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Deutschland stabile Preisentwicklung
15.02.07 10:31
W&W Asset Management
Stuttgart (aktiencheck.de AG) - Der erwartete sprunghafte Anstieg der Inflationsrate in Deutschland aufgrund der Mehrwertsteuererhöhung ist im Januar ausgeblieben, so die Experten der W&W Asset Management GmbH.
Im Vergleich zum Dezember 2006 seien die Preise sogar um 0,2 Prozent gesunken. Die Jahresrate für den Zeitraum vom Januar 2006 bis Januar 2007 sei nur leicht von 1,4 Prozent auf 1,6 Prozent gestiegen. Vor dem Hintergrund dieser überraschend stabilen Preisentwicklung senke die W&W Asset Management GmbH (W&W AM), eine Tochter der Stuttgarter Finanzdienstleistungsgruppe Wüstenrot & Württembergische, ihre Inflationsprognose für 2007 für die Europäische Währungsunion und Deutschland auf 2 Prozent.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes hätte die Mehrwertsteuererhöhung zum 1. Januar 2007 das Preisniveau rein rechnerisch um zusätzliche 1,4 Prozent erhöht, wenn sie voll und unmittelbar an den Endverbraucher weitergegeben worden wäre. Weitere Gründe für die geringe Geldentwertung zu Beginn des neuen Jahres seien ein deutlicher Rückgang der Energiepreise und außergewöhnlich hohe Rabatte im Winterschlussverkauf als Folge der milden Witterung gewesen.
Inflationsgefahren sehe die W&W AM gegenwärtig nur, wenn es bei den diesjährigen Tarifverhandlungen zu höheren Lohnabschlüssen als in den Vorjahren kommen würde. Da sich die Arbeitsmarktsituation und die Gewinnlage der Unternehmen verbessert hätten, sei die Möglichkeit durchaus gegeben. (15.02.2007/fc/a/m)
Im Vergleich zum Dezember 2006 seien die Preise sogar um 0,2 Prozent gesunken. Die Jahresrate für den Zeitraum vom Januar 2006 bis Januar 2007 sei nur leicht von 1,4 Prozent auf 1,6 Prozent gestiegen. Vor dem Hintergrund dieser überraschend stabilen Preisentwicklung senke die W&W Asset Management GmbH (W&W AM), eine Tochter der Stuttgarter Finanzdienstleistungsgruppe Wüstenrot & Württembergische, ihre Inflationsprognose für 2007 für die Europäische Währungsunion und Deutschland auf 2 Prozent.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes hätte die Mehrwertsteuererhöhung zum 1. Januar 2007 das Preisniveau rein rechnerisch um zusätzliche 1,4 Prozent erhöht, wenn sie voll und unmittelbar an den Endverbraucher weitergegeben worden wäre. Weitere Gründe für die geringe Geldentwertung zu Beginn des neuen Jahres seien ein deutlicher Rückgang der Energiepreise und außergewöhnlich hohe Rabatte im Winterschlussverkauf als Folge der milden Witterung gewesen.
Inflationsgefahren sehe die W&W AM gegenwärtig nur, wenn es bei den diesjährigen Tarifverhandlungen zu höheren Lohnabschlüssen als in den Vorjahren kommen würde. Da sich die Arbeitsmarktsituation und die Gewinnlage der Unternehmen verbessert hätten, sei die Möglichkeit durchaus gegeben. (15.02.2007/fc/a/m)


