Deutsche Quant Equity Low Volatility Europe-Fonds: Risiko-Kontrolle geht vor - Fondsanalyse


22.09.16 13:53
DWS Investments

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Europäische Aktien haben weiterhin Aufholpotenzial, doch die Kursschwankungen an den Börsen könnten zunehmen. Der Aktienfonds Deutsche Quant Equity Low Volatility Europe bietet ein attraktives Risiko-Rendite-Profil und verfolgt das Ziel, Schwankungen im Rahmen zu halten, so die Experten von DWS Investments.

Das Börsenjahr 2016 habe dramatisch begonnen, doch dann habe sich die Stimmung gebessert. Viele Indices, etwa der DAX oder der amerikanische Dow Jones, hätten die Delle vom Januar und Februar inzwischen wieder ausgleichen können - ein deutlicher Hinweis darauf, dass eine langfristige Investmentstrategie der richtige Ansatz sei.

Auch Europas Börsen hätten sich gut erholt, wenngleich etwas weniger ausgeprägt. Dementsprechend hätten sie auch noch Aufholpotenzial. Nicht zuletzt, weil sie niedriger bewertet würden als beispielsweise US-Titel.

Das würden auch viele Börsenprofis erkennen. Immer mehr internationale Fondsmanager würden jetzt ihre Position in europäischen Aktien ausbauen. Das zeige eine aktuelle Umfrage der Bank of America unter mehreren hundert Fondsmanagern.

Trotz der langfristigen Perspektiven bleibe dabei jedoch eine vorsichtige Anlagestrategie sinnvoll. Über den Sommer hinweg hätten sich die Finanzmärkte erfreulich entspannt gezeigt, was sich deutlich an den sinkenden Werten der Volatilitäts-Indices ablesen lasse. Doch einige Punkte würden dafür sprechen, dass das Börsenjahr nicht ganz so ruhig ausklinge, wie der Sommer hoffen lassen habe.

Vor allem die Politik könnte die eine oder andere Überraschung bereit halten. Das würden auch die von der Bank of America befragten Börsenprofis so sehen. In der Tat stünden in den nächsten Wochen zahlreiche, schwer einzuschätzende politische Ereignisse auf der Agenda: Das Referendum in Italien, eine mögliche Neuwahl in Spanien, weiterer Streit über den Flüchtlingsdeal zwischen Türkei und EU und im November auch die Präsidentschaftswahl in den USA. Jedes dieser Ereignisse könnte für Unsicherheit an den Märkten sorgen und damit deutliche Kursschwankungen auslösen.

Gefragt würden in diesem Umfeld Fonds bleiben, bei denen das Risikomanagement besonders wichtig sei. Schließlich sei es beim Vermögensaufbau wichtig, größere Verluste möglichst zu vermeiden. Das zeige sich an einem einfachen Rechenbeispiel: Wer zehn Prozent Verlust aufholen wolle, brauche anschließende Gewinne von 11,1 Prozent. Wer 50 Prozent Rückgang ausgleichen wolle, müsse anschließend schon 100 Prozent Zuwachs erreichen.

Der Fonds Deutsche Quant Equity Low Volatility Europe basiere genau auf solchen grundsätzlichen Überlegungen. Mit diesem Fonds könnten langfristig orientierte Anleger das Potenzial der Aktienmärkte nutzen, dabei zugleich aber von geringeren Schwankungen profitieren. Das zeige etwa ein Vergleich der Wertentwicklung des Fonds mit den EURO STOXX 50-Index. Erreicht werde dies mit einem konzentrierten Portfolio europäischer Aktien, das gegenüber dem breiten Aktienmarkt eine niedrigere zu erwartende Kursschwankung aufweise.

Anhand ausgefeilter Algorithmen werde die Zusammenstellung des Portfolios vom Fondsmanagement vorgenommen. Dabei stelle das Fondsmanagement bei der Auswahl der Aktien auf Attraktivitäts- und Risikoprognosen ab und berücksichtige auch Transaktionskosten. (22.09.2016/fc/a/f)





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