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Aktienfonds: Eine mögliche Fonds-Kombination für Neuanlagen
30.11.18 13:30
F&V Fondscenter AG
Berlin (www.fondscheck.de) - Es ist mehr als 14 (!) Jahre her, dass wir zum letzten Mal einen breit streuenden Aktienfonds um seiner selbst willen im "Newsletter" vorgestellt haben, berichten die Experten der F&V Fondscenter AG.
Die beiden einzigen Ausnahmen danach hätten jeweils einen besonderen Anlass gehabt. Im Jahr 2012 sei es darum gegangen, ob Fonds, die sich auf Aktien mit hohen Dividenden konzentrieren würden, lohnenswert seien. Im Jahr 2014 sei der Warburg Value Fund vorgestellt worden, weil die Experten der F&V Fondscenter AG kurz zuvor ihren damaligen hauseigenen Aktienfonds auf diesen fusioniert hätten.
Für unsere langjährigen Kunden ist dieser "Mangel" an entsprechenden Vorschlägen oft nicht wichtig gewesen, da sie ohnehin ganz überwiegend stark in zumeist auch sehr guten Aktienfonds investiert waren, so die Experten der F&V Fondscenter AG. Weil es sich dabei fast ausschließlich um steuerlich wertvolle "Altbestände" (Kauf vor dem Jahr 2009) handle, die möglichst gehalten werden sollten, seien Verkaufs- oder Tauschempfehlungen nicht angebracht gewesen. Darüber hinaus hätten sich diese Investments durchaus gelohnt.
Weil viele unserer Kunden spätestens seit dem Jahre 2008 eine sehr hohe Aktienquote im Depot halten, wurden von uns danach für Neuanlagen häufig nur noch Rentenfonds und Mischfonds empfohlen, um das Gesamtrisiko des Depots wieder zu senken, so die Experten der F&V Fondscenter AG. Neukunden wiederum seien in den letzten Jahren unter dem Eindruck diverser Krisen und Kursrückschläge fast ausnahmslos konservativ eingestellt und auf der Suche nach einer (relativ) sicheren Anlage gewesen. Faktisch hätten die Experten deshalb in den letzten zehn Jahren kaum Umsätze in Aktienfonds vermittelt. Nur etwa 6% der Neuanlagen seien in Aktienfonds geflossen, wobei der weitaus größte Teil davon durch Sparpläne erzielt worden sei.
Nach 14 Jahren sei es also Zeit für eine Bestandsaufnahme, auch weil gute breit streuende Aktienfonds für langfristige Anlagen die beste Lösung sind und bleiben, weil die unbegrenzte Steuerfreiheit auf Kursgewinne für Altanlagen gefallen ist (nur noch 100.000 Euro pro Person, nicht pro Jahr, sondern einmalig auf Lebenszeit), weil der deutsche Gesetzgeber britischen Fonds nach dem Brexit die Steuerfreiheit wahrscheinlich (teilweise) nicht mehr gewährt (betrifft bei unseren Kunden einige Fonds von Threadneedle und M&G), weil es immer wieder individuelle Gründe geben kann, warum andere Kriterien wichtiger sind als die Steuerfreiheit für Kursgewinne auf Altanlagen, sodass ein Verkauf/Tausch plausibel begründet werden kann, so die Experten der F&V Fondscenter AG.
An den Empfehlungs-Grundsätzen der Experten habe sich nichts geändert. Sie würden seit inzwischen mehr als 20 Jahren dafür plädieren, vorrangig auf weltweit anlegende Aktienfonds zu setzen. Die wesentlichen Gründe dafür seien, dass der "zufällige" Hauptsitz eines Unternehmens nicht der allein ausschlaggebende Punkt für den Erfolg oder Misserfolg einer Firma sein könne. Viele große Unternehmen würden ihre Produkte weltweit produzieren und verkaufen. Zumindest die Branche, in der eine Firma tätig sei, und die Qualität des Managements sollten deshalb bei der Aktienauswahl auch Beachtung finden. Darüber hinaus würden sich die Börsianer für viele weitere Fakten und Daten interessieren, um ein Unternehmen zu beurteilen. Regionale Besonderheiten würden selbstverständlich auch eine Rolle spielen (Steuern, Gesetze, politische Stabilität, Größe des Marktes) und dafür sorgen, dass sich einzelne Länder oder Regionen manchmal über viele Jahre deutlich besser oder schlechter entwickeln würden als andere.
Aber es gelinge nur in den wenigsten Fällen, solche außergewöhnlichen Entwicklungen exakt vorherzusehen und dann den "richtigen" Zeitpunkt für den Wechsel in ein anderes Marktsegment zu bestimmen. Wir trauen uns das zumindest nicht zu, so die Experten der F&V Fondscenter AG. Und dann sei eine breite geografische Streuung die sicherere, bequemere und bessere Lösung. Wer sich mit rein deutschen Werten oder Fonds für andere Regionen und Branchen (trotzdem) wohler fühle, bekomme natürlich auch die Unterstützung der Experten bei der Fondsauswahl.
Wie auch bei Rentenfonds und Mischfonds würden die Experten empfehlen, über mehrere Fonds mit unterschiedlichen Strategien zu diversifizieren. Das gehe auch mit globalen Aktienfonds. Und jeder dieser Fonds sollte das Ziel haben, seinen jeweiligen Vergleichsindex langfristig nach Kosten zu übertreffen. Anderenfalls wären Indexfonds/ETF womöglich tatsächlich die bessere Wahl. Die Streuung sei wichtig, weil jede Strategie (und jeder Index) starke und schwache Phasen durchlaufe. Eine Kombination unterschiedlicher Strategien mache das Durchhalten schwacher Phasen einzelner Fonds/Strategien leichter. Und das Durchhalten sei für den Erfolg am Aktienmarkt entscheidend, während das "Timing", also der Versuch, geeignete Kauf- und Verkaufszeitpunkte zu bestimmen, ganz überwiegend nicht funktioniere.
Eine Reihe von Fonds würden die Experten der F&V Fondscenter AG ununterbrochen seit mehr als zehn Jahren empfehlen. Andere seien wegen eines Wechsels des Managements oder/und der Anlagestrategie derzeit keine Empfehlung für Neuanlagen, sollten aber als Altbestand weiter gehalten werden. Deshalb gilt: Was immer in einer (unserer) Tabellen oder Auflistungen steht, ist nicht automatisch mit einer Empfehlung gleichzusetzten, so die Experten der F&V Fondscenter AG. Konkrete Fonds-Empfehlungen könnten und dürften immer nur das Resultat einer individuellen Beratung sein.
Eine mögliche Fonds-Kombination für Neuanlagen möchten die Experten der F&V Fondscenter AG nachfolgend vorstellen. Die Hinweise zu den Fonds sollten in erster Linie ein Gespür dafür vermitteln, unter welch unterschiedlichen Gesichtspunkten das Management eines globalen Aktienfonds agieren könne.
Fidelity World Fund: Seit Auflegung in 1996 die ständige Empfehlung der Experten der F&V Fondscenter AG. Ziel des Fonds sei, den Index (MSCI Welt) zu übertreffen. Bis vor ein paar Jahren habe es einen anderen Vergleichsindex gegeben, in dem Europa stärker gewichtet gewesen sei. Das Ziel sei nicht in jedem Jahr, aber insgesamt doch ziemlich zuverlässig und kontinuierlich erreicht worden. Der Manager, Jeremy Podger, verantworte den Fonds seit Mitte 2014 und habe davor den Threadneedle Global Select (ISIN GB00B0WHN872 / WKN A0JD5A), auch ein weltweit anlegender Aktienfonds, äußerst erfolgreich geführt.
Warburg Value Fund: Der Fonds kaufe in besonderer Konsequenz gemäß "Value"-Stil nur stark unterbewertete Aktien, weiche in seinen Anlagen und oft auch mit seinen Ergebnissen weit vom Index ab und scheue sich nicht davor, einen großen Anteil in Entwicklungsländern zu investieren. Die Manager würden den Fonds seit Auflegung im Jahr 2004 betreuen und hätten den Vergleichsindex (MSCI Welt Value) seither deutlich übertroffen.
Nordea Global Stable Equity: "Value"-Aktien sollten mit möglichst geringen Kursschwankungen kombiniert werden. Das Management sei seit 2010 verantwortlich. Die beiden größeren Kursrückschläge in 2011 und 2015/16 seien gut abgefangen und der Vergleichsindex (MSCI Welt Value) seit 2010 trotzdem übertroffen worden. Wenig "Stress" bei überdurchschnittlichen Ergebnissen - das entspreche dem nur selten erreichten Ideal.
Morgan Stanley Global Opportunity: Wachstumsaktien (Growth) hätten in den letzten zehn Jahren deutlich bessere Ergebnisse erzielt als "Value"-Aktien. Weil dieser Trend durchaus anhalten könnte, sollte ein entsprechender Fonds dabei sein. Deutlich überdurchschnittliche Kursschwankungen müssten bei dieser Strategie für die Anleger akzeptabel sein. Der Manager sei seit 2010 verantwortlich, die Ergebnisse lägen seit 2013 weit über dem Vergleichsindex MSCI Welt Growth.
Pictet Global Megatrend Selection (ISIN LU0386875149 / WKN A0X8JX): Auswahl von Aktien aus Sektoren, die nach Ansicht des Managements für unsere Zukunft voraussichtlich von entscheidender Bedeutung sind (Demografie, Lebensstil, Gesetzgebung, Umwelt), so die Experten der F&V Fondscenter AG. Der Manager sei seit 2008 verantwortlich. Die Ergebnisse hätten bisher meist nahe am Vergleichsindex MSCI Welt gelegen.
Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen: In der vorgestellten Auswahl der einzige Fonds mit der Bereitschaft, quasi "über Nacht" den Fonds weitgehend gegen Kursverluste abzusichern. Deswegen werde er meist auch als offensiver Mischfonds geführt. Der Fondsmanager sei seit Auflegung im Jahr 2008 verantwortlich und habe nach der Baisse 2007/9 auch die Absicherung hauptverantwortlich übernommen. Die Ergebnisse würden bisher bei zumeist relativ geringen Schwankungen deutlich besser ausfallen als mit dem Weltindex - auch wenn der Fonds mit diesem Index besonders in den ersten Jahren nicht viel zu tun gehabt habe. Aber das gelte für den einen oder anderen oben genannten Fonds, zumindest zeitweise, auch.
Wie eingangs erwähnt - das sei eine derzeit von uns favorisierte Kombination. Falls Anlegern der eine oder andere Fonds in der Auswahl nicht zusage, sei eine Alternative unproblematisch zu integrieren. Darüber hinaus sei eine Vielzahl von Abwandlungen denkbar. Wer höhere Chancen und Risiken eingehen möchte, könne z.B. in Fonds anlegen, die ausschließlich in Entwicklungsländer investieren würden. Wer das Risiko reduzieren möchte, sollte Fonds berücksichtigen, die einerseits wie Aktienfonds agieren würden, aber zeitweise auch Absicherungsmaßnahmen ergreifen könnten (offensive Mischfonds). Und es gebe weitere strategische Varianten, z.B. die Fokussierung auf hohe Dividenden oder auf Nebenwerte oder den Ausschluss bestimmter Länder, Regionen und Branchen bis hin zu ökologisch/sozialen/ethischen Kriterien. (Ausgabe 5/2018) (30.11.2018/fc/a/f)
Die beiden einzigen Ausnahmen danach hätten jeweils einen besonderen Anlass gehabt. Im Jahr 2012 sei es darum gegangen, ob Fonds, die sich auf Aktien mit hohen Dividenden konzentrieren würden, lohnenswert seien. Im Jahr 2014 sei der Warburg Value Fund vorgestellt worden, weil die Experten der F&V Fondscenter AG kurz zuvor ihren damaligen hauseigenen Aktienfonds auf diesen fusioniert hätten.
Für unsere langjährigen Kunden ist dieser "Mangel" an entsprechenden Vorschlägen oft nicht wichtig gewesen, da sie ohnehin ganz überwiegend stark in zumeist auch sehr guten Aktienfonds investiert waren, so die Experten der F&V Fondscenter AG. Weil es sich dabei fast ausschließlich um steuerlich wertvolle "Altbestände" (Kauf vor dem Jahr 2009) handle, die möglichst gehalten werden sollten, seien Verkaufs- oder Tauschempfehlungen nicht angebracht gewesen. Darüber hinaus hätten sich diese Investments durchaus gelohnt.
Weil viele unserer Kunden spätestens seit dem Jahre 2008 eine sehr hohe Aktienquote im Depot halten, wurden von uns danach für Neuanlagen häufig nur noch Rentenfonds und Mischfonds empfohlen, um das Gesamtrisiko des Depots wieder zu senken, so die Experten der F&V Fondscenter AG. Neukunden wiederum seien in den letzten Jahren unter dem Eindruck diverser Krisen und Kursrückschläge fast ausnahmslos konservativ eingestellt und auf der Suche nach einer (relativ) sicheren Anlage gewesen. Faktisch hätten die Experten deshalb in den letzten zehn Jahren kaum Umsätze in Aktienfonds vermittelt. Nur etwa 6% der Neuanlagen seien in Aktienfonds geflossen, wobei der weitaus größte Teil davon durch Sparpläne erzielt worden sei.
Nach 14 Jahren sei es also Zeit für eine Bestandsaufnahme, auch weil gute breit streuende Aktienfonds für langfristige Anlagen die beste Lösung sind und bleiben, weil die unbegrenzte Steuerfreiheit auf Kursgewinne für Altanlagen gefallen ist (nur noch 100.000 Euro pro Person, nicht pro Jahr, sondern einmalig auf Lebenszeit), weil der deutsche Gesetzgeber britischen Fonds nach dem Brexit die Steuerfreiheit wahrscheinlich (teilweise) nicht mehr gewährt (betrifft bei unseren Kunden einige Fonds von Threadneedle und M&G), weil es immer wieder individuelle Gründe geben kann, warum andere Kriterien wichtiger sind als die Steuerfreiheit für Kursgewinne auf Altanlagen, sodass ein Verkauf/Tausch plausibel begründet werden kann, so die Experten der F&V Fondscenter AG.
An den Empfehlungs-Grundsätzen der Experten habe sich nichts geändert. Sie würden seit inzwischen mehr als 20 Jahren dafür plädieren, vorrangig auf weltweit anlegende Aktienfonds zu setzen. Die wesentlichen Gründe dafür seien, dass der "zufällige" Hauptsitz eines Unternehmens nicht der allein ausschlaggebende Punkt für den Erfolg oder Misserfolg einer Firma sein könne. Viele große Unternehmen würden ihre Produkte weltweit produzieren und verkaufen. Zumindest die Branche, in der eine Firma tätig sei, und die Qualität des Managements sollten deshalb bei der Aktienauswahl auch Beachtung finden. Darüber hinaus würden sich die Börsianer für viele weitere Fakten und Daten interessieren, um ein Unternehmen zu beurteilen. Regionale Besonderheiten würden selbstverständlich auch eine Rolle spielen (Steuern, Gesetze, politische Stabilität, Größe des Marktes) und dafür sorgen, dass sich einzelne Länder oder Regionen manchmal über viele Jahre deutlich besser oder schlechter entwickeln würden als andere.
Aber es gelinge nur in den wenigsten Fällen, solche außergewöhnlichen Entwicklungen exakt vorherzusehen und dann den "richtigen" Zeitpunkt für den Wechsel in ein anderes Marktsegment zu bestimmen. Wir trauen uns das zumindest nicht zu, so die Experten der F&V Fondscenter AG. Und dann sei eine breite geografische Streuung die sicherere, bequemere und bessere Lösung. Wer sich mit rein deutschen Werten oder Fonds für andere Regionen und Branchen (trotzdem) wohler fühle, bekomme natürlich auch die Unterstützung der Experten bei der Fondsauswahl.
Wie auch bei Rentenfonds und Mischfonds würden die Experten empfehlen, über mehrere Fonds mit unterschiedlichen Strategien zu diversifizieren. Das gehe auch mit globalen Aktienfonds. Und jeder dieser Fonds sollte das Ziel haben, seinen jeweiligen Vergleichsindex langfristig nach Kosten zu übertreffen. Anderenfalls wären Indexfonds/ETF womöglich tatsächlich die bessere Wahl. Die Streuung sei wichtig, weil jede Strategie (und jeder Index) starke und schwache Phasen durchlaufe. Eine Kombination unterschiedlicher Strategien mache das Durchhalten schwacher Phasen einzelner Fonds/Strategien leichter. Und das Durchhalten sei für den Erfolg am Aktienmarkt entscheidend, während das "Timing", also der Versuch, geeignete Kauf- und Verkaufszeitpunkte zu bestimmen, ganz überwiegend nicht funktioniere.
Eine mögliche Fonds-Kombination für Neuanlagen möchten die Experten der F&V Fondscenter AG nachfolgend vorstellen. Die Hinweise zu den Fonds sollten in erster Linie ein Gespür dafür vermitteln, unter welch unterschiedlichen Gesichtspunkten das Management eines globalen Aktienfonds agieren könne.
Fidelity World Fund: Seit Auflegung in 1996 die ständige Empfehlung der Experten der F&V Fondscenter AG. Ziel des Fonds sei, den Index (MSCI Welt) zu übertreffen. Bis vor ein paar Jahren habe es einen anderen Vergleichsindex gegeben, in dem Europa stärker gewichtet gewesen sei. Das Ziel sei nicht in jedem Jahr, aber insgesamt doch ziemlich zuverlässig und kontinuierlich erreicht worden. Der Manager, Jeremy Podger, verantworte den Fonds seit Mitte 2014 und habe davor den Threadneedle Global Select (ISIN GB00B0WHN872 / WKN A0JD5A), auch ein weltweit anlegender Aktienfonds, äußerst erfolgreich geführt.
Warburg Value Fund: Der Fonds kaufe in besonderer Konsequenz gemäß "Value"-Stil nur stark unterbewertete Aktien, weiche in seinen Anlagen und oft auch mit seinen Ergebnissen weit vom Index ab und scheue sich nicht davor, einen großen Anteil in Entwicklungsländern zu investieren. Die Manager würden den Fonds seit Auflegung im Jahr 2004 betreuen und hätten den Vergleichsindex (MSCI Welt Value) seither deutlich übertroffen.
Nordea Global Stable Equity: "Value"-Aktien sollten mit möglichst geringen Kursschwankungen kombiniert werden. Das Management sei seit 2010 verantwortlich. Die beiden größeren Kursrückschläge in 2011 und 2015/16 seien gut abgefangen und der Vergleichsindex (MSCI Welt Value) seit 2010 trotzdem übertroffen worden. Wenig "Stress" bei überdurchschnittlichen Ergebnissen - das entspreche dem nur selten erreichten Ideal.
Morgan Stanley Global Opportunity: Wachstumsaktien (Growth) hätten in den letzten zehn Jahren deutlich bessere Ergebnisse erzielt als "Value"-Aktien. Weil dieser Trend durchaus anhalten könnte, sollte ein entsprechender Fonds dabei sein. Deutlich überdurchschnittliche Kursschwankungen müssten bei dieser Strategie für die Anleger akzeptabel sein. Der Manager sei seit 2010 verantwortlich, die Ergebnisse lägen seit 2013 weit über dem Vergleichsindex MSCI Welt Growth.
Pictet Global Megatrend Selection (ISIN LU0386875149 / WKN A0X8JX): Auswahl von Aktien aus Sektoren, die nach Ansicht des Managements für unsere Zukunft voraussichtlich von entscheidender Bedeutung sind (Demografie, Lebensstil, Gesetzgebung, Umwelt), so die Experten der F&V Fondscenter AG. Der Manager sei seit 2008 verantwortlich. Die Ergebnisse hätten bisher meist nahe am Vergleichsindex MSCI Welt gelegen.
Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen: In der vorgestellten Auswahl der einzige Fonds mit der Bereitschaft, quasi "über Nacht" den Fonds weitgehend gegen Kursverluste abzusichern. Deswegen werde er meist auch als offensiver Mischfonds geführt. Der Fondsmanager sei seit Auflegung im Jahr 2008 verantwortlich und habe nach der Baisse 2007/9 auch die Absicherung hauptverantwortlich übernommen. Die Ergebnisse würden bisher bei zumeist relativ geringen Schwankungen deutlich besser ausfallen als mit dem Weltindex - auch wenn der Fonds mit diesem Index besonders in den ersten Jahren nicht viel zu tun gehabt habe. Aber das gelte für den einen oder anderen oben genannten Fonds, zumindest zeitweise, auch.
Wie eingangs erwähnt - das sei eine derzeit von uns favorisierte Kombination. Falls Anlegern der eine oder andere Fonds in der Auswahl nicht zusage, sei eine Alternative unproblematisch zu integrieren. Darüber hinaus sei eine Vielzahl von Abwandlungen denkbar. Wer höhere Chancen und Risiken eingehen möchte, könne z.B. in Fonds anlegen, die ausschließlich in Entwicklungsländer investieren würden. Wer das Risiko reduzieren möchte, sollte Fonds berücksichtigen, die einerseits wie Aktienfonds agieren würden, aber zeitweise auch Absicherungsmaßnahmen ergreifen könnten (offensive Mischfonds). Und es gebe weitere strategische Varianten, z.B. die Fokussierung auf hohe Dividenden oder auf Nebenwerte oder den Ausschluss bestimmter Länder, Regionen und Branchen bis hin zu ökologisch/sozialen/ethischen Kriterien. (Ausgabe 5/2018) (30.11.2018/fc/a/f)
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