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BB Medtech-Fonds: Zeichen stehen auf Erfolg - Fondsanalyse
11.02.15 15:25
Euro Advisor Services GmbH
München (www.fondscheck.de) - In fünf der letzten sieben Jahre hat der Medizintechniksektor den breiten Aktienindex geschlagen. Stefan Blum, Portfolio Manager des BB Medtech (Lux) Fonds (ISIN LU0415391431 / WKN A0RP23, B EUR; ISIN LU0580275534 / WKN A1H652, HB EUR; ISIN LU0433846515 / WKN A0RP27, T EUR) von Bellevue Asset Management sieht optimistisch in die Zukunft des Sektors - insbesondere im laufenden Jahr, so die Experten der Euro Advisor Services GmbH.
2014 habe der Sektor in Euro mit 37% im Plus abgeschlossen, deutlich besser als der deutsche und schweizerische Aktienleitindex. Große M&A-Deals hätten zu einer Extraperformance beigetragen: Medtronic habe Covidien übernommen, Becton Dickinson habe CareFusion gekauft und Zimmer habe Biomet geschluckt. Gleichzeitig seien viele wichtige Produkte im Markt eingeführt worden.
Die Voraussetzungen für ein exzellentes Medizintechnikjahr stünden gut. Gerade in den USA würden dank Obamacare steigende Patientenzahlen erwartet, die mit rund sieben Millionen zusätzlich Versicherten den Spitälern zu deutlich höherer Profitabilität verhelfen würden. Aufgrund rückläufiger Zahlungsausfälle würden die Spitäler deutlich mehr in die Krankenhausinfrastruktur investieren. Zusätzlich würden auch die selektiven Eingriffe zunehmen, ausgelöst durch das mehr als dreiprozentige Wirtschaftswachstum in den USA.
Gleichzeitig würden sich die Strukturen weiter an die Herausforderungen der Industrialisierung des Gesundheitswesens anpassen. Große Übernahmen seien durchaus ein realistisches Szenario. Im Unterschied zum Jahr 2014 sollten auch kleinere und mittlere Medizintechnikanbieter von der Übernahmewelle profitieren können. Der Dollarausblick sei für europäische Anleger vorteilhaft.
Der US-Dollar dürfte gegenüber dem Euro nochmals aufwerten: Das Wirtschaftswachstum der USA werde auf über 3% geschätzt. In der Eurozone dagegen könnten erneut Probleme in der Peripherie auftauchen und den Euro belasten. Dank dem hohen US-Anteil sei der Medizintechniksektor ein exzellentes Diversifikationselement für europäische Anleger.
Besonderes Kurspotenzial würden Large Caps aufweisen, die vom Umbruch im US-Gesundheitswesen profitieren und die Konsolidierung vorantreiben würden. Auch die Aktienkurse der wachstumsstarken und innovativen Smallund Mid-Cap-Unternehmen würden von verstärkten M&A-Aktivitäten profitieren. Ein weiterer Investitionsfokus liege auf Unternehmen mit großem Umsatzanteil in den aufstrebenden Märkten, welche bereits 50% des globalen Wachstums generieren würden.
Dagegen seien überteuerte Wachstumstitel zu meiden, die bereits eine Übernahmeprämie im Aktienkurs einpreisen würden, ebenso Unternehmen in der Verlustzone, die in diesem Jahr am Kapitalmarkt weitere Finanzmittel aufnehmen würden.
Vorsichtig sei das Team des BB Medtech (Lux) Fonds auch bei technischen Aktienkurserholungen, die nichts mit der fundamentalen Situation des Unternehmens zu tun hätten. So würden die Portfoliomanager einen konservativen, von Vorsicht geprägten Anlagestil verfolgen und schwergewichtet auf solide finanzierte Unternehmen mit hoher Free-Cash-Flow-Rendite setzen.
Längere Zeit habe der Sektor trotz seiner Outperformance-Qualitäten ein Schattendasein in den Portfolios von nichtspezialisierten Investoren gefristet. Dies scheine sich nun langsam zu ändern. Die entstehenden Mega Caps wie Medtronic & Covidien mit einer Marktkapitalisierung von über USD 65 Milliarden würden neue Investorengruppen anziehen, was sich positiv auf die Aktienkurse auswirken sollte.
Für 2015 seien die Aussichten äußerst vielversprechend. Es sei zu erwarten, dass sich die positiven Fundamentalfaktoren wie ein stabiles Umsatz- und überdurchschnittliches Gewinnwachstum, noch weiter akzentuieren und die Medizintechnikaktien 2015 neben den defensiven Eigenschaften auch ihr Outperformance-Potenzial nutzen könnten. Auch für risikoaverse Investoren würden sich Medizintechnikaktien eignen, würden sie doch in einem schwierigen Marktumfeld eher zur Outperformance neigen. (Ausgabe Februar 2015) (11.02.2015/fc/a/f)
2014 habe der Sektor in Euro mit 37% im Plus abgeschlossen, deutlich besser als der deutsche und schweizerische Aktienleitindex. Große M&A-Deals hätten zu einer Extraperformance beigetragen: Medtronic habe Covidien übernommen, Becton Dickinson habe CareFusion gekauft und Zimmer habe Biomet geschluckt. Gleichzeitig seien viele wichtige Produkte im Markt eingeführt worden.
Die Voraussetzungen für ein exzellentes Medizintechnikjahr stünden gut. Gerade in den USA würden dank Obamacare steigende Patientenzahlen erwartet, die mit rund sieben Millionen zusätzlich Versicherten den Spitälern zu deutlich höherer Profitabilität verhelfen würden. Aufgrund rückläufiger Zahlungsausfälle würden die Spitäler deutlich mehr in die Krankenhausinfrastruktur investieren. Zusätzlich würden auch die selektiven Eingriffe zunehmen, ausgelöst durch das mehr als dreiprozentige Wirtschaftswachstum in den USA.
Gleichzeitig würden sich die Strukturen weiter an die Herausforderungen der Industrialisierung des Gesundheitswesens anpassen. Große Übernahmen seien durchaus ein realistisches Szenario. Im Unterschied zum Jahr 2014 sollten auch kleinere und mittlere Medizintechnikanbieter von der Übernahmewelle profitieren können. Der Dollarausblick sei für europäische Anleger vorteilhaft.
Besonderes Kurspotenzial würden Large Caps aufweisen, die vom Umbruch im US-Gesundheitswesen profitieren und die Konsolidierung vorantreiben würden. Auch die Aktienkurse der wachstumsstarken und innovativen Smallund Mid-Cap-Unternehmen würden von verstärkten M&A-Aktivitäten profitieren. Ein weiterer Investitionsfokus liege auf Unternehmen mit großem Umsatzanteil in den aufstrebenden Märkten, welche bereits 50% des globalen Wachstums generieren würden.
Dagegen seien überteuerte Wachstumstitel zu meiden, die bereits eine Übernahmeprämie im Aktienkurs einpreisen würden, ebenso Unternehmen in der Verlustzone, die in diesem Jahr am Kapitalmarkt weitere Finanzmittel aufnehmen würden.
Vorsichtig sei das Team des BB Medtech (Lux) Fonds auch bei technischen Aktienkurserholungen, die nichts mit der fundamentalen Situation des Unternehmens zu tun hätten. So würden die Portfoliomanager einen konservativen, von Vorsicht geprägten Anlagestil verfolgen und schwergewichtet auf solide finanzierte Unternehmen mit hoher Free-Cash-Flow-Rendite setzen.
Längere Zeit habe der Sektor trotz seiner Outperformance-Qualitäten ein Schattendasein in den Portfolios von nichtspezialisierten Investoren gefristet. Dies scheine sich nun langsam zu ändern. Die entstehenden Mega Caps wie Medtronic & Covidien mit einer Marktkapitalisierung von über USD 65 Milliarden würden neue Investorengruppen anziehen, was sich positiv auf die Aktienkurse auswirken sollte.
Für 2015 seien die Aussichten äußerst vielversprechend. Es sei zu erwarten, dass sich die positiven Fundamentalfaktoren wie ein stabiles Umsatz- und überdurchschnittliches Gewinnwachstum, noch weiter akzentuieren und die Medizintechnikaktien 2015 neben den defensiven Eigenschaften auch ihr Outperformance-Potenzial nutzen könnten. Auch für risikoaverse Investoren würden sich Medizintechnikaktien eignen, würden sie doch in einem schwierigen Marktumfeld eher zur Outperformance neigen. (Ausgabe Februar 2015) (11.02.2015/fc/a/f)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 592,515 € | 585,979 € | - € | 0,00% | 17.04./13:52 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| LU0415391431 | A0RP23 | 720,25 € | 576,80 € | |
Werte im Artikel



