ABN AMRO China Equity gute Performance


22.10.07 13:06
ABN AMRO Asset Management

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Während Experten seit Jahren vor einem Kollaps der chinesischen Konjunktur warnen, wächst die Wirtschaft Chinas unbeirrt weiter: Der FTSE-China-International-Index legte allein im September um rund 20 Prozent zu, so die Analysten von ABN AMRO Asset Management zum ABN AMRO China Equity Fund (ISIN LU0056994014 / WKN 974393).

Weder die Subprime-Krise noch ein weiterer Zinsschritt der Chinesischen Zentralbank hätten zu längerfristigen Kurskorrekturen geführt. Nach Meinung von Patrick Ho, Fondsmanager bei ABN AMRO Asset Management, sollten die Aussichten für China auch weiterhin gut bleiben. Der von ihm verwaltete China Equity Fund gehöre seit Jahren regelmäßig zu den Besten seiner Anlagekategorie. Das Fondsvolumen habe jetzt die Milliarden-Euro-Grenze durchbrochen.

Den Hauptgrund dafür, dass China von den Turbulenzen an den globalen Finanzmärkten relativ unberührt bleibe, sehe Patrick Ho in der verringerten Bedeutung der US-Konjunktur für China und einer erhöhten chinesischen Binnennachfrage: "Der Exportanteil in die USA ist in den vergangenen zehn Jahren von fast 50 auf 30 Prozent gesunken."

Dagegen steige die Bedeutung des Konsums weiter an. Das starke Wirtschaftswachstum, die kräftige Verbrauchernachfrage und solide Unternehmensgewinne würden nach Meinung Hos weiterhin gute Argumente für ein Engagement in China liefern. Allerdings bereite ihm die Bewertung des chinesischen Marktes etwas Sorge. Deshalb meide Ho in seinem Fonds Titel, die hoch bewertet seien. Momentan liege der Schwerpunkt des Portfolios vor allem auf Aktien von Finanzdienstleistern und Telekommunikationsunternehmen.

Der ABN AMRO China Equity Fund sei im Jahr 1995 als einer der ersten China-Aktienfonds aufgelegt worden. Seit 2005 leite Patrick Ho das Management des Fonds in Hongkong. Über ein Jahr habe der ABN AMRO China Equity Fund eine Performance von knapp 135 Prozent erzielen können (Stand: 30. September 2007). Die Verwaltungsgebühr liege mit 1,75 Prozent im Rahmen marktüblicher Gebühren. Inklusive der Servicegebühr von 0,25 Prozent und der Zulassungsgebühr von 0,05 Prozent würden die jährlichen Kosten zurzeit maximal 2,05 Prozent betragen. Der Ausgabeaufschlag betrage 5,25 Prozent, und die Mindestanlagesumme 250 US-Dollar. (22.10.2007/fc/a/f)