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Börse Hamburg: Neues Jahreshoch im Fondshandel
05.07.13 12:02
Börse Hamburg
Hamburg (www.fondscheck.de) - Umsätze in Aktienfonds und offenen Immobilienfonds haben im Juni für ein neues Jahreshoch im Fondshandel an der Börse Hamburg gesorgt, so die Börse Hamburg.
Anleger hätten im vergangenen Monat insgesamt 101,2 Millionen Euro und damit rund acht Millionen mehr als im Mai gehandelt.
Unter den zehn umsatzstärksten Fonds des Monats würden sich erneut allein fünf offene Immobilienfonds finden, bei denen die Anteilsrücknahme durch die Kapitalanlagegesellschaft ausgesetzt sei. Das größte Handelsvolumen habe es mit rund 12,8 Millionen Euro einmal mehr im CS Euroreal gegeben. Aber auch Immobilienfonds mit hohem Anlagevermögen, die nicht "eingefroren" seien, seien stark gehandelt worden. So sei der DEKA Immobilien Europa (ISIN DE0009809566 / WKN 980956), der ein Vermögen von mehr als zwölf Milliarden Euro verwalte, im Juni der am drittstärksten gehandelte Fonds gewesen.
Beflügelt habe den Fondshandel auch das zuletzt erhöhte Kursniveau an vielen Aktienmärkten weltweit. Nachdem etwa der deutsche Aktienmarkt zuletzt auf neue Höchststände geklettert sei, hätten viele Anleger ihre Gewinne realisiert. "Sie nutzten dazu auch häufig die Möglichkeit der Börse Hamburg, über Stop-Loss-Marken automatisch Verkäufe auszulösen", sage Dr. Thomas Ledermann, Geschäftsführer der Börse Hamburg. Zahlreiche Verkäufe seien zum Beispiel beim DWS Top Dividende zu beobachten gewesen, nachdem die Marke von 90 Euro pro Anteil durchbrochen worden sei. Gegen Ende des Monats habe sich der Fonds stabilisiert und habe wieder zugelegt.
Gute Performance hätten Anleger im Juni erneut mit Aktienfonds erzielt, die in japanische Unternehmenswerte investiert seien. Unter den Top-10-Performern des Monats seien allein fünf dieser Fonds. Der Gouverneur der japanischen Notenbank habe zuletzt eine Verdoppelung der Geldmenge bis Ende 2014 angekündigt, um die Wirtschaft des Landes anzukurbeln. "Die offensive Zinspolitik der Bank of Japan verspricht günstige Liquidität für die Unternehmen und hat dem japanischen Aktienmarkt weiter Auftrieb gegeben", kommentiere Oliver Wetekamp, Leiter des Fondshandels an der Börse Hamburg, diese Entwicklung. Vor allem der Baring Japan Growth Trust habe profitiert und auf Monatssicht um rund sieben Prozent zulegen können.
Mit einem Plus von mehr als fünf Prozent habe sich auch eine Investition in den Dexia Sustainable Pacific für Anleger ausgezahlt. Neben Japan investiere er auch in Neuseeland, Australien, Singapur und Hongkong. Performance-Spitzenreiter mit mehr als 16 Prozent Zuwachs sei allerdings der DEGI Europa gewesen. Der offene Immobilienfonds stehe kurz vor der Abwicklung. "Die große Nachfrage zeigt, dass offenbar immer noch viele Anleger auf gute Erlöse durch Objektverkäufe hoffen", sage Wetekamp. "Sie spekulieren darauf, dass der aktuelle Börsenpreis unter dem liegt, was ihnen die Fondsgesellschaft am Ende auszahlen wird."
Die großen Verlierer mit mehr als 20 Prozent Verlust seien im Juni ein weiteres Mal diverse Goldfonds gewesen. Zahlreiche Aktienfonds mit Minenwerten hätten starke Abschläge hinnehmen müssen. Die Talfahrt beim Goldpreis habe aber auch Fonds, die in mehrere Rohstoffe investieren würden, in Mitleidenschaft gezogen.
Abschläge habe es zudem aufgrund der politischen Unruhen in Brasilien und der Türkei in den dortigen Aktienmärkten gegeben - das habe auch Fonds nach unten gezogen, die ihren Anlageschwerpunkt in diesen Ländern hätten. Auch diese Portfolios hätten zweistellig verloren. (05.07.2013/fc/a/f)
Anleger hätten im vergangenen Monat insgesamt 101,2 Millionen Euro und damit rund acht Millionen mehr als im Mai gehandelt.
Unter den zehn umsatzstärksten Fonds des Monats würden sich erneut allein fünf offene Immobilienfonds finden, bei denen die Anteilsrücknahme durch die Kapitalanlagegesellschaft ausgesetzt sei. Das größte Handelsvolumen habe es mit rund 12,8 Millionen Euro einmal mehr im CS Euroreal gegeben. Aber auch Immobilienfonds mit hohem Anlagevermögen, die nicht "eingefroren" seien, seien stark gehandelt worden. So sei der DEKA Immobilien Europa (ISIN DE0009809566 / WKN 980956), der ein Vermögen von mehr als zwölf Milliarden Euro verwalte, im Juni der am drittstärksten gehandelte Fonds gewesen.
Gute Performance hätten Anleger im Juni erneut mit Aktienfonds erzielt, die in japanische Unternehmenswerte investiert seien. Unter den Top-10-Performern des Monats seien allein fünf dieser Fonds. Der Gouverneur der japanischen Notenbank habe zuletzt eine Verdoppelung der Geldmenge bis Ende 2014 angekündigt, um die Wirtschaft des Landes anzukurbeln. "Die offensive Zinspolitik der Bank of Japan verspricht günstige Liquidität für die Unternehmen und hat dem japanischen Aktienmarkt weiter Auftrieb gegeben", kommentiere Oliver Wetekamp, Leiter des Fondshandels an der Börse Hamburg, diese Entwicklung. Vor allem der Baring Japan Growth Trust habe profitiert und auf Monatssicht um rund sieben Prozent zulegen können.
Mit einem Plus von mehr als fünf Prozent habe sich auch eine Investition in den Dexia Sustainable Pacific für Anleger ausgezahlt. Neben Japan investiere er auch in Neuseeland, Australien, Singapur und Hongkong. Performance-Spitzenreiter mit mehr als 16 Prozent Zuwachs sei allerdings der DEGI Europa gewesen. Der offene Immobilienfonds stehe kurz vor der Abwicklung. "Die große Nachfrage zeigt, dass offenbar immer noch viele Anleger auf gute Erlöse durch Objektverkäufe hoffen", sage Wetekamp. "Sie spekulieren darauf, dass der aktuelle Börsenpreis unter dem liegt, was ihnen die Fondsgesellschaft am Ende auszahlen wird."
Die großen Verlierer mit mehr als 20 Prozent Verlust seien im Juni ein weiteres Mal diverse Goldfonds gewesen. Zahlreiche Aktienfonds mit Minenwerten hätten starke Abschläge hinnehmen müssen. Die Talfahrt beim Goldpreis habe aber auch Fonds, die in mehrere Rohstoffe investieren würden, in Mitleidenschaft gezogen.
Abschläge habe es zudem aufgrund der politischen Unruhen in Brasilien und der Türkei in den dortigen Aktienmärkten gegeben - das habe auch Fonds nach unten gezogen, die ihren Anlageschwerpunkt in diesen Ländern hätten. Auch diese Portfolios hätten zweistellig verloren. (05.07.2013/fc/a/f)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 0,952 € | 0,963 € | -0,011 € | -1,14% | 17.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009805002 | 980500 | 1,23 € | 0,90 € | |
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