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Aktienfonds Biotechnologie, Indien und Thailand haben Nase vorn
26.08.15 14:11
FundResearch
München (www.fondscheck.de) - Auf welche Pferde hätten Investoren langfristig setzen sollen? FundResearch gibt die Antwort mit einer aktuellen Auswertung, so die Experten von "FundResearch".
Der Trend in der Unternehmensleitung, bei Aktienanalysten, Fondsmanagern und Fondsselektoren gehe immer mehr zur Kurzfristigkeit, habe Stephan Schrödl, Senior Analyst bei FondsConsult, auf der diesjährigen Investmentkonferenz am Tegernsee beobachtet. Durch den begrenzten Anlagehorizont seien diesen Marktteilnehmern unzählige attraktive Investitionsmöglichkeiten entgangen, was letztendlich zu Lasten der Investoren gehe. "Kurzfristig muss man Verluste ertragen, um das Vermögen langfristig zu vermehren", habe Schrödl geschlossen.
Auf welche Pferde hätten Investoren in den vergangenen fünf bis 20 Jahren setzen sollen? Und welche Renditen wären möglich gewesen? Hier die Auswertung des Finanzen FundAnalyzers (FVBS).
Über einen Zeitraum von fünf Jahren die Nase vorn hätten Aktienfonds der Kategorie Biotechnologie. Sie würden einen Zuwachs von 330,9 Prozent erzielen. Dasselbe gelte für das laufende Jahr, auch hier liege die Fondsgruppe deutlich an der Spitze mit 33,2 Prozent.
Mit einer Milliarde Euro an investierten Mitteln erziele der Pictet Biotech P Euro (ISIN LU0255977455 / WKN A0J4DP) in diesem Zeitraum die besten Resultate. 39,6 Prozent gehe es hoch. Alleine in fünf Jahren mache der Fonds ein Plus von 304 Prozent, bei einem maximalen Drawdown von 20 Prozent. Mindestens zwei Drittel des Vermögens würden in Aktien von Biopharmagesellschaften investiert. Der größte Teil der Anlagen erfolge derzeit in Nordamerika und Westeuropa.
Noch besser in fünf Jahren laufe der ESPA Stock Biotec VT - 446,2 Prozent generiere der Fonds in diesem Zeitraum mit Investitionen in Biotechnologieunternehmen aus den USA. Aktien aus dem pazifischen Raum und aus Europa würden dem Fonds selektiv beigemischt.
Langfristig - in diesem Fall über fünf Jahre hinweg - würden sich zudem die Kategorien Pharma/Gesundheit (plus 184,7 Prozent) und Nordamerika (plus 128,6 Prozent) auszeichnen. Doch auch über zehn Jahre sei die Kategorie Biotechnologie ungeschlagen: 326 Prozent könne sie hinzugewinnen. An zweiter Stelle würden Aktienfonds der Kategorie Thailand mit einem Plus von 231 Prozent folgen.
Im laufenden Jahr steche aus dieser Gruppe vor allem der Fidelity Thailand mit einem Plus von 4,7 Prozent heraus. Derzeit lägen 576,8 Millionen Euro im Fonds. Rund 30 Prozent davon seien in Finanzwerte investiert. Über einen Zeitraum von fünf Jahren könne der 154 Millionen Euro schwere Allianz Thailand Equity mit einem Zuwachs von 132,6 Prozent aber mehr überzeugen. Hauptsächlich fokussiere sich der Fonds auf Industrie (18 Prozent) und Finanzen (17,8 Prozent). Im laufenden Jahr schaffe die Kategorie Aktienfonds Thailand insgesamt aber nur 0,9 Prozent.
Über 15 Jahre betrachtet drehe sich das Blatt aber wieder und Aktienfonds aus Thailand lägen mit einem Plus von 659 Prozent schon wieder an der Spitze, vor Aktienfonds aus Indien mit 424,4 Prozent. Letztere würden in 20 Jahren sogar einen Zuwachs von 1600,6 Prozent erzielen. Auch im laufenden Jahr lägen Aktienfonds aus Indien mit 17 Prozent im vorderen Mittelfeld.
Mit an der Spitze per Ende Juli sei der Invesco India Equity. Er glänze zudem mit der FondsNote 2. Sie messe das Rendite/Risiko-Verhältnis eines Fonds über vier Jahre. 28 Prozent erziele der Fonds in diesem Jahr bisher. In fünf Jahren komme er bereits auf 72,9 Prozent, bei einem maximalen Verlust von 36,8 Prozent. Die 203 Millionen Euro an investierten Mitteln würden vor allem in Finanzwerte (22,5 Prozent) und Basiskonsumgüter (16,6 Prozent) fließen.
Die höchste Performance in fünf Jahren erziele jedoch der First State Indian Subcontinent: Er schaffe ein Plus von 121,2 Prozent. Mit im Gepäck habe der 324,3 Millionen Euro schwere Fonds zudem die FondsNote 1. Die Mittel würden nicht nur in Indien (90,2 Prozent), sondern auch in Sri Lanka und zu einem geringen Teil in Bangladesch investiert. Derzeit würden die Fondsmanager David Gait und Sashi Reddy Verbrauchsgüter (17,2 Prozent) und Finanztitel (15,6 Prozent) bevorzugen. (26.08.2015/fc/a/f)
Der Trend in der Unternehmensleitung, bei Aktienanalysten, Fondsmanagern und Fondsselektoren gehe immer mehr zur Kurzfristigkeit, habe Stephan Schrödl, Senior Analyst bei FondsConsult, auf der diesjährigen Investmentkonferenz am Tegernsee beobachtet. Durch den begrenzten Anlagehorizont seien diesen Marktteilnehmern unzählige attraktive Investitionsmöglichkeiten entgangen, was letztendlich zu Lasten der Investoren gehe. "Kurzfristig muss man Verluste ertragen, um das Vermögen langfristig zu vermehren", habe Schrödl geschlossen.
Auf welche Pferde hätten Investoren in den vergangenen fünf bis 20 Jahren setzen sollen? Und welche Renditen wären möglich gewesen? Hier die Auswertung des Finanzen FundAnalyzers (FVBS).
Über einen Zeitraum von fünf Jahren die Nase vorn hätten Aktienfonds der Kategorie Biotechnologie. Sie würden einen Zuwachs von 330,9 Prozent erzielen. Dasselbe gelte für das laufende Jahr, auch hier liege die Fondsgruppe deutlich an der Spitze mit 33,2 Prozent.
Mit einer Milliarde Euro an investierten Mitteln erziele der Pictet Biotech P Euro (ISIN LU0255977455 / WKN A0J4DP) in diesem Zeitraum die besten Resultate. 39,6 Prozent gehe es hoch. Alleine in fünf Jahren mache der Fonds ein Plus von 304 Prozent, bei einem maximalen Drawdown von 20 Prozent. Mindestens zwei Drittel des Vermögens würden in Aktien von Biopharmagesellschaften investiert. Der größte Teil der Anlagen erfolge derzeit in Nordamerika und Westeuropa.
Langfristig - in diesem Fall über fünf Jahre hinweg - würden sich zudem die Kategorien Pharma/Gesundheit (plus 184,7 Prozent) und Nordamerika (plus 128,6 Prozent) auszeichnen. Doch auch über zehn Jahre sei die Kategorie Biotechnologie ungeschlagen: 326 Prozent könne sie hinzugewinnen. An zweiter Stelle würden Aktienfonds der Kategorie Thailand mit einem Plus von 231 Prozent folgen.
Im laufenden Jahr steche aus dieser Gruppe vor allem der Fidelity Thailand mit einem Plus von 4,7 Prozent heraus. Derzeit lägen 576,8 Millionen Euro im Fonds. Rund 30 Prozent davon seien in Finanzwerte investiert. Über einen Zeitraum von fünf Jahren könne der 154 Millionen Euro schwere Allianz Thailand Equity mit einem Zuwachs von 132,6 Prozent aber mehr überzeugen. Hauptsächlich fokussiere sich der Fonds auf Industrie (18 Prozent) und Finanzen (17,8 Prozent). Im laufenden Jahr schaffe die Kategorie Aktienfonds Thailand insgesamt aber nur 0,9 Prozent.
Über 15 Jahre betrachtet drehe sich das Blatt aber wieder und Aktienfonds aus Thailand lägen mit einem Plus von 659 Prozent schon wieder an der Spitze, vor Aktienfonds aus Indien mit 424,4 Prozent. Letztere würden in 20 Jahren sogar einen Zuwachs von 1600,6 Prozent erzielen. Auch im laufenden Jahr lägen Aktienfonds aus Indien mit 17 Prozent im vorderen Mittelfeld.
Mit an der Spitze per Ende Juli sei der Invesco India Equity. Er glänze zudem mit der FondsNote 2. Sie messe das Rendite/Risiko-Verhältnis eines Fonds über vier Jahre. 28 Prozent erziele der Fonds in diesem Jahr bisher. In fünf Jahren komme er bereits auf 72,9 Prozent, bei einem maximalen Verlust von 36,8 Prozent. Die 203 Millionen Euro an investierten Mitteln würden vor allem in Finanzwerte (22,5 Prozent) und Basiskonsumgüter (16,6 Prozent) fließen.
Die höchste Performance in fünf Jahren erziele jedoch der First State Indian Subcontinent: Er schaffe ein Plus von 121,2 Prozent. Mit im Gepäck habe der 324,3 Millionen Euro schwere Fonds zudem die FondsNote 1. Die Mittel würden nicht nur in Indien (90,2 Prozent), sondern auch in Sri Lanka und zu einem geringen Teil in Bangladesch investiert. Derzeit würden die Fondsmanager David Gait und Sashi Reddy Verbrauchsgüter (17,2 Prozent) und Finanztitel (15,6 Prozent) bevorzugen. (26.08.2015/fc/a/f)
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| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| LU0255977455 | A0J4DP | 1.183 € | 656,32 € | |
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