Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die europäischen Aktienbörsen haben den Juni mit einem Minus beendet, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniDividendenAss -net- A (ISIN LU0186860663 / WKN A0B821).
Der EURO STOXX 50 habe um 3,2 Prozent nachgegeben, der marktbreite STOXX Europe 600 habe 2,7 Prozent leichter geschlossen. Auch der MSCI Europe Small and Mid Caps für Unternehmen mit niedriger und mittelgroßer Marktkapitalisierung habe Kursverluste von 2,5 Prozent verzeichnet.
Die Europäische Zentralbank (EZB) habe einmal mehr deutlichen Einfluss auf die Marktentwicklung genommen. Die veränderte Kommunikation der Währungshüter, die auf ihrer Sitzung Anfang Juni erstmals auf Hinweise bezüglich weiterer Zinssenkungen verzichtet hätten, sei vom Markt noch gut aufgenommen worden. Auf Äußerungen des EZB-Präsidenten Mario Draghi, der auf einer Konferenz Ende Juni die Erholung im Euroraum deutlich betont habe, hätten die Märkte hingegen mit deutlichen Kursabschlägen reagiert.
Das Portfolio sei im Juni 2017 etwas zyklischer ausgerichtet gewesen. In der Sektorallokation hätten Industrieunternehmen und Finanzwerte überwogen. Die Experten hätten sich von ihrem Engagement im schwedischen Bankinstitut Skandinaviska Enskilda Banken getrennt. Auch Aktien des US-amerikanischen Telekommunikationskonzerns Cisco Systems seien veräußert worden. Im Gegenzug hätten die Experten ihre Positionierung im britisch-amerikanischen Kreuzfahrtveranstalter Carnival sowie im Allianz-Konzern ausgebaut.
Auf kurze Sicht würden den Aktienmärkten klar identifizierbare Treiber für weitere Kursgewinne fehlen. Vieles spreche deshalb dafür, dass die Börsen über die Sommermonate in den Seitwärtsmodus wechseln würden. (Stand vom 30.06.2017) (21.07.2017/fc/a/f)
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