zwei Jahre, nachdem das Ausgabenwachstum seinen Tiefpunkt erreicht habe, zu Tage treten. Die lange Periode des Rohstoff-Überangebots sollte demzufolge zu Ende gehen. Die historisch niedrigen Margen im Minensektor sollten weiter als Katalysator wirken, um die Ressourcenförderung zu rationalisieren. Nachdem die Stimmung der Investoren gegenüber Rohstoffen sich nahe an einem Zehnjahres-Tiefpunkt bewege, könnte jede Änderung der Positionierung einen steilen Rebound der Rohstoff-Preise auslösen.
Obwohl Rohstoffe in den vergangenen fünf Jahren viel Gegenwind erfahren hätten, seien sie nach wie vor für ein gut diversifiziertes Portfolio unverzichtbar. Analysen von ETF Securities würden zeigen, dass sowohl in typischen "ausgewogenen" als auch "Wachstums" Portfolios ein Rohstoffanteil von 10% nicht nur die Performance verbessere, sondern auch die Zeit bis zum Erreichen vorhergehender Höchststände reduziere. So würden Rohstoffe ihre Aufgabe als Instrument der Diversifikation erfüllen. (07.12.2015/fc/a/m)
Im ersten Quartal 2016 sollte der Beginn einer Abwertung zu beobachten sein. Dieses Szenario stelle die Weichen für viele weitere Assetklassen: Internationale Aktien würden die US-Börsen voraussichtlich outperformen und die Stimmung gegenüber den Emerging Markets sollte sich verbessern. Weiters sollten die Rohstoffpreise wieder anziehen.
James Butterfill, Head of Research and Investment Strategy bei ETF Securities, kommentiert: "Die Zinsen in den Vereinigten Staaten werden steigen, allerdings waren die Aktivitäten der Federal Reserve (Fed) noch nie so ausgedehnt wie heute, weshalb die meisten Assetklassen während des Straffungsprozesses in unbekannten Gewässern segeln werden. Analysen von ETF Securities zu früheren Zinserhöhungszyklen der Fed legen nahe, dass - im Gegensatz zur allgemeinen Annahme - ein Sell-Off des US-Dollars einsetzen könnte."
Staatsanleihen hätten wiederum eine Blase gebildet, die Grenzlinie zwischen der Rolle von Bonds als Anlageklasse und einem politischen Instrument się allerdings noch nie so unscharf gewesen wie heute. Die sich verändernde Dynamik der Anleihenmärkte mache es dabei schwierig vorherzusagen, ob der Ausverkauf so aggressiv ausfallen werde wie 1994, als die Renditen innerhalb von 12 Monaten um 3% zugelegt hätten, oder ob man einen moderateren Anstieg von durchschnittlich 1% sehen werde, wie das in anderen Zinserhöhungszyklen der Fall gewesen sei.
Comeback der Rohstoffe
Bei den Rohstoffen gebe es erste Signale für Störungen der Angebotsseite quer durch fast alle Commodity-Märkte. Die jüngsten Preisrückgänge würden wahrscheinlich dazu führen, dass die bereits jetzt scharfen Einschnitte bei den Ausgaben noch weiter ausgedehnt würden. Zu bedenken sei, dass Angebotsdefizite etwa zwei Jahre, nachdem das Ausgabenwachstum seinen Tiefpunkt erreicht habe, zu Tage treten. Die lange Periode des Rohstoff-Überangebots sollte demzufolge zu Ende gehen. Die historisch niedrigen Margen im Minensektor sollten weiter als Katalysator wirken, um die Ressourcenförderung zu rationalisieren. Nachdem die Stimmung der Investoren gegenüber Rohstoffen sich nahe an einem Zehnjahres-Tiefpunkt bewege, könnte jede Änderung der Positionierung einen steilen Rebound der Rohstoff-Preise auslösen.
Obwohl Rohstoffe in den vergangenen fünf Jahren viel Gegenwind erfahren hätten, seien sie nach wie vor für ein gut diversifiziertes Portfolio unverzichtbar. Analysen von ETF Securities würden zeigen, dass sowohl in typischen "ausgewogenen" als auch "Wachstums" Portfolios ein Rohstoffanteil von 10% nicht nur die Performance verbessere, sondern auch die Zeit bis zum Erreichen vorhergehender Höchststände reduziere. So würden Rohstoffe ihre Aufgabe als Instrument der Diversifikation erfüllen. (07.12.2015/fc/a/m)


