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Ausblick auf die Märkte 2007
10.01.07 12:24
Zürcher Kantonalbank
Zürich (aktiencheck.de AG) - Es gibt nach wie vor gute Gründe, optimistisch zu sein, wenn auch 2007 kleinere Brötchen gebacken werden dürften, berichten die Analysten der Zürcher Kantonalbank.
Das Weltwirtschaftswachstum werde einen milden Abschwung durchleben, aber weiter im positiven Bereich bleiben. Nach dem Platzen der Immobilienblase würden die USA zu einer weichen konjunkturellen Landung ansetzen und nur unterdurchschnittlich wachsen. Erst im 2. Semester dürfte es wieder zu einer Beschleunigung kommen. Die monetäre Straffung werde 2007 zu Ende gehen. Aufgrund der Wachstumsabschwächung dürfte es in den USA im Laufe des Jahres zu einer ersten Zinssenkung kommen.
Die hohe Wettbewerbsintensität und die Globalisierung würden 2007 für einen geringen Inflationsdruck sorgen. Die Anleihensrenditen dürften deshalb tief bleiben und sich in relativ engen Bandbreiten bewegen.
Das Gewinnwachstum werde sich 2007 verlangsamen, aber ein Gewinnrückgang sei nach wie vor nicht zu erwarten. In der Schweiz beispielsweise würden die Analysten einen Gewinnzuwachs von 5% erwarten, in den USA 9% und in Europa 8%. Dies stehe im Vergleich zu zweistelligen Werten in den letzten Jahren. Der Anstieg dürfte immer weniger aus Margenverbesserungen durch Kostenreduktionen und Effizienzsteigerungen resultieren, sondern vermehrt durch das Wachstum der Firmen selbst, sei es organisch oder durch Übernahmen.
Gemessen am Kurs-Gewinn-Verhältnis sei die Bewertung der wichtigsten Aktienmärkte nach wie vor fair. Der Kursanstieg der letzten Jahre habe nur das Gewinnwachstum reflektiert und nicht eine neue Börsenblase. Beziehe man auch die tiefen Zinsen in die Rechnung mit ein, seien die Aktienmärkte sogar billig bewertet.
Mit einer milden konjunkturellen Abschwächung, dem Ende der monetären Straffung, tiefen Bondrenditen und einer Verlangsamung des Gewinnwachstums dürften die Aktienmärkte aufgrund der moderaten Bewertung gut leben können. Jahreserträge von 5 bis 10% dürften die Norm sein. Die Analysten würden Europa und Nordamerika favorisieren, untergewichtet seien die Analysten in der Schweiz und im pazifischen Raum. (10.01.2007/ac/a/m)
Das Weltwirtschaftswachstum werde einen milden Abschwung durchleben, aber weiter im positiven Bereich bleiben. Nach dem Platzen der Immobilienblase würden die USA zu einer weichen konjunkturellen Landung ansetzen und nur unterdurchschnittlich wachsen. Erst im 2. Semester dürfte es wieder zu einer Beschleunigung kommen. Die monetäre Straffung werde 2007 zu Ende gehen. Aufgrund der Wachstumsabschwächung dürfte es in den USA im Laufe des Jahres zu einer ersten Zinssenkung kommen.
Das Gewinnwachstum werde sich 2007 verlangsamen, aber ein Gewinnrückgang sei nach wie vor nicht zu erwarten. In der Schweiz beispielsweise würden die Analysten einen Gewinnzuwachs von 5% erwarten, in den USA 9% und in Europa 8%. Dies stehe im Vergleich zu zweistelligen Werten in den letzten Jahren. Der Anstieg dürfte immer weniger aus Margenverbesserungen durch Kostenreduktionen und Effizienzsteigerungen resultieren, sondern vermehrt durch das Wachstum der Firmen selbst, sei es organisch oder durch Übernahmen.
Gemessen am Kurs-Gewinn-Verhältnis sei die Bewertung der wichtigsten Aktienmärkte nach wie vor fair. Der Kursanstieg der letzten Jahre habe nur das Gewinnwachstum reflektiert und nicht eine neue Börsenblase. Beziehe man auch die tiefen Zinsen in die Rechnung mit ein, seien die Aktienmärkte sogar billig bewertet.
Mit einer milden konjunkturellen Abschwächung, dem Ende der monetären Straffung, tiefen Bondrenditen und einer Verlangsamung des Gewinnwachstums dürften die Aktienmärkte aufgrund der moderaten Bewertung gut leben können. Jahreserträge von 5 bis 10% dürften die Norm sein. Die Analysten würden Europa und Nordamerika favorisieren, untergewichtet seien die Analysten in der Schweiz und im pazifischen Raum. (10.01.2007/ac/a/m)


