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ETF-Handel: Viel Rückenwind für Schwellenländer-ETFs
28.01.21 09:02
Deutsche Börse AG
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Obwohl die Aktienmärkte zumindest hierzulande seit Wochen auf der Stelle treten: Aktien-ETFs bleiben gefragt, so die Deutsche Börse AG.
Hubert Heuclin von BNP Paribas melde hohe Zuflüsse. Derzeit seien es aber nicht DAX- oder EURO STOXX-Tracker, die gut ankämen, sondern eher globale, Pazifik- (ISIN IE00B52MJY50 / WKN A0YEDR) und Emerging Markets-ETFs, wie der Händler feststelle.
Schwellenländerindices wie der MSCI Emerging Markets hätten seit Jahresanfang nämlich nochmals kräftig zugelegt - vor allem dank Kursanstieg in China. An der Börse Frankfurt hätten Schwellenländer-ETFs zu den umsatzstärksten Indexfonds der vergangenen Handelstage gehört, vor allem der iShares Core MSCI EM IMI und der Xtrackers MSCI Emerging Markets (ISIN IE00BTJRMP35 / WKN A12GVR). Der iShares-ETFs komme seit Jahresanfang schon auf ein Plus von 9 Prozent.
Ebenfalls gesucht seien Heuclin zufolge britische Aktien sowie gesamteuropäische Titel, während die Zuflüsse in US-Aktien fast versiegt seien und Aktien aus der Eurozone sogar verkauft würden. Was die USA angehe, spreche Heuclin von einer "Flucht in ESG": Auf den Abgabelisten habe etwa der marktbreite iShares Core S&P 500 gestanden, stattdessen hätten sich Anleger im iShares MSCI USA ESG Screened positioniert. Sehr beliebt bleibe außerdem der iShares Core MSCI World, wie Patrick Schröder von Lang & Schwarz melde.
Etwas abgekühlt habe sich die Euphorie bezüglich der in den Vorwochen so gesuchten Klima-ETFs, vor allem dem iShares Global Clean Energy. "Die Umsätze bleiben sehr hoch, doch anders als in den Vorwochen sehen wir jetzt Käufe und Verkäufe", erkläre Schröder von Lang & Schwarz. Auf der Umsatzliste der Börse Frankfurt für die vergangenen fünf Handelstage stehe der iShares-ETF auch wieder ganz oben.
Eindeutig gut an kämen bei Kunden von Lang & Schwarz hingegen weiter Technologieaktien. Beispiele seien der iShares Digital Security und der iShares Digitalisation. Beide hätten sich im Kurs seit dem Tief vom vergangenen März fast verdoppelt.
Im Handel mit Anleihen-ETFs hätten Unternehmensanleihen diesmal ganz klar auf den Verkaufslisten gestanden, wie Heuclin außerdem berichte. Betroffen seien etwa der iShares Core Euro Corp Bond und auch der iShares Euro Corporate Bond ESG.
Was Staatsanleihen angehe, setze sich der Trend in Richtung China fort: Anleger hätten sich von US-Treasuries verabschiedet und stattdessen den iShares China CNY Bond USD gekauft. Der biete Zugang zu auf Lokalwährung lautenden Staatsanleihen und Anleihen von staatlichen Banken aus China mit unterschiedlichen Laufzeiten. (Ausgabe vom 26.01.2021) (28.01.2021/fc/a/e)
Hubert Heuclin von BNP Paribas melde hohe Zuflüsse. Derzeit seien es aber nicht DAX- oder EURO STOXX-Tracker, die gut ankämen, sondern eher globale, Pazifik- (ISIN IE00B52MJY50 / WKN A0YEDR) und Emerging Markets-ETFs, wie der Händler feststelle.
Schwellenländerindices wie der MSCI Emerging Markets hätten seit Jahresanfang nämlich nochmals kräftig zugelegt - vor allem dank Kursanstieg in China. An der Börse Frankfurt hätten Schwellenländer-ETFs zu den umsatzstärksten Indexfonds der vergangenen Handelstage gehört, vor allem der iShares Core MSCI EM IMI und der Xtrackers MSCI Emerging Markets (ISIN IE00BTJRMP35 / WKN A12GVR). Der iShares-ETFs komme seit Jahresanfang schon auf ein Plus von 9 Prozent.
Etwas abgekühlt habe sich die Euphorie bezüglich der in den Vorwochen so gesuchten Klima-ETFs, vor allem dem iShares Global Clean Energy. "Die Umsätze bleiben sehr hoch, doch anders als in den Vorwochen sehen wir jetzt Käufe und Verkäufe", erkläre Schröder von Lang & Schwarz. Auf der Umsatzliste der Börse Frankfurt für die vergangenen fünf Handelstage stehe der iShares-ETF auch wieder ganz oben.
Eindeutig gut an kämen bei Kunden von Lang & Schwarz hingegen weiter Technologieaktien. Beispiele seien der iShares Digital Security und der iShares Digitalisation. Beide hätten sich im Kurs seit dem Tief vom vergangenen März fast verdoppelt.
Im Handel mit Anleihen-ETFs hätten Unternehmensanleihen diesmal ganz klar auf den Verkaufslisten gestanden, wie Heuclin außerdem berichte. Betroffen seien etwa der iShares Core Euro Corp Bond und auch der iShares Euro Corporate Bond ESG.
Was Staatsanleihen angehe, setze sich der Trend in Richtung China fort: Anleger hätten sich von US-Treasuries verabschiedet und stattdessen den iShares China CNY Bond USD gekauft. Der biete Zugang zu auf Lokalwährung lautenden Staatsanleihen und Anleihen von staatlichen Banken aus China mit unterschiedlichen Laufzeiten. (Ausgabe vom 26.01.2021) (28.01.2021/fc/a/e)
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