DWS European Opportunities-Fonds: Warum der Blick auf die "Kleinen" lohnt - Fondsanalyse


14.03.17 11:30
DWS Investments

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Eine breite Streuung im Portfolio hilft Wertschwankungen zu reduzieren. Viele Anleger lassen kleine und mittelgroße Unternehmen (Small und Mid Caps) bei der Diversifizierung außer Acht und verschenken so Renditechancen. Insbesondere im Bereich der Nebenwerte können Investoren von der Expertise und Erfahrung von Fondsmanagern profitieren. Mit dem DWS European Opportunities-Fonds können Anleger an dieser Entwicklung partizipieren, so die Experten von DWS Investments.

Niemals alle Eier in einen Korb legen, laute ein altes Sprichwort. Wie gut sich dieses Sprichwort auf die Geldanlage anwenden lasse, verdeutliche eine aktuelle Untersuchung der London Business School. Laut der Studie hätten sich die verschiedenen Aktienmärkte in Europa seit dem Jahr 1900 höchst unterschiedlich entwickelt. Während sich Anleger in Schweden über durchschnittliche Renditen von knapp 6 Prozent pro Jahr hätten freuen können, habe es die italienische Börse nicht über die 2 Prozent-Marke geschafft.

Eine breite Diversifikation sei natürlich keine Garantie für die Vermeidung von Verlusten. Aktien könnten aus unterschiedlichsten Gründen stark schwanken. Diversifikation könne allerdings dabei helfen, diese Schwankungen abzumildern und die Höhe der Verluste zu begrenzen. Viele Anlegern sei das grundsätzlich klar. Allerdings übersähen sie bei der Diversifikation ihres Portfolios oftmals den Fakt, dass klein- und mittelkapitalisierte Unternehmen langfristig häufig bessere Renditeaussichten hätten als Großkonzerne.

Den Effekt der Überrenditen kleinerer börsennotierter Unternehmen hätten beispielsweise auch die Nobelpreisträger Fama und French Anfang der 1990er Jahre in wissenschaftlichen Studien belegt. Dieser Effekt lasse sich auch in der jüngsten Vergangenheit bei europäischen Aktien beobachten.

Für die bessere Performance von Small- und Mid Cap-Unternehmen gebe es in der Finanzforschung diverse Erklärungen. So seien die meisten dieser Aktien weniger liquide und meist volatiler als die von Großkonzernen. Das schlage sich in höheren Risikoprämien nieder, die die Performance über die Zeit positiv beeinflussen könnten.

Zudem würden kleine und mittlere Unternehmen oftmals neue und innovative Produkte auf den Markt bringen und damit margenstarke Nischenmärkte besetzen. Small und Mid Caps würden daher oftmals deutlich stärkere Wachstumsraten aufweisen.

Da sich Unternehmen im Small- und Midcap-Segment größtenteils auf solche Nischenmärkte fokussieren würden, könne es für Privatanleger allerdings mit einigen Mühen verbunden sein, die Erfolgschancen eines kleinen Unternehmens zu bewerten. Die mit etwa 5.000 Titeln unüberschaubar große Anzahl von Nebenwerten in Europa werde zudem von nur wenigen Analysten beobachtet. Daher empfehle es sich gerade im Bereich von Small und Mid Caps auf eine breite Diversifikation zu achten. Für Privatanleger könne es sinnvoller sein, auf Anlageprodukte wie beispielsweise Fonds zu setzen, die von Experten betreut würden.

Erfahrene Portfoliomanager wie beispielsweise Philipp Schweneke, der den Fonds DWS European Opportunities betreue, könnten dank guter Kontakte zu den Unternehmensführungen für Anleger die attraktivsten Wachstumswerte aufspüren. (Ausgabe vom 13.03.2017) (14.03.2017/fc/a/f)





hier klicken zur Chartansicht

Aktuelle Kursinformationen mehr >
Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
522,701 € 523,00 € -0,299 € -0,06% 17.04./10:51
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0008474156 847415 533,48 € 415,85 €