Berlin (www.fondscheck.de) - Der weltweit in Aktien nachhaltiger Unternehmen investierende Fonds Arabesque SICAV - Arabesque Systematic R (ISIN LU1164757400 / WKN A12HQR) wird von Scope Analysis mit B ("gut") bewertet, so die Experten von Scope Analysis.
Vor allem der stringente, auf einem rein quantitativen Modell basierende Investmentansatz habe die Scope Analysten überzeugt und zu einem Top-Rating - dazu würden A- und B-Fondsratings gehören - geführt.
Der Arabesque Systematic sei im Januar 2015 aufgelegt worden und habe bis zum 28. Februar 2017 eine Performance von 18,3% erzielen können (8,1% p.a.). Das nachhaltige Arabesque Aktienuniversum von rund 1.200 Werten werde über einen mehrstufigen Auswahlprozess computergestützt zusammengestellt. Der Auswahlprozess basiere auf einem umfassenden Kriterienkatalog. Die Aktien würden anhand von 200 Kriterien aus den Bereichen Umwelt, Soziales und verantwortungsvolle Unternehmensführung (ESG) unter Berücksichtigung des Best-in-Class-Ansatzes ausgewählt - das heiße, es würden aus allen Branchen diejenigen Unternehmen ausgewählt, die die besten Nachhaltigkeitsleistungen ihrer Branche erbringen würden.
Aus dem Arabesque Aktienuniversum selektiere ein quantitatives Investmentmodell Aktienwerte nach individueller Trendstärke. Die Gewichtung liege bei rund 1% je Titel. Im Rahmen der Risikosteuerung bestimme das Modell auch die Allokation zwischen Aktien und Liquidität.
Arabesque Asset Management sei 2013 gegründet worden. Die relativ kurze Unternehmenshistorie habe eine abschwächende Wirkung auf das Ratingergebnis. Sehr positiv hingegen würden die Scope-Analysten die hohe Identifikation und die gleich gerichteten Interessen zwischen Anlegern, Fondsmanagern und der Geschäftsführung bewerten. Ermöglicht werde dies maßgeblich durch die Unternehmensbeteiligung sämtlicher Geschäftsführer und Mitarbeiter an Arabesque.
Positiv würden die Scope Analysten auch bewerten, dass die Investmentstrategie bereits seit 2011 professionell getestet und seit Auflage der USD-Tranche im August 2014 erfolgreich realisiert werde.
Die Qualifikationen und bisherige berufliche Laufbahn des hauptverantwortlichen Portfoliomanagers Dr. Hans-Robert Arndt (Promotion in Mathematik) und seines Stellvertreters Philipp Müller würden sehr gut zu dem rein quantitativen Investmentprozess passen, wenngleich die Portfolioverantwortung von nur zwei Jahren sowie die Investmenterfahrung zehn bzw. neun Jahren im relativen Vergleich unterdurchschnittlich einzuordnen seien.
Das Risikomanagement sei im Investmentprozess integriert. Mehrere Kontrollmechanismen würden dafür sorgen, dass das Risiko von Fehlinvestitionen minimiert werde. Grundsätzlich wirke sich der Investmentstil risikomindernd auf das Portfolio aus und werde von Scope positiv bewertet. Positiv in die Bewertung fließe zudem ein, dass eine schnelle Liquidierbarkeit des Portfolios gewährleistet werde. (14.03.2017/fc/n/s)
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