Erweiterte Funktionen
AXA World Funds Framlington Clean Economy Fonds: CleanTech - Die vier wichtigsten Trends
30.07.19 12:00
AXA Investment Managers
Köln (www.fondscheck.de) - Umweltschutz und das Stoppen des Klimawandels sind derzeit in aller Munde, so die Experten von AXA Investment Managers.
Investoren könnten ihren Teil dazu beitragen - zum Beispiel, indem sie in Unternehmen investieren würden, die eine nachhaltige Ressourcennutzung fördern und die Energiewende unterstützen würden.
Der AXA World Funds Framlington Clean Economy Fonds (ISIN LU1914342263 / WKN A2N9Q0) investiere gezielt in Unternehmen, die saubere Technologien (CleanTech) fördern, entwickeln und einsetzen würden. So würden der gesellschaftliche Bewusstseinswandel hin zu mehr Nachhaltigkeit und die daraus implizierten Veränderungen in der Wirtschaft für Investoren zugänglich.
Portfoliomanagerin Amanda O'Toole von AXA Investment Managers habe vier Trends im Bereich CleanTech identifiziert, die Anleger kennen sollten. Denn hier würden Renditen locken - und das sowohl für die Umwelt als auch für Investoren:
1. Verantwortungsvolle Ernährung
Täglich wachse die Weltbevölkerung um mehr als 200.000 Einwohner. Damit in Zukunft mehr Menschen satt werden könnten, ohne die Umwelt zu belasten und die natürlichen Ressourcen aufzuzehren, müssten nachhaltigere Technologien für die Lebensmittelproduktion und Agrarwirtschaft entwickelt werden. Wie dringend das nötig sei, würden folgende Zahlen zeigen:
Heute benötige die Viehzucht rund 80 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche. 70 Prozent des weltweiten Süßwasserverbrauchs würden in den Anbau von Nahrungsmitteln und die Viehzucht fließen.
Beispielsweise würden für den Verzehr von Hühnchenfleisch pro Person an ein oder zwei Tagen pro Woche 7.134 Liter Wasser benötigt. Mit dieser Wassermenge könnte man auch über 14 Stunden lang duschen.
Eine mögliche Lösung für eine verantwortungsvollere Ernährung biete kultiviertes Fleisch (in-vitro-meat): Es werde erwartet, dass der Markt dafür zwischen 2022 und 2027 um vier Prozent anwachsen werde.
2. Nachhaltiger Verkehr
Elektrofahrzeuge würden aktuell den Durchbruch vom Nischen- zum Massenprodukt schaffen. Das Wachstum werde gestützt von technologischer Entwicklung, staatlicher Förderung und dem Bewusstsein der Bevölkerung, die CO2-Emissionen senken zu müssen. Bereits in den vergangenen Jahren sei die Verbreitung von Elektroautos stetig gestiegen: Von weltweit rund 400.000 Stück 2013 auf mehr als drei Millionen im Jahr 2017.
Führend beim Kauf von Autos mit Elektromotor seien übrigens die Chinesen. Der Trend dürfte anhalten, denn Elektromotoren würden immer erschwinglicher: So seien die Herstellungskosten von Lithium-Ionen-Batterien binnen eines Jahres um gut ein Drittel gesunken. Auf dieser Basis sei mit einem Wachstum der globalen Verbreitung von Elektrofahrzeugen um 33 Prozent bis 2030 zu rechnen.
3. Recycling und Abfallreduktion
Aktuell werde nur ein Fünftel des weltweiten Elektroschrotts recycelt. Dabei würde sich eine höhere Recyclingquote lohnen: Denn der geschätzte Wert der in Elektroschrott gebundenen Sekundärrohstoffe betrage 55 Milliarden Euro. Entsprechend könnten jedes Jahr Milliardenwerte eingespart werden, wenn neue Technologien mehr und besseres Recycling ermöglichen und somit weniger Sekundärrohstoffe auf Deponien verloren gehen würden. Alleine Gold im Wert von 18,8 Milliarden ließe sich auf diesem Wege jedes Jahr potenziell aus Elektroschrott gewinnen.
4. Smart Energy
"Smart Grid" heiße die nächste Generation der Energieverteilung. Dieses intelligente Netz ermögliche einen Austausch in beide Richtungen und nutze digitale Technologie. Das Netz sei so konzipiert, dass es sich den Bedürfnissen der Verbraucher besser anpasse als das vorhandene Stromnetz und auch für den Ausbau erneuerbarer Energien geeignet sei.
Intelligente Energieverteilung umfasse eine Reihe von Technologien, die zur Revolutionierung der Stromnetze beitragen würden. Dadurch sinke die Abhängigkeit der Verbraucher von konventionellen Energiequellen. Bis 2022 werde sich die Kapazität erneuerbarer Energien dadurch voraussichtlich um 43 Prozent erhöhen können. Der Einsatz so genannter intelligenter Zähler, oder Smart Meter, in der Industrie werde zwischen 2019 und 2025 jährlich voraussichtlich um 20,1 Prozent ansteigen.
Amanda O'Toole erwarte, dass das Bevölkerungswachstum und der zunehmende Wohlstand weltweit für eine steigende Nachfrage nach Energie, Transport, Nahrungsmitteln und Wasser sorgen werde. Aber auch das Bewusstsein, wie notwendig eine Reduktion der Treibhausgas-Emissionen sei, wachse und das habe Auswirkungen auf die Politik und die Arbeitsweise von Unternehmen. Daher würden sich Saubere Technologien exponenziell entwickeln eine Reihe von Investitionschancen bieten, so O'Toole. (30.07.2019/fc/a/f)
Investoren könnten ihren Teil dazu beitragen - zum Beispiel, indem sie in Unternehmen investieren würden, die eine nachhaltige Ressourcennutzung fördern und die Energiewende unterstützen würden.
Der AXA World Funds Framlington Clean Economy Fonds (ISIN LU1914342263 / WKN A2N9Q0) investiere gezielt in Unternehmen, die saubere Technologien (CleanTech) fördern, entwickeln und einsetzen würden. So würden der gesellschaftliche Bewusstseinswandel hin zu mehr Nachhaltigkeit und die daraus implizierten Veränderungen in der Wirtschaft für Investoren zugänglich.
Portfoliomanagerin Amanda O'Toole von AXA Investment Managers habe vier Trends im Bereich CleanTech identifiziert, die Anleger kennen sollten. Denn hier würden Renditen locken - und das sowohl für die Umwelt als auch für Investoren:
1. Verantwortungsvolle Ernährung
Täglich wachse die Weltbevölkerung um mehr als 200.000 Einwohner. Damit in Zukunft mehr Menschen satt werden könnten, ohne die Umwelt zu belasten und die natürlichen Ressourcen aufzuzehren, müssten nachhaltigere Technologien für die Lebensmittelproduktion und Agrarwirtschaft entwickelt werden. Wie dringend das nötig sei, würden folgende Zahlen zeigen:
Heute benötige die Viehzucht rund 80 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche. 70 Prozent des weltweiten Süßwasserverbrauchs würden in den Anbau von Nahrungsmitteln und die Viehzucht fließen.
Beispielsweise würden für den Verzehr von Hühnchenfleisch pro Person an ein oder zwei Tagen pro Woche 7.134 Liter Wasser benötigt. Mit dieser Wassermenge könnte man auch über 14 Stunden lang duschen.
2. Nachhaltiger Verkehr
Elektrofahrzeuge würden aktuell den Durchbruch vom Nischen- zum Massenprodukt schaffen. Das Wachstum werde gestützt von technologischer Entwicklung, staatlicher Förderung und dem Bewusstsein der Bevölkerung, die CO2-Emissionen senken zu müssen. Bereits in den vergangenen Jahren sei die Verbreitung von Elektroautos stetig gestiegen: Von weltweit rund 400.000 Stück 2013 auf mehr als drei Millionen im Jahr 2017.
Führend beim Kauf von Autos mit Elektromotor seien übrigens die Chinesen. Der Trend dürfte anhalten, denn Elektromotoren würden immer erschwinglicher: So seien die Herstellungskosten von Lithium-Ionen-Batterien binnen eines Jahres um gut ein Drittel gesunken. Auf dieser Basis sei mit einem Wachstum der globalen Verbreitung von Elektrofahrzeugen um 33 Prozent bis 2030 zu rechnen.
3. Recycling und Abfallreduktion
Aktuell werde nur ein Fünftel des weltweiten Elektroschrotts recycelt. Dabei würde sich eine höhere Recyclingquote lohnen: Denn der geschätzte Wert der in Elektroschrott gebundenen Sekundärrohstoffe betrage 55 Milliarden Euro. Entsprechend könnten jedes Jahr Milliardenwerte eingespart werden, wenn neue Technologien mehr und besseres Recycling ermöglichen und somit weniger Sekundärrohstoffe auf Deponien verloren gehen würden. Alleine Gold im Wert von 18,8 Milliarden ließe sich auf diesem Wege jedes Jahr potenziell aus Elektroschrott gewinnen.
4. Smart Energy
"Smart Grid" heiße die nächste Generation der Energieverteilung. Dieses intelligente Netz ermögliche einen Austausch in beide Richtungen und nutze digitale Technologie. Das Netz sei so konzipiert, dass es sich den Bedürfnissen der Verbraucher besser anpasse als das vorhandene Stromnetz und auch für den Ausbau erneuerbarer Energien geeignet sei.
Intelligente Energieverteilung umfasse eine Reihe von Technologien, die zur Revolutionierung der Stromnetze beitragen würden. Dadurch sinke die Abhängigkeit der Verbraucher von konventionellen Energiequellen. Bis 2022 werde sich die Kapazität erneuerbarer Energien dadurch voraussichtlich um 43 Prozent erhöhen können. Der Einsatz so genannter intelligenter Zähler, oder Smart Meter, in der Industrie werde zwischen 2019 und 2025 jährlich voraussichtlich um 20,1 Prozent ansteigen.
Amanda O'Toole erwarte, dass das Bevölkerungswachstum und der zunehmende Wohlstand weltweit für eine steigende Nachfrage nach Energie, Transport, Nahrungsmitteln und Wasser sorgen werde. Aber auch das Bewusstsein, wie notwendig eine Reduktion der Treibhausgas-Emissionen sei, wachse und das habe Auswirkungen auf die Politik und die Arbeitsweise von Unternehmen. Daher würden sich Saubere Technologien exponenziell entwickeln eine Reihe von Investitionschancen bieten, so O'Toole. (30.07.2019/fc/a/f)


