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Devisenmärkte im Fokus
06.03.07 14:13
Swiss Life
Zürich (aktiencheck.de AG) - Die Zinsdifferenz zu Europäischen Anleihen arbeitet momentan nicht mehr für den US-Dollar, berichten die Experten von Swiss Life.
Angesichts der unterschiedlichen Wachstumsdynamik zwischen den beiden Regionen erwarte man eine weitere Verengung der Zinsspanne. Trotzdem sehe man noch keinen Grund für eine deutliche Abschwächung des US-Dollars gegenüber dem Euro und dem Schweizer Franken. Dafür habe sich beispielsweise der Staatshaushalt in den USA zu günstig entwickelt. Außerdem sei der handelsgewichtete US-Dollar ohnehin schon leicht unterbewertet. Die Experten von Swiss Life würden davon ausgehen, dass sich die drei Währungspaare in den kommenden drei Monaten seitwärts bewegen würden.
Die jüngste Korrektur an den Aktienmärkten habe den Appetit der Investoren auf den Schweizer Franken erneuert. Da man die fundamentalen Rahmenbedingungen als weiterhin vorteilhaft ansehe, dürfte diese Entwicklung nicht nachhaltig bleiben. Eine rasche Erholung an den Aktienmärkten dürfte die Wechselkurse wieder auf das vor der Korrektur beobachtete Niveau bringen. Das Britische Pfund werde einen Teil seiner jüngsten Kursgewinne preisgeben, sollte sich die Expertenerwartung einer geldpolitischen Verschnaufpause seitens der Bank of England bewahrheiten. Da selbst die Zinserhöhung vom 21. Februar dem JPY keinen Aufschwung verliehen habe, erwarte man ein Fortdauern der Schwächephase dieser Währung. (Ausgabe März 2007) (06.03.2007/fc/a/m)
Angesichts der unterschiedlichen Wachstumsdynamik zwischen den beiden Regionen erwarte man eine weitere Verengung der Zinsspanne. Trotzdem sehe man noch keinen Grund für eine deutliche Abschwächung des US-Dollars gegenüber dem Euro und dem Schweizer Franken. Dafür habe sich beispielsweise der Staatshaushalt in den USA zu günstig entwickelt. Außerdem sei der handelsgewichtete US-Dollar ohnehin schon leicht unterbewertet. Die Experten von Swiss Life würden davon ausgehen, dass sich die drei Währungspaare in den kommenden drei Monaten seitwärts bewegen würden.
Die jüngste Korrektur an den Aktienmärkten habe den Appetit der Investoren auf den Schweizer Franken erneuert. Da man die fundamentalen Rahmenbedingungen als weiterhin vorteilhaft ansehe, dürfte diese Entwicklung nicht nachhaltig bleiben. Eine rasche Erholung an den Aktienmärkten dürfte die Wechselkurse wieder auf das vor der Korrektur beobachtete Niveau bringen. Das Britische Pfund werde einen Teil seiner jüngsten Kursgewinne preisgeben, sollte sich die Expertenerwartung einer geldpolitischen Verschnaufpause seitens der Bank of England bewahrheiten. Da selbst die Zinserhöhung vom 21. Februar dem JPY keinen Aufschwung verliehen habe, erwarte man ein Fortdauern der Schwächephase dieser Währung. (Ausgabe März 2007) (06.03.2007/fc/a/m)


