Erweiterte Funktionen
Aktienmarkt: Seitwärtsschwenk
15.04.15 14:52
Bankhaus Ellwanger & Geiger
Stuttgart (www.fondscheck.de) - Zwei Haupteinflussfaktoren für die Aktienmarktentwicklung kristallisieren sich derzeit heraus: der Euro-Kurs und die Zinserwartung in den USA, so die Analysten vom Bankhaus Ellwanger & Geiger.
Interessanterweise würden diese beiden Faktoren zusammenhängen. Würden in den USA schlechtere Wirtschaftsdaten als erwartet veröffentlicht, steige die Zuversicht, dass die lang angekündigte Zinserhöhung durch die US-amerikanische Notenbank verschoben werden könnte. Im Gefolge werde der US-Dollar etwas geschwächt, der Euro steige und die Kurspotenziale des DAX würden automatisch begrenzt. Eher komme es an solchen Tagen zu kleineren Gewinnmitnahmen. Am nächsten Tag würden dann positive US-Daten veröffentlicht, die die Angst vor der Zinserhöhung wieder schüren würden - der US-Dollar steige, der fallende Euro diene als Argument für Aktienkäufe.
Ein klassisches Seitwärtsszenario, das dazu führen werde, dass Aktieninvestoren eine eher abwartende Haltung einhalten würden. Verstärkt werde dies dadurch, dass sich Investoren zunehmend schwertun würden, nach den immensen Kursanstiegen in Aktien zu investieren. Sich von seinen Aktienbeständen zu trennen, komme jedoch auch für kaum einen Anleger infrage, da doch noch insgeheim die Hoffnung auf eine Fortführung der positiven Marktentwicklung vorherrsche und nach wie vor kaum Anlagealternativen zu finden seien.
Solange der Euro in seiner Schwächetendenz verharre und die Zinserhöhung in den USA ein Thema bleibe, dürften die Aktiennotierungen gut unterstützt bleiben. Sollte sich an diesen Rahmenbedingungen dauerhaft etwas ändern, müssten die Investitionsstrukturen geprüft werden. Bis dahin würden die Dividenden ertragsstarker Unternehmen die (fast einzige) attraktive Anlagealternative darstellen. (15.04.2015/fc/a/m)
Interessanterweise würden diese beiden Faktoren zusammenhängen. Würden in den USA schlechtere Wirtschaftsdaten als erwartet veröffentlicht, steige die Zuversicht, dass die lang angekündigte Zinserhöhung durch die US-amerikanische Notenbank verschoben werden könnte. Im Gefolge werde der US-Dollar etwas geschwächt, der Euro steige und die Kurspotenziale des DAX würden automatisch begrenzt. Eher komme es an solchen Tagen zu kleineren Gewinnmitnahmen. Am nächsten Tag würden dann positive US-Daten veröffentlicht, die die Angst vor der Zinserhöhung wieder schüren würden - der US-Dollar steige, der fallende Euro diene als Argument für Aktienkäufe.
Ein klassisches Seitwärtsszenario, das dazu führen werde, dass Aktieninvestoren eine eher abwartende Haltung einhalten würden. Verstärkt werde dies dadurch, dass sich Investoren zunehmend schwertun würden, nach den immensen Kursanstiegen in Aktien zu investieren. Sich von seinen Aktienbeständen zu trennen, komme jedoch auch für kaum einen Anleger infrage, da doch noch insgeheim die Hoffnung auf eine Fortführung der positiven Marktentwicklung vorherrsche und nach wie vor kaum Anlagealternativen zu finden seien.
Solange der Euro in seiner Schwächetendenz verharre und die Zinserhöhung in den USA ein Thema bleibe, dürften die Aktiennotierungen gut unterstützt bleiben. Sollte sich an diesen Rahmenbedingungen dauerhaft etwas ändern, müssten die Investitionsstrukturen geprüft werden. Bis dahin würden die Dividenden ertragsstarker Unternehmen die (fast einzige) attraktive Anlagealternative darstellen. (15.04.2015/fc/a/m)


