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07.04.17 13:00
Templeton Emerging Markets Balanced Fund: Das Beste aus zwei Welten - Fondsanalyse

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Nach einer Durststrecke von rund fünf Jahren konnten die Emerging Markets im vergangenen Jahr ihr Comeback feiern, so die Experten von Franklin Templeton.

Das Gros der Aktienmärkte der aufstrebenden Länder habe 2016 die Märkte der entwickelten Staaten klar hinter sich gelassen. Doch nicht nur die Aktienmärkte hätten Potenzial - in der Zeit des Niedrigzinsumfeldes seien auch die höher verzinsten Anleihen der Schwellenländer äußerst interessant.

Franklin Templeton gehöre zu den Pionieren in den Emerging Markets und habe früh die Vorteile beider Anlageklassen erkannt - so habe es nahe gelegen, vor sechs Jahren den Templeton Emerging Markets Balanced Fund (ISIN LU0608807433 / WKN A1JJKM, A (ACC) USD; ISIN LU0608808167 / WKN A1JJKS, A (YDIS) EUR) ins Leben zu rufen. Anstatt zwei Fonds würden Anleger nun nur noch einen Fonds benötigen, mit dem sie von den Anlagechancen der Schwellenländer profitieren könnten.

Ein weiterer Vorteil: Anleger müssten sich auch nicht mehr um die Gewichtung der einzelnen Anlageklassen kümmern. Der Fonds investiere normalerweise mindestens 25% seines Vermögens in Aktien der Emerging Markets und mindestens 25% in Schuldverschreibungen, wobei der Anteil des in diesen Bereichen investierten Vermögens sich im Laufe der Zeit ändern könne, je nachdem, wie das Fondsmanagement die relative Attraktivität der betreffenden Anlageklasse bewerte.

Die Anlagestrategie fuße auf den Meinungen und Ergebnissen der beiden hauseigenen Research- und Portfoliomanagementteams Templeton Emerging Markets Group und Templeton Global Macro Group.

Zunächst werde mittels makroökonomischen Research und Analysen, für welche sich die Global Macro Group verantwortlich zeige, die Asset-Allokation und die Portfoliokonstruktion skizziert. Hierfür würden makroökonomische Indikatoren und Trends, monetäre und fiskalpolitische Entscheidungen sowie die aktuelle politische Situation unter die Lupe genommen. Ziel sei es, mögliche Wachstumstreiber in den Emerging Markets ausfindig zu machen.

Weiter würden beide Teams mittels einer Bottom-up-Analyse die Bewertungen, Risiken und Chancen der einzelnen Anlageklassen untersuchen: Seien Aktien bzw. Anleihen insgesamt günstig bewertet, in welchem Verhältnis stünden die Bewertungen zueinander, wie volatil seien die jeweiligen Märkte und welche Risiken entstünden daraus. Erst nach dieser Analyse werde die finale Allokation von Aktien und Anleihen festgelegt. Im Anschluss würden die einzelnen Titel ausfindig gemacht. Die Templeton Emerging Markets Group analysiere die einzelnen Aktien rigoros fundamental. Neben Kennzahlen wie Gewinn und Cashflow würden auch ESG-Faktoren (environmental, social and corporate governance) in der Entscheidung berücksichtigt. Die Templeton Global Macro Group verfolge einen langfristigen Value-Ansatz.

Hierfür würden quantitative makroökonomische Modelle sowie die fundamentale Analyse einzelner Länder zum Einsatz kommen. Um einen Überblick zu erhalten und attraktive Chancen ausfindig zu machen, würden sich die Teams zudem mit Notenbankmitarbeitern, Regierungspolitikern und Unternehmenslenkern treffen.

In regelmäßigen Abständen würden diese Schritte wiederholt und das Portfolio den neusten Erkenntnissen entsprechend ausgerichtet. Nichtsdestotrotz könnten auch Positionen ad hoc, z.B. im Falle von sich ändernden Rahmenbedingungen, angepasst werden.

Aktuell sehe das Portfoliomanagement unter der Leitung von Chetan Sehgal und Dr. Michael Hasenstab die größten Chancen in den asiatischen Aktienmärkten. Aus diesem Grund seien Aktien derzeit deutlich übergewichtet. Des Weiteren würden auf der Anleihenseite durch die Politik Donald Trumps und die restriktiver werdende Geldpolitik der FED weltweit steigende Renditen drohen, was zu fallenden Kursen der Anleihen führe.

Unternehmen aus dem Finanzbereich sowie dem IT-Sektor seien im Februar die größten Renditebringer gewesen. Besonders hervorzuheben seien hierbei die in Indonesien ansässige Bank Danamon sowie die brasilianische Unibanco. Von den Technologieunternehmen seien die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company und die russische Internetfirma Mail.ru positiv zu erwähnen.

Dass nicht alle Unternehmen des Fonds in den Emerging Markets ansässig sein müssten, sei an dem niederländisch-britischen Konsumgüterhersteller Unilever zu sehen. Wichtiger als die Herkunft seien letztendlich die Länder und Regionen, in welchen die Unternehmen tätig seien. Durch seine starke Positionierung in den Emerging Markets habe Unilever den Weg in das Portfolio des Templeton Emerging Markets Balanced Fund gefunden.

Mittel- bis langfristig würden viele Gründe für eine Investition in die Emerging Markets sprechen. Vor allem das stärkere Wachstum im Vergleich zu den entwickelten Ländern berge noch einiges an Potenzial. Anleger, die diese Chance wahrnehmen möchten und zusätzliches Ertragspotenzial durch aktives Management von Zins- und Währungsentwicklungen suchen würden, würden in dem Templeton Emerging Markets Balanced Fund ein interessantes Produkt finden.

Chancen:

- Maximale Ausschöpfung der Anlagechancen in den Emerging Markets dank Investition in Aktien und Renten.
- Zusätzliches Ertragspotenzial durch aktives Management von Zins- und Währungsentwicklungen.
- Pionier in den Emerging Markets: Höchste Kompetenz durch über 20 Jahre Erfahrung in Aktien- und Rentenanlagen vor Ort in den Emerging Markets - eine der längsten Erfolgsgeschichten dieser Branche.
- Geballte Erfahrung und spezifische Kompetenzen des Emerging Markets Aktien- und Rententeams der Experten.

Risiken:

- Der Fonds investiere hauptsächlich in Schuldtitel und Aktien von Unternehmen, die in Schwellenländern beheimatet seien. Diese Wertpapiere unterlägen erfahrungsgemäß Kursbewegungen, die in der Regel auf eine Anpassung von Zinssätzen, Marktfaktoren oder Bewegungen der Aktien- und Bond-Märkte zurückzuführen seien. Aufgrund dessen könnten die Wertentwicklung oder etwaige Erträge des Fonds während relativ kurzer Zeiträume ganz erheblich schwanken und unter Umständen zum Kapitalverlust Ihrer Anlage führen.
- Weitere Risiken von erheblicher Relevanz seien: Kreditrisiko, Derivaterisiko, Schwellenmarktrisiko, Liquiditätsrisiko. (Ausgabe April 2017) (07.04.2017/fc/a/f)


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