Genf (www.fondscheck.de) - Lombard Odier Investment Managers sieht in den kommenden Monaten drei geopolitische Ereignisse, die einen größeren Einfluss auf den globalen Convertible-Bond-Markt haben könnten: Verhandlungen über die Schuldenobergrenze in den USA, Untersuchungen über die mögliche russische Einflussnahme auf die US-Präsidentschaftswahlen und der schwelende Konflikt auf der koreanischen Halbinsel, so die Experten von Lombard Odier Investment Managers im Kommentar zum Lombard Odier Funds Convertible Bond (ISIN LU0159201655 / WKN 163742).
Obwohl der Juli von einer historisch niedrigen Volatilität am Aktienmarkt gekennzeichnet gewesen sei, gebe es Indizien, die zu einem Anzug der Schwankungsintensität führen könnten. Zur Absicherung vor einer höheren Volatilität könnten Investoren Wandelanleihen in Betracht ziehen.
"Ein weiteres Thema sind die Untersuchungen rund um eine mögliche Einflussnahme Russlands auf die US-Präsidentschaftswahl. Beängstigend ist unserer Ansicht nach jedoch die aktuelle Rhetorik Nordkoreas. Diese ist mittlerweile expliziten Drohungen und erfolgreichen Tests mit Langstreckenraketen gewichen. Hier gibt es aus unserer Sicht zwei Szenarien: Die Großmächte China und USA stehen während den Verhandlungen mit Nordkorea Seite an Seite. Hier würde der Volksrepublik auch global eine größere und verantwortungsvollere Rolle zukommen, die der Wirtschaftskraft des Landes entspricht. Arbeiten die beiden Länder allerdings nicht zusammen, könnte dies einen katastrophalen militärischen Konflikt auf der koreanischen Halbinsel zur Folge haben."
"Derart erhöhte geopolitische Risiken bedeuten für Anleger oft auch mehr Ungewissheit und gegebenenfalls eine höhere Volatilität. Obwohl der Juli von einer historisch niedrigen Schwankungsintensität am Aktienmarkt gekennzeichnet war, sehen wir viele Auslöser für eine anziehende Volatilität. Wandelanleihen könnten für Investoren eine adäquate Absicherung gegen diese Entwicklung sein. Die Positionierung unseres LO Funds - Convertible Bond spiegelt derzeit unsere positive Beurteilung Europas und Asiens, ohne Japan, sowie einer Reihe globaler Sektoren wie Technologie, Konsumgüter und Industriewerte wider. Wie in den Vorjahren ging die Dynamik der globalen Wandelanleihenemissionen im Juli deutlich zurück. Insgesamt betrug das Neuemissionsvolumen im vergangenen Monat lediglich USD 3,4 Milliarden. Für uns waren primär zwei Neuemissionen von Interesse, Shanghai Port und Postal Savings Bank of China im Wert von insgesamt 1 Milliarde US-Dollar." (31.08.2017/fc/a/f)
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