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CS ETF (IE) on CSI 300 für risikobewusste Anleger
14.12.11 14:30
YouQuant.com-ETF-Flash (Deutschland)
Zürich (aktiencheck.de AG) - Da Aktien und Währungen volatil sind, empfehlen die Experten von YouQuant.com-ETF-Flash (Deutschland) den CS ETF (IE) on CSI 300 nur für Anleger, die das Risiko verstehen und auch tragen können.
"Chinas Exportwachstum bricht ein" oder "Chinas Häusermarkt bricht ein", solche Titel seien in diesen Tagen auf den Finanzseiten einschlägiger Tageszeitungen zu lesen. Dem chinesischen Aktienmarkt seien diese Meldungen natürlich nicht fremd und so seien die Aktien an den Börsen von Schanghai und Schenzhen auch im Sinkflug. Ein Kauf könnte jedoch bald interessant sein.
Aus soeben veröffentlichten Zolldaten Chinas gehe hervor, dass wegen flauer Nachfrage in Europa und den USA das chinesische Exportwachstum im November zurückgegangen sei. Der Handelsüberschuss sei gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 35% eingebrochen. Angesichts der europäischen Schuldenkrise sei auch der monatliche Handelsüberschuss, der den Warenaustausch Chinas mit den 27 Ländern der EU betreffe, gesunken. Laut der Statistik habe er sich im November auf 11,8 Mrd. US-Dollar vermindert. Im Oktober habe er noch bei 13 Mrd. US-Dollar gelegen.
Noch ein paar Worte zu Chinas Immobilienmarkt, der lange nur den Trend nach oben gekannt habe. Die französische Großbank BNP Paribas rechne für 2012 mit einem Preisrückgang in Höhe von 10% für Gesamtchina. Diese Prognose könne aber keine Überraschung sein, denn es habe nicht ewig weitergehen können wie bisher. Die Immobilieninvestitionen in China seien in den vergangenen sieben Jahren jeweils um mehr als ein Drittel gestiegen.
Gemäß Daten des National Bureau of Statistics of China hätten die neuen Anlagegelder allein von Januar bis September 2011 rund 515 Mrd. Euro erreicht. Im Oktober des Boomjahres 2009 sei die projektierte Neubaufläche im Jahresvergleich um 200% gewachsen, im vergangenen Oktober habe sie nur noch bei etwas über 2% gelegen. Für viele Experten des chinesischen Immobilienmarktes komme diese Abkühlung alles andere als unerwartet und sie würden sie auch positiv werten. Denn an einer längerfristigen Überhitzung könne niemand ein Interesse haben.
Natürlich seien diese Nachrichten nicht spurlos am chinesischen Aktienmarkt vorübergegangen. Wäre ja auch ein Wunder. Man sollte sich dazu den CSI 300 Index in CNY (Chinesischer Yuan) anschauen, der scharf korrigiert habe. Er sei ein um Streubesitz adjustierter markkapitalisierungsgewichteter Index, der die Performance von "A-Aktien" (d.h. von Unternehmen emittierte Wertpapiere, die in der Volksrepublik China - ohne Hongkong - gegründet worden seien, an den Börsen von Schanghai und Schenzhen gehandelt und in Chinesischen Yuan notiert würden) reflektieren solle, indem er allgemein den Schwerpunkt auf die Aktien der 300 Unternehmen mit der höchsten Marktkapitalisierung und der größten Liquidität von allen an diesen Börsen gehandelten "A-Aktien" lege.
Der CS ETF (IE) on CSI 300 von der Credit Suisse, www.csetf.com, repliziere diesen Index. Es sei ein Swap-basierter Fonds, der die Dividenden reinvestiere. Das Total Expense Ratio (TER) betrage 0,50% p.a. Gehandelt werde er an der Börse Frankfurt (Xetra), www.boerse-frankfurt.de, in Euro.
Aktien und Währungen seien volatil. Deshalb kommt dieser ETF nur für Anleger infrage, die das Risiko verstehen und auch tragen können, so die Experten von YouQuant.com-ETF-Flash (Deutschland). Eine laufende Überwachung sei empfehlenswert. (Ausgabe 49 vom 13.12.2011) (14.12.2011/fc/a/e)
"Chinas Exportwachstum bricht ein" oder "Chinas Häusermarkt bricht ein", solche Titel seien in diesen Tagen auf den Finanzseiten einschlägiger Tageszeitungen zu lesen. Dem chinesischen Aktienmarkt seien diese Meldungen natürlich nicht fremd und so seien die Aktien an den Börsen von Schanghai und Schenzhen auch im Sinkflug. Ein Kauf könnte jedoch bald interessant sein.
Aus soeben veröffentlichten Zolldaten Chinas gehe hervor, dass wegen flauer Nachfrage in Europa und den USA das chinesische Exportwachstum im November zurückgegangen sei. Der Handelsüberschuss sei gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 35% eingebrochen. Angesichts der europäischen Schuldenkrise sei auch der monatliche Handelsüberschuss, der den Warenaustausch Chinas mit den 27 Ländern der EU betreffe, gesunken. Laut der Statistik habe er sich im November auf 11,8 Mrd. US-Dollar vermindert. Im Oktober habe er noch bei 13 Mrd. US-Dollar gelegen.
Gemäß Daten des National Bureau of Statistics of China hätten die neuen Anlagegelder allein von Januar bis September 2011 rund 515 Mrd. Euro erreicht. Im Oktober des Boomjahres 2009 sei die projektierte Neubaufläche im Jahresvergleich um 200% gewachsen, im vergangenen Oktober habe sie nur noch bei etwas über 2% gelegen. Für viele Experten des chinesischen Immobilienmarktes komme diese Abkühlung alles andere als unerwartet und sie würden sie auch positiv werten. Denn an einer längerfristigen Überhitzung könne niemand ein Interesse haben.
Natürlich seien diese Nachrichten nicht spurlos am chinesischen Aktienmarkt vorübergegangen. Wäre ja auch ein Wunder. Man sollte sich dazu den CSI 300 Index in CNY (Chinesischer Yuan) anschauen, der scharf korrigiert habe. Er sei ein um Streubesitz adjustierter markkapitalisierungsgewichteter Index, der die Performance von "A-Aktien" (d.h. von Unternehmen emittierte Wertpapiere, die in der Volksrepublik China - ohne Hongkong - gegründet worden seien, an den Börsen von Schanghai und Schenzhen gehandelt und in Chinesischen Yuan notiert würden) reflektieren solle, indem er allgemein den Schwerpunkt auf die Aktien der 300 Unternehmen mit der höchsten Marktkapitalisierung und der größten Liquidität von allen an diesen Börsen gehandelten "A-Aktien" lege.
Der CS ETF (IE) on CSI 300 von der Credit Suisse, www.csetf.com, repliziere diesen Index. Es sei ein Swap-basierter Fonds, der die Dividenden reinvestiere. Das Total Expense Ratio (TER) betrage 0,50% p.a. Gehandelt werde er an der Börse Frankfurt (Xetra), www.boerse-frankfurt.de, in Euro.
Aktien und Währungen seien volatil. Deshalb kommt dieser ETF nur für Anleger infrage, die das Risiko verstehen und auch tragen können, so die Experten von YouQuant.com-ETF-Flash (Deutschland). Eine laufende Überwachung sei empfehlenswert. (Ausgabe 49 vom 13.12.2011) (14.12.2011/fc/a/e)


