DWS Vermögensbildungsfonds I im Fokus


16.03.07 16:08
Morningstar

München (aktiencheck.de AG) - Der DWS Vermögensbildungsfonds I hat weniger als der Markt verloren, berichten die Experten von Morningstar.

Zwar liege die Differenz bei nur 0,3% (-5,3%), aber damit habe der Fonds besser abgeschnitten als der Aktienmarkt. Auch sei die Performance in den volatilen Märkten überzeugender gewesen als die des Union Investment Vorzeigeprodukts UniGlobal mit -5,8% oder die des von JP Morgan verwalteten DekaTeam-GlobalSelect mit -5,7% ggü. 5,6% (MSCI World Index). Fondsmanager Klaus Kaldemorgen habe Ende Januar eine Kassequote von 8,4% gefahren. Im Februar habe Kaldemorgen riskantere Positionen aus den Emerging Markets und aus dem Technologiesektor reduziert. Auf der Verkaufsliste hätten vor allem chinesische Aktien gestanden.

Die DWS und Kaldemorgen würden langfristig hohes Potenzial an den Schwellenländerbörsen sehen. Kaldemorgen habe Ende 2006 ein Fünftel in Brasilien, Südkorea und Hongkong investiert (aktuell 8%). Ende Februar habe der Fonds ein relatives Untergewicht an Finanzwerten (24% vs. Vergleichsindex von 27%) gehabt, was unterstützend in der heftigen Korrektur gewesen sei. Kaldemorgen und Murchison hätten eine Untergewichtung in US-Aktien. Da die US-Börsen gewöhnlich weniger stark schwanken würden und nachgegeben hätten als die besser gelaufenen europäischen Handelsplätze, habe die Vernachlässigung von US-Titeln Performance gekostet. Insgesamt sei das Jahr 2006 für den DWS Vermögensbildungfonds I ein gutes gewesen. In seiner Vergleichsgruppe habe er zum besten Drittel gehört. (Ausgabe vom 12.03.2007)(16.03.2007/fc/a/f)