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Aktienbörsen: Keine Trendwende
29.01.14 14:06
PEH Wertpapier
München (www.fondscheck.de) - Erinnerungen an die Turbulenzen der Finanzkrise wurden wach, als am vergangenen Freitag der DAX und andere etablierte Börsen einen deutlichen Rücksetzer erfuhren, so die Experten von PEH Wertpapier.
Noch zu Beginn der letzten Woche habe man sich über neue all-time-highs gefreut. Der Ausstieg Spaniens aus dem Euro-Rettungsfonds habe die Erwartung der Börsen beflügelt. Doch es sei anders gekommen.
Auslöser sei die argentinische Notenbank gewesen, die nicht mehr bereit gewesen sei, die heimische Währung zu stützen. Und so sei der Peso innerhalb weniger Stunden um zeitweise mehr als 20 Prozent gegen den US-Dollar und andere Hartwährungen abgestürzt. Diese Entscheidung sei nicht folgenlos geblieben und habe auch andere Börsen in den Keller gerissen. Zusätzlich hätten die Währungen vieler Schwellenländer nachgegeben und teilweise neue 12-Monats-Tiefststände erreicht. Insbesondere Länder mit hohem Leistungsbilanzdefizit wie Brasilien, Südafrika, Indien, Indonesien und die Türkei ("fragile five") stünden im Argwohn der Marktteilnehmer.
Warum hätten die Märkte so heftig reagiert? Vereinfacht ausgedrückt würden die Märkte befürchten, dass ausgelöst durch die Politik der US-Notenbank (Tapering), weiteres Kapital aus den Schwellenländern abgezogen werde. Damit würde sich auch das Wachstum dieser Länder abschwächen und hätte dann zur Folge, dass die Industrienationen weniger in diese Länder exportieren könnten.
Sind wir also noch immer - oder schon wieder - im Krisenmodus, fragen sich die Experten von PEH Wertpapier. Dazu ihre Meinung: Nein, der langfristige positive Aktien-Trend sei derzeit nicht gefährdet!
Auch wenn die Eingriffe der Notenbanken noch anhalten und mitunter für Störfeuer sorgen würden, würden sich die Aktienmärkte der etablierten Industrieländer auf der Grundlage fundamentaler Daten einzelner Unternehmen bewegen. Vor allem diese würden die Entscheidungen der Investoren beeinflussen. Da, wo Unternehmen positiv überraschen würden (Beispiel Microsoft) oder sich neue Trends herauskristallisieren würden (Beispiel Datensicherheit), würden Kurszuwächse verzeichnet. Andersrum würden enttäuschende Nachrichten mit Kursabschlägen abgestraft. Für uns ist das ein gutes Zeichen und Beleg dafür, dass die Anleger keineswegs sorglos und unbekümmert in Aktien investieren, nur weil sie über zu viel Liquidität verfügen, so die Experten von PEH Wertpapier.
Angesichts der aktuellen Datenlage - solide Bewertung und anhaltende Wachstumsdynamik - befürchten die Experten von PEH Wertpapier derzeit an den Aktienmärkten der traditionellen Industrieländer keinen drastischen und dauerhaften Einbruch. Eine kurzfristige Korrektur sei noch keine Trendwende und die heutige Erholung beim DAX bestätige die Haltung der Experten. Sollte sich aber herausstellen, dass die Märkte den mittelfristigen Aufwärtstrend verlassen würden, würden die Experten die Aktienquoten in den Portfolios temporär herabsetzen. Umgekehrt würden sie eine sell-off-Phase (Ausverkauf) zum Aufbau selektiver Investments nutzen, denn Kursrückgänge würden stets auch neue Investitionschancen bieten.
Dank unseres aktiven und systematischen Managements profitieren Anleger nicht nur in Aufwärtstrends (siehe 2013), sondern auch in Zeiten, in denen der Vermögensschutz an vorderster Stelle steht, so die Experten von PEH Wertpapier. (Ausgabe vom 28.01.2014) (29.01.2014/fc/a/m)
Noch zu Beginn der letzten Woche habe man sich über neue all-time-highs gefreut. Der Ausstieg Spaniens aus dem Euro-Rettungsfonds habe die Erwartung der Börsen beflügelt. Doch es sei anders gekommen.
Auslöser sei die argentinische Notenbank gewesen, die nicht mehr bereit gewesen sei, die heimische Währung zu stützen. Und so sei der Peso innerhalb weniger Stunden um zeitweise mehr als 20 Prozent gegen den US-Dollar und andere Hartwährungen abgestürzt. Diese Entscheidung sei nicht folgenlos geblieben und habe auch andere Börsen in den Keller gerissen. Zusätzlich hätten die Währungen vieler Schwellenländer nachgegeben und teilweise neue 12-Monats-Tiefststände erreicht. Insbesondere Länder mit hohem Leistungsbilanzdefizit wie Brasilien, Südafrika, Indien, Indonesien und die Türkei ("fragile five") stünden im Argwohn der Marktteilnehmer.
Sind wir also noch immer - oder schon wieder - im Krisenmodus, fragen sich die Experten von PEH Wertpapier. Dazu ihre Meinung: Nein, der langfristige positive Aktien-Trend sei derzeit nicht gefährdet!
Auch wenn die Eingriffe der Notenbanken noch anhalten und mitunter für Störfeuer sorgen würden, würden sich die Aktienmärkte der etablierten Industrieländer auf der Grundlage fundamentaler Daten einzelner Unternehmen bewegen. Vor allem diese würden die Entscheidungen der Investoren beeinflussen. Da, wo Unternehmen positiv überraschen würden (Beispiel Microsoft) oder sich neue Trends herauskristallisieren würden (Beispiel Datensicherheit), würden Kurszuwächse verzeichnet. Andersrum würden enttäuschende Nachrichten mit Kursabschlägen abgestraft. Für uns ist das ein gutes Zeichen und Beleg dafür, dass die Anleger keineswegs sorglos und unbekümmert in Aktien investieren, nur weil sie über zu viel Liquidität verfügen, so die Experten von PEH Wertpapier.
Angesichts der aktuellen Datenlage - solide Bewertung und anhaltende Wachstumsdynamik - befürchten die Experten von PEH Wertpapier derzeit an den Aktienmärkten der traditionellen Industrieländer keinen drastischen und dauerhaften Einbruch. Eine kurzfristige Korrektur sei noch keine Trendwende und die heutige Erholung beim DAX bestätige die Haltung der Experten. Sollte sich aber herausstellen, dass die Märkte den mittelfristigen Aufwärtstrend verlassen würden, würden die Experten die Aktienquoten in den Portfolios temporär herabsetzen. Umgekehrt würden sie eine sell-off-Phase (Ausverkauf) zum Aufbau selektiver Investments nutzen, denn Kursrückgänge würden stets auch neue Investitionschancen bieten.
Dank unseres aktiven und systematischen Managements profitieren Anleger nicht nur in Aufwärtstrends (siehe 2013), sondern auch in Zeiten, in denen der Vermögensschutz an vorderster Stelle steht, so die Experten von PEH Wertpapier. (Ausgabe vom 28.01.2014) (29.01.2014/fc/a/m)


