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AvH Emerging Markets Fonds: ICM bringt valuelastigen EM-Mischfonds - Fondsanalyse
27.04.15 10:00
Euro fondsxpress
München (www.fondscheck.de) - Die Experten von "Euro fondsxpress" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe den AvH Emerging Markets Fonds vor.
Mischfonds seien seit Jahren der Absatzrenner. Doch Mischprodukte, die sich den Schwellenländern verschrieben hätten, seien immer noch Mangelware. Das sei auch der ICM InvestmentBank aufgefallen. Deshalb habe der Vermögensverwalter jüngst zusammen mit Florian Schulz von der EM-Value AG, der sich seit 15 Jahren professionell mit Investments in den Schwellenländern beschäftige, den AvH Emerging Markets Fonds gestartet. ICM sei etwa durch den Mischfonds Leonardo UI bekannt - er trage seit Langem die uro-FondsNote 1.
Der AvH-Fonds sei als flexibles Vehikel konstruiert. Schulz habe derzeit einen 50-50-Mix, und in sehr guten Aktienmarktphasen würde er die Aktienquote auf maximal 80 Prozent hochfahren. Die Aktien, auf die Schulz setze, seien jedoch nicht die klassischen großen Indextitel, die man in jedem Emerging-Markets-Fonds finde. "Uns interessiert die Benchmark in keinster Weise. Wir legen Wert auf die klassischen Value-Kriterien à la Benjamin Graham. Wobei wir besonders stark auf die Höhe der Dividendenrendite achten", erkläre Schulz. Aus diesem Grund habe der Schwellenländerexperte derzeit viele Osteuropa-Titel im Portfolio.
"Die Aktien sind einfach extrem günstig, und das Potenzial wird von vielen unterschätzt", sage er. Dabei setze Schulz nicht nur auf Russland, sondern auch auf tschechische, polnische, baltische, rumänische oder griechische Werte. Er gehe nie große Einzelwetten ein. Sein größter Wert habe derzeit ein Gewicht von 2,5 Prozent. "Wichtig ist es uns breit zu diversifizieren, und daher investieren wir auch in Frontier-Märkten. Sie sind wenig mit den etablierten Schwellenländerbörsen korreliert", sage er. Er meide Länder und Einzelwerte, die er für riskant oder überteuert halte. Auf der Anleiheseite arbeite Schulz eng mit ICM zusammen. Sie würden gemeinsam renditestarke Hartwährungsanleihen auswählen.
Das Konzept des Fonds sei interessant. Schulz setze vor allem auf dividendenstarke Substanzwerte. Das sollte sich langfristig auszahlen. (Ausgabe 17 vom 24.04.2015) (27.04.2015/fc/a/f)
Mischfonds seien seit Jahren der Absatzrenner. Doch Mischprodukte, die sich den Schwellenländern verschrieben hätten, seien immer noch Mangelware. Das sei auch der ICM InvestmentBank aufgefallen. Deshalb habe der Vermögensverwalter jüngst zusammen mit Florian Schulz von der EM-Value AG, der sich seit 15 Jahren professionell mit Investments in den Schwellenländern beschäftige, den AvH Emerging Markets Fonds gestartet. ICM sei etwa durch den Mischfonds Leonardo UI bekannt - er trage seit Langem die uro-FondsNote 1.
"Die Aktien sind einfach extrem günstig, und das Potenzial wird von vielen unterschätzt", sage er. Dabei setze Schulz nicht nur auf Russland, sondern auch auf tschechische, polnische, baltische, rumänische oder griechische Werte. Er gehe nie große Einzelwetten ein. Sein größter Wert habe derzeit ein Gewicht von 2,5 Prozent. "Wichtig ist es uns breit zu diversifizieren, und daher investieren wir auch in Frontier-Märkten. Sie sind wenig mit den etablierten Schwellenländerbörsen korreliert", sage er. Er meide Länder und Einzelwerte, die er für riskant oder überteuert halte. Auf der Anleiheseite arbeite Schulz eng mit ICM zusammen. Sie würden gemeinsam renditestarke Hartwährungsanleihen auswählen.
Das Konzept des Fonds sei interessant. Schulz setze vor allem auf dividendenstarke Substanzwerte. Das sollte sich langfristig auszahlen. (Ausgabe 17 vom 24.04.2015) (27.04.2015/fc/a/f)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 172,81 € | 171,83 € | 0,98 € | +0,57% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000A1145G6 | A1145G | 180,15 € | 141,64 € | |
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