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Allianz Wachstum Euroland-Fonds: 04/2014-Bericht, positives Ergebnis - Fondsanalyse
04.06.14 10:16
Allianz Global Investors
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Allianz Wachstum Euroland - A - EUR (ISIN DE0009789842 / WKN 978984) engagiert sich vorwiegend an den Aktienmärkten des Euroraums, so die Analysten von Allianz Global Investors.
Dabei konzentriere er sich auf Titel, deren Wachstumspotenzial nach Ansicht des Fondsmanagements im aktuellen Kurs nicht hinreichend berücksichtigt sei (Growth-Ansatz). Anlageziel sei es, auf langfristige Sicht Kapitalwachstum zu erwirtschaften.
Im April hätten die Kurse an den internationalen Aktienmärkten nach wechselhaftem Verlauf leicht zugelegt. In den USA hätten bessere Konjunkturdaten gezeigt, dass der holprige Jahresauftakt dem ungewöhnlich strengen Winter geschuldet gewesen sei. Darüber hinaus hätten die Steigerungen bei den Einzelhandelsumsätzen sowie die weitere Erholung der Industrieproduktion für eine positive Stimmung bei den Anlegern gesorgt.
Im Euroraum seien die Stimmungsfaktoren weiterhin im Aufwärtstrend geblieben. So habe sich das Konsumentenvertrauen weiter aufgehellt, während die Stimmung der Einkaufsmanager im April auf ein Drei-Jahres-Hoch geklettert sei, was darauf hingedeutet habe, dass der Euroraum auf einen moderaten Wachstumspfad eingeschwenkt sei. Auch bei der Bewältigung der Schuldenkrise hätten sich Fortschritte ausmachen lassen, sowohl auf Länderebene als auch auf EU-Ebene (z.B. zentrale Schritte zur Bankenunion).
Vor diesem Hintergrund habe der europäische Aktienmarkt auf regionaler Ebene einen überdurchschnittlichen Wertzuwachs erzielt. Des Weiteren hätten sich eine Reihe von starken Quartalszahlen und optimistischen Ausblicken der Unternehmenslenker sowie Übernahmefantasien, vor allem in der Pharmabranche, positiv auf die Aktienkurse ausgewirkt.
Der Fonds habe im beschriebenen Umfeld ein positives Ergebnis erzielt, sei jedoch hinter dem abgebildeten Marktsegment zurückgeblieben. Sowohl die Einzeltitelauswahl als auch die Sektorallokation hätten die relative Wertentwicklung des Portfolios gedämpft. Auf Einzeltitelebene hätten vor allem Titel wie Schoeller-Bleckmann Oilfield, HUGO BOSS und Edenred zum Anlageergebnis beigetragen. Daneben habe auch die Nichtberücksichtigung von Siemens, Publicis, BMW, Safran und der Deutsche Börse AG positive Beiträge zur relativen Wertentwicklung erbracht, da die genannten Titel eine unterdurchschnittliche Wertentwicklung erzielt hätten.
Auf der anderen Seite durchliefen die Engagements der Analysten von Allianz Global Investors in INGENICO, Akzo Nobel und RATIONAL eine Korrektur und Banca Generali, Infineon, TAKKT und ASML entwickelten sich nur unterdurchschnittlich. Des Weiteren sei der Fonds nicht in Titeln wie Total und Telefónica investiert gewesen. Dies habe sich ebenfalls als ungünstig erwiesen, da die genannten Werte im April überdurchschnittlich im Wert gestiegen seien.
INGENICO habe für das erste Quartal ein organisches Wachstum von 20% geliefert und den Ausblick angehoben. Vor diesem Hintergrund schien der Kursrückgang nicht in Verbindung mit den Fundamentaldaten zu stehen, so die Analysten von Allianz Global Investors. Das Ergebnis von Akzo Nobel für das erste Quartal, das in Europa typischerweise schwach ausfalle, sei weitgehend unverändert gewesen. Weltweit steigende Volumina, anziehende Preise und ein erfolgreiches Kostenmanagement seien durch Währungseinflüsse und Restrukturierungskosten ausgeglichen worden.
Im April hätten die Experten Continental neu ins Portfolio aufgenommen. Sie hätten die Positionen in BASF und Akzo Nobel reduziert und sich vollständig von KONE getrennt. Im Gegenzug hätten sie die Engagements in Salvatore Ferragamo und SCOR erhöht.
Die anhaltend expansive Geldpolitik der international führenden Notenbanken und ein sich verbesserndes Wachstumsumfeld sollten die Aktienmärkte stützen, auch wenn die Realpolitik in den kommenden Monaten höhere Kursschwankungen auslösen könnte. Von den Aktienbewertungen her gebe es allerdings deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern und Regionen. Während der US-amerikanische Markt auch im historischen Vergleich zu den teureren Aktienmärkten gehört, erscheinen die Bewertungen in Europa deutlich attraktiver, so die Analysten von Allianz Global Investors.
Generell dürfte die Entwicklung der Unternehmensgewinne wieder stärkere Beachtung finden. Ein weiterer Kursanstieg sollte von entsprechendem Gewinnwachstum gestützt werden und somit eher bei Einzeltiteln als in der Breite des Marktes stattfinden. In einem solchen Umfeld dürften aktives Management sowie eine fundierte Einzeltitelauswahl wieder stärkere Bedeutung für den Anlageerfolg gewinnen. Der Einkaufsmanagerindex unterstütze die Einschätzung, dass der Euro-Währungsraum auf einen moderaten Wachstumspfad eingeschwenkt sei. Zudem seien Fortschritte beim Überwinden der rezessiven Tendenzen insbesondere in den Peripherie-Staaten zu erkennen. In Italien nehme der Reformdrang nach der Regierungsbildung wieder Fahrt auf.
In den Unternehmensgewinnen würden sich zwar vereinzelt die Auswirkungen der konjunkturellen Eintrübung in den Schwellenländern abzeichnen, dennoch würden eine attraktive Bewertungssituation sowie anhaltende Mittelzuflüsse globaler Investoren für europäische Aktien sprechen. Unabhängig hiervon erscheinen unverändert solche Unternehmen aussichtsreich, die über strukturelle Wachstumstreiber verfügen, die ihre Produkte weitgehend konjunkturunabhängig absetzen können und eine gute Wettbewerbsposition aufweisen, so die Analysten von Allianz Global Investors. Sie würden häufig über überlegene Geschäftsmodelle verfügen bzw. von langfristigen Wachstumstrends profitieren und damit selbst in schwierigen Marktphasen die Aussicht auf eine überdurchschnittliche Kursentwicklung bieten. (04.06.2014/fc/a/f)
Dabei konzentriere er sich auf Titel, deren Wachstumspotenzial nach Ansicht des Fondsmanagements im aktuellen Kurs nicht hinreichend berücksichtigt sei (Growth-Ansatz). Anlageziel sei es, auf langfristige Sicht Kapitalwachstum zu erwirtschaften.
Im April hätten die Kurse an den internationalen Aktienmärkten nach wechselhaftem Verlauf leicht zugelegt. In den USA hätten bessere Konjunkturdaten gezeigt, dass der holprige Jahresauftakt dem ungewöhnlich strengen Winter geschuldet gewesen sei. Darüber hinaus hätten die Steigerungen bei den Einzelhandelsumsätzen sowie die weitere Erholung der Industrieproduktion für eine positive Stimmung bei den Anlegern gesorgt.
Im Euroraum seien die Stimmungsfaktoren weiterhin im Aufwärtstrend geblieben. So habe sich das Konsumentenvertrauen weiter aufgehellt, während die Stimmung der Einkaufsmanager im April auf ein Drei-Jahres-Hoch geklettert sei, was darauf hingedeutet habe, dass der Euroraum auf einen moderaten Wachstumspfad eingeschwenkt sei. Auch bei der Bewältigung der Schuldenkrise hätten sich Fortschritte ausmachen lassen, sowohl auf Länderebene als auch auf EU-Ebene (z.B. zentrale Schritte zur Bankenunion).
Vor diesem Hintergrund habe der europäische Aktienmarkt auf regionaler Ebene einen überdurchschnittlichen Wertzuwachs erzielt. Des Weiteren hätten sich eine Reihe von starken Quartalszahlen und optimistischen Ausblicken der Unternehmenslenker sowie Übernahmefantasien, vor allem in der Pharmabranche, positiv auf die Aktienkurse ausgewirkt.
Auf der anderen Seite durchliefen die Engagements der Analysten von Allianz Global Investors in INGENICO, Akzo Nobel und RATIONAL eine Korrektur und Banca Generali, Infineon, TAKKT und ASML entwickelten sich nur unterdurchschnittlich. Des Weiteren sei der Fonds nicht in Titeln wie Total und Telefónica investiert gewesen. Dies habe sich ebenfalls als ungünstig erwiesen, da die genannten Werte im April überdurchschnittlich im Wert gestiegen seien.
INGENICO habe für das erste Quartal ein organisches Wachstum von 20% geliefert und den Ausblick angehoben. Vor diesem Hintergrund schien der Kursrückgang nicht in Verbindung mit den Fundamentaldaten zu stehen, so die Analysten von Allianz Global Investors. Das Ergebnis von Akzo Nobel für das erste Quartal, das in Europa typischerweise schwach ausfalle, sei weitgehend unverändert gewesen. Weltweit steigende Volumina, anziehende Preise und ein erfolgreiches Kostenmanagement seien durch Währungseinflüsse und Restrukturierungskosten ausgeglichen worden.
Im April hätten die Experten Continental neu ins Portfolio aufgenommen. Sie hätten die Positionen in BASF und Akzo Nobel reduziert und sich vollständig von KONE getrennt. Im Gegenzug hätten sie die Engagements in Salvatore Ferragamo und SCOR erhöht.
Die anhaltend expansive Geldpolitik der international führenden Notenbanken und ein sich verbesserndes Wachstumsumfeld sollten die Aktienmärkte stützen, auch wenn die Realpolitik in den kommenden Monaten höhere Kursschwankungen auslösen könnte. Von den Aktienbewertungen her gebe es allerdings deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern und Regionen. Während der US-amerikanische Markt auch im historischen Vergleich zu den teureren Aktienmärkten gehört, erscheinen die Bewertungen in Europa deutlich attraktiver, so die Analysten von Allianz Global Investors.
Generell dürfte die Entwicklung der Unternehmensgewinne wieder stärkere Beachtung finden. Ein weiterer Kursanstieg sollte von entsprechendem Gewinnwachstum gestützt werden und somit eher bei Einzeltiteln als in der Breite des Marktes stattfinden. In einem solchen Umfeld dürften aktives Management sowie eine fundierte Einzeltitelauswahl wieder stärkere Bedeutung für den Anlageerfolg gewinnen. Der Einkaufsmanagerindex unterstütze die Einschätzung, dass der Euro-Währungsraum auf einen moderaten Wachstumspfad eingeschwenkt sei. Zudem seien Fortschritte beim Überwinden der rezessiven Tendenzen insbesondere in den Peripherie-Staaten zu erkennen. In Italien nehme der Reformdrang nach der Regierungsbildung wieder Fahrt auf.
In den Unternehmensgewinnen würden sich zwar vereinzelt die Auswirkungen der konjunkturellen Eintrübung in den Schwellenländern abzeichnen, dennoch würden eine attraktive Bewertungssituation sowie anhaltende Mittelzuflüsse globaler Investoren für europäische Aktien sprechen. Unabhängig hiervon erscheinen unverändert solche Unternehmen aussichtsreich, die über strukturelle Wachstumstreiber verfügen, die ihre Produkte weitgehend konjunkturunabhängig absetzen können und eine gute Wettbewerbsposition aufweisen, so die Analysten von Allianz Global Investors. Sie würden häufig über überlegene Geschäftsmodelle verfügen bzw. von langfristigen Wachstumstrends profitieren und damit selbst in schwierigen Marktphasen die Aussicht auf eine überdurchschnittliche Kursentwicklung bieten. (04.06.2014/fc/a/f)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 131,12 € | 127,51 € | 3,61 € | +2,83% | 17.04./17:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0009789842 | 978984 | 142,97 € | 116,21 € | |


