Berlin (www.fondscheck.de) - Ein halbes Jahr nach der massiven Aufwertung des Schweizer Franken gegenüber dem Euro, und einem entsprechend turbulenten Jahresauftakt an den Börsen, bleibt der Ausblick für Schweizer Aktien positiv. Diese Ansicht vertritt Daniel Häuselmann, Fondsmanager des JB Swiss Stock Fund (ISIN LU0026741651 / WKN 971986, CHF B; ISIN LU0099407156 / WKN 921844, CHF C), so die Experten von GAM.
"Trotz des Gegenwinds, den die traditionell exportorientierte Schweizer Wirtschaft durch die scharfe Aufwertung des Franken zu verkraften hat, bleibt der Ausblick optimistisch - nicht zuletzt, da für die Schweiz ein starker Franken kein neues Phänomen ist", sage Häuselmann.
Trotz allem Optimismus erwarte Häuselmann, dass die massive Frankenaufwertung auch eine spürbare Auswirkung auf die Unternehmensgewinne habe. "Die Orderbücher der Unternehmen waren im Januar noch gut gefüllt - und wie üblich machen sich auch im vorliegenden Fall makroökonomische Ereignisse erst mit einigem Zeitverzug bei Unternehmen bemerkbar", so Häuselmann. "Den Unternehmen muss man zugutehalten, dass sie rasch auf den Frankenschock reagiert haben, etwa mit Effizienzsteigerung und durch Personalkostensenkungen." Vor diesem Hintergrund sei in Schweizer Franken gerechnet nicht mit einer Steigerung bei den Unternehmensgewinnen in diesem Jahr zu rechnen.
Seinen Fonds habe Häuselmann konsequent auf Exportwerte ausgerichtet, wo er mehr Wachstumspotenzial sehe als bei binnenorientierten Firmen. Außerdem setze er auch auf kleine und mittelgroße Unternehmen, deren Aktien bei einem Konjunkturaufschwung besser laufen sollten als Blue-Chips. (06.07.2015/fc/a/f)
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