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3V Swiss Small & Mid nervenstark
26.01.04 12:02
DER FONDS.com
Fondsberater Bernhard Signorell bewies Nervenstärke: Er hielt an seinen Titeln im Schweizer Aktienfonds 3V Invest Swiss Small & Mid Cap fest, auch als die Performance schlecht war und alle anderen umschwenkten. Dies berichten die Fondsexperten von "DER FONDS.com".
Die Wertentwicklung gebe ihm Recht: Mit 66,7 Prozent sei er im vergangenen Jahr auf dem Aktienmarkt Schweiz die klare Nummer 1 gewesen. Über die vergangenen drei Jahre belege er Platz 11.
Der Fonds werde von der Luxemburger Oppenheim Prumerica gemanagt und von der Schweizer 3V Asset Management beraten. Bernhard Signorell verfolge einen klaren Value-Ansatz. Und obwohl er bis zu 20 Prozent in Blue-Chips investieren könne, habe Signorell an den kleinen bis mittelgroßen unterbewerteten Unternehmen konsequent festgehalten. "Ich dachte, dass entweder die Welt untergeht oder es eine starke Gegenbewegung im Markt geben wird", sage er.
Das Portfolio bestehe aus 33 Positionen. Das Anlageuniversum seien die rund 200 Titel aus dem Schweizer Index Small and Middle Companies. Seine größte Position sei momentan mit rund 8 Prozent das Technologieunternehmen Gavazzi. "Es hat sehr unter der Telekomflaute gelitten. Und ich wurde belächelt, als ich es gekauft habe", sage der Fondsberater. Dabei sei die Aktie mit einem Kurs-Buch-Verhältnis von 0,3 stark unterbewertet gewesen. Nun habe es überdurchschnittlich von der Erholung des Sektors profitiert.
Ähnlich sei es mit dem Gerätehersteller Arbonia-Forster gegangen, der 5,9 Prozent des Depots ausmache. "Nur weil es ein Mittelständler ist, haben viele den Titel abgeworfen", sage Signorell. Er sei weiter eingestiegen und habe seine Gründe gehabt: Der Kurs sei 50 Prozent unter Buchwert gewesen, die Firma habe schwarze Zahlen geschrieben, und es sei eine Menge Vermögen in Form von Land und Immobilien vorhanden gewesen. "Der Kurs hat sich mittlerweile verdoppelt. Nun wollen alle einsteigen", sage der Fondsberater.
Das Umfeld für kleine und mittelgroße Schweizer Unternehmen finde der Fondsmanager gut. "Großinvestoren sind unterinvestiert. Die kommen nun zurück und werden besonders den Small- und Mid-Cap-Bereich entdecken", sage Signorell. Das Kurs-Buch-Verhältnis des Fonds-Portfolios sei mit 1,2 sehr niedrig. Er sehe daher noch ein zweistelliges Potenzial für den Fonds in diesem Jahr.
Anleger könnten einmalig ab 5.000 Euro einsteigen oder über einen Sparplan mit mindestens 100 Euro. Der Ausgabeaufschlag betrage 2 Prozent, die jährliche Managementgebühr 1,5 Prozent. Da der Fonds in Schweizer Franken geführt werde, müssten Euro-Anleger das Währungsrisiko beachten.
Die Wertentwicklung gebe ihm Recht: Mit 66,7 Prozent sei er im vergangenen Jahr auf dem Aktienmarkt Schweiz die klare Nummer 1 gewesen. Über die vergangenen drei Jahre belege er Platz 11.
Der Fonds werde von der Luxemburger Oppenheim Prumerica gemanagt und von der Schweizer 3V Asset Management beraten. Bernhard Signorell verfolge einen klaren Value-Ansatz. Und obwohl er bis zu 20 Prozent in Blue-Chips investieren könne, habe Signorell an den kleinen bis mittelgroßen unterbewerteten Unternehmen konsequent festgehalten. "Ich dachte, dass entweder die Welt untergeht oder es eine starke Gegenbewegung im Markt geben wird", sage er.
Ähnlich sei es mit dem Gerätehersteller Arbonia-Forster gegangen, der 5,9 Prozent des Depots ausmache. "Nur weil es ein Mittelständler ist, haben viele den Titel abgeworfen", sage Signorell. Er sei weiter eingestiegen und habe seine Gründe gehabt: Der Kurs sei 50 Prozent unter Buchwert gewesen, die Firma habe schwarze Zahlen geschrieben, und es sei eine Menge Vermögen in Form von Land und Immobilien vorhanden gewesen. "Der Kurs hat sich mittlerweile verdoppelt. Nun wollen alle einsteigen", sage der Fondsberater.
Das Umfeld für kleine und mittelgroße Schweizer Unternehmen finde der Fondsmanager gut. "Großinvestoren sind unterinvestiert. Die kommen nun zurück und werden besonders den Small- und Mid-Cap-Bereich entdecken", sage Signorell. Das Kurs-Buch-Verhältnis des Fonds-Portfolios sei mit 1,2 sehr niedrig. Er sehe daher noch ein zweistelliges Potenzial für den Fonds in diesem Jahr.
Anleger könnten einmalig ab 5.000 Euro einsteigen oder über einen Sparplan mit mindestens 100 Euro. Der Ausgabeaufschlag betrage 2 Prozent, die jährliche Managementgebühr 1,5 Prozent. Da der Fonds in Schweizer Franken geführt werde, müssten Euro-Anleger das Währungsrisiko beachten.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 308,89 CHF | 311,57 CHF | -2,68 CHF | -0,86% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| LU0092739993 | 989282 | 311,57 CHF | 257,09 CHF | |


