Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der April war in Summe von einem ruhigen Kapitalmarktumfeld geprägt, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniWirtschaftsAspirant A (ISIN LU0252123129 / WKN A0JLXV).
Insgesamt hätten damit die lokalen Schwellenländerwährungen auf Indexebene den Monat gegenüber dem US-Dollar und dem Euro nahezu unverändert abgeschlossen (JPM ELMI+, USD ungesichert +0,07 Prozent, EUR ungesichert +0,11 Prozent). Vereinzelt hätten die Türkische Lira sowie der Südkoreanische Won unter Druck gestanden. Neben dem volatilen Ölpreis hätten innen- und geopolitische Spannungen für eine Belastung in der Türkei gesorgt.
Im Berichtsmonat hätten die Experten angesichts fortlaufender Wahlen ihr Engagement innerhalb einzelner Schwellenländerwährungen, darunter beispielsweise die Indische Rupie reduziert. Weiterhin seien zur Realisierung von Gewinnen taktische Positionen im Südafrikanischen Rand und dem Brasilianischen Real veräußert worden. Nach positiv verlaufenden Wahlen in Indonesien hätten die Experten wieder ihre Bestände in der Indonesischen Rupie aufgestockt.
Darüber hinaus hätten sich die Experten auch bei der Kasachischen Tenge aufgrund des zuletzt festen Ölpreises auf der Käuferseite positioniert. Ferner hätten sie unter Gewinnmitnahmen Anleihen aus Mexiko verkauft und dagegen in Kasachstan und Argentinien zugekauft. Ihre Beimischungen in sogenannten Frontier-Währungen hätten die Experten beigehalten.
Mit Blick nach vorne würden die Experten für Schwellenländeranleihen mögliche Risikoszenarien in globalen Renditeanstiegen oder einer weiteren Abkühlung der Weltkonjunktur sehen. Maßgebend sei hierbei unter anderem der Handelsstreit zwischen den USA und China. Insofern werde der Marktfokus auch in den nächsten Wochen auf Konjunkturdaten aus den USA, der Eurozone und Asien liegen. (Stand vom 30.04.2019) (28.05.2019/fc/a/f)
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