Erweiterte Funktionen

Devisenmärkte im Fokus


05.04.07 09:53
Swiss Life

Zürich (aktiencheck.de AG) - Die Entwicklung der Zinsdifferenz wird in den kommenden Monaten weiterhin gegen den US-Dollar sprechen, so die Experten von Swiss Life.

Man betrachte die Verengung der Zinsspanne zwischen Europa und den USA angesichts frappanter Unterschiede in der Wachstumsdynamik als gut begründet und nachhaltig, womit sich der US-Dollar zum Euro und dem Britischen Pfund abschwächen dürfte.

Die jüngste Korrektur an den Finanzmärkten habe den Appetit der Anleger nach Positionen im Schweizer Franken erneuert. Diese Aufwertung sei allerdings trotz mindestens einer weiteren anstehenden Zinserhöhung durch die schweizerische Nationalbank nur von kurzer Dauer. Im Zuge der erwarteten Fortsetzung der sich im Gang befindenden Erholung der Aktienmärkte dürften die Wechselkurse wieder auf das vor der Korrektur beobachtete Niveau tendieren.

Die Experten würden dabei aber keinesfalls außer Acht lassen, dass angesichts größer gewordener Unsicherheiten bezüglich des Wirtschaftswachstums und der Geldpolitik in den USA die Volatilität in den Wechselkursen deutlich höher als vor den jüngsten Turbulenzen bleiben werde.

Die Experten von Swiss Life würden vorsichtig in ihrer Einschätzung zum Japanischen Yen bleiben, da sie sich aufgrund der Tatsache, dass sich Japan erneut in der Deflation befinde, nicht vorstellen könnten, dass die Notenbank den Leitzins dieses Jahr nochmals erhöhe. (Ausgabe April 2007) (05.04.2007/fc/a/m)