ESPA STOCK-Fonds: Aktien "erste Wahl"


20.06.13 14:04
Erste Sparinvest

Wien (www.fondscheck.de) - Im Einklang mit der wirtschaftlichen Erholung in den Industriestaaten befinden sich die Aktienmärkte seit 2009 in einem langfristigen Aufwärtstrend. Aktien seien zwar nicht mehr billig, aber auch nicht überteuert. So finde man weiterhin viele Dividendentitel, die eine deutlich höhere Rendite abwerfen als viele Staats- und Unternehmensanleihen. Setzt sich der globale "Heilungsprozess" fort, bleiben Aktien die erste Wahl, so die Experten der Erste Sparinvest in ihrem Investment-Ausblick.

Die US-Geldpolitik sei in eine neue Phase eingetreten. Nach der erfolgreichen Abwehr des Deflationsszenarios würden die Mitglieder der US-Zentralbank über eine Reduktion des Anleihenrückkauf-Programms nachdenken. Dies sei vor allem von zwei Themen motiviert: Erstens würden die Marktteilnehmer daran erinnert, dass Wertpapierkurse auch fallen könnten, womit eine Blasenbildung verhindert werde. Zweitens sei es am Arbeitsmarkt trotz der Einsparungen im Staatshaushalt zu einer moderaten Erholung gekommen.

Da die wirtschaftliche Erholung immer noch auf fragilen Beinen stehe, werde die US-Notenbank sehr vorsichtig agieren: "In einem ersten Schritt werden die Marktteilnehmer auf das Ausstiegsszenario vorbereitet, dann folgt eine langsame Reduktion des Ankaufsprogramms. Erst in rund zwei Jahren kann mit langsamen Leitzinsanhebungen gerechnet werden", betone der neue Chief Investment Officer Gerold Permoser. Das wäre das als Signal für eine Normalisierung zu werten, was positiv für die Aktienbörsen sei.

Im Einklang mit der wirtschaftlichen Erholung in den Industriestaaten würden sich die Aktienmärkte in einem langfristigen Bullenmarkt befinden. Zwischen der Charakteristik der Volkswirtschaft und des Aktienmarktes gebe es Parallelitäten: Die Erholung sei moderat und sie dauere noch lange. Der Weltaktienindex (MSCI All Country) befinde sich nach wie vor unter dem letzten Hoch vor der Krise.

Mittlerweile könnten Aktien allerdings nicht mehr als billig sondern als fair bewertet betrachtet werden. Das könne man u. a. an den Kurs-Gewinn-Verhältniszahlen ablesen. "Die Erste Sparinvest erachtet Aktien nicht als überteuert", ergänze der Vorsitzende der Geschäftsführung Heinz Bednar.

Betrachte man die Aktien von der Dividendenrendite, so würden viele Aktien die Staats- und Unternehmensanleihen schlagen. Dies spreche dafür, dass Aktien nicht nur von Privatkunden sondern auch von institutionellen Investoren verstärkt nachgefragt würden.

Auffallend an der bisherigen Börsenkursentwicklung des Jahres 2013 sei die Schwäche der Schwellenländer-Aktien gewesen. Die schlechtere Performance der Aktienmärkte in den Emerging Markets im Vergleich zur entwickelten Welt habe verschiedene Ursachen. Die Schwellenländer hätten seit Monaten eine signifikante Abschwächung des Wirtschaftswachstums verzeichnet. Vor allem jene Länder, die Rohstoffe exportieren würden, seien unter Druck geraten. Zu einem beträchtlichen Teil könne diese Entwicklung auf die Abschwächung des BIP-Wachstums in China zurückgeführt werden. Darüber hinaus sei die Industrieproduktion in den entwickelten Volkswirtschaften schwach, worunter auch die Emerging Markets leiden würden. Dort habe die Industrie einen deutlich höheren Anteil der Industrie am Bruttoinlandsprodukt.

Auch die Rhetorik der US-Notenbank (mögliches vorzeitiges Ende des Anleihenrückkaufprogramms) habe die Risikoaversion der Investoren erhöht. "Wir sind davon überzeugt, dass die Kursrückgänge von Emerging Markets Aktien nur zyklischer Natur sind. Die langfristige Story, wonach die strukturellen Verbesserungen einen gewaltigen Aufholprozess in Gang gesetzt haben, gilt nach wie vor", meine Bednar.

"Die gemeinsame Klammer unserer positiven Einschätzung für die Aktien in der entwickelten Welt und langfristig auch für die Emerging Markets ist der globale Heilungsprozess nach der Finanzkrise", unterstreiche Permoser. So befinde sich die weltweite volkswirtschaftliche Gesamtleistung mittlerweile 7% über dem letzten Hoch von 2008. Der Schuldenabbauprozess bei den Konsumenten und Banken schreite voran. Auch die Staaten hätten sich einem mehr oder minder strengen Spardiktat unterworfen. Gleichzeitig sei die Geldpolitik der Notenbanken bisher erfolgreich gewesen, betone Permoser. Auch die Euro-Zone habe sich aufgrund vieler Anstrengungen behaupten können. Die Unternehmen seien mit diesen Herausforderungen gut zurechtgekommen. Die Verschuldung sei gering und die Aktien würden vom Weg der Normalisierung am meisten profitieren.

Aktien seien für die Erste Sparinvest die erste Wahl. Für Anleger böten sich folgende Aktien-Strategien an: Strategie Kaufkrafterhalt: Fokus auf Unternehmen mit einer überdurchschnittlich hohen Dividende (infrage kommender Fonds ESPA STOCK EUROPE-DIVIDEND); "Contrarian"-Strategie: Emerging Markets seien aufgrund der Korrektur an den Rohstoffmärkten und der nachlassenden Dynamik in den Schwellenländern zurückgeblieben, die Story sei langfristig intakt und diese Aktienmärkte seien im Vergleich zu Aktien aus den Industriestaaten wieder günstiger zu haben: (infrage kommender Fonds: ESPA STOCK GLOBAL-EMERGING MARKETS; Langfristig, ausgewogendste Strategie: Ein breit gestreuter, global ausgerichteter Aktienfonds: (infrage kommender Fonds: ESPA STOCK GLOBAL. (20.06.2013/fc/a/f)





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