Frankfurt (www.fondscheck.de) - Erstmalig bietet Franklin Templeton Privatanlegern Zugang zu alternativen Anlagestrategien, so die Experten von Franklin Templeton im Kommentar zum Franklin K2 Alternative Strategies Fund (ISIN LU1093756598 / WKN A119QS, A (YDIS) USD; ISIN LU1093756671 / WKN A119QT, A (YDIS) EUR; ISIN LU1093756242 / WKN A119QQ, A ACC EUR-H1).
Der Franklin K2 Alternative Strategies Fund sei am 15. Oktober 2014 in Deutschland und Österreich zum Vertrieb zugelassen worden. Der Fonds verfolge das Ziel, Kapitalzuwachs bei geringer Volatilität aufgrund niedrigen Korrelationen zu traditionellen Anlageklassen zu erzielen.
Multi-Strategy-Konzepte, zu denen der neue Fonds zähle, könnten ein wertvolles Diversifizierungsinstrument für Aktien- und Rentenportfolios sein. Sogenannte alternative Investments würden nämlich eine überzeugende Risiko-/Ertragsbilanz aufweisen und könnten beunruhigende Marktschwankungen dämpfen.
Beispiele alternativer Strategien seien Long-Short Equity, Global Macro, Relative Value oder Event Driven. Eingesetzt würden sie, um eine bessere Streuung zu gewährleisten und die Ertrags-Risiko-Struktur des Fondsportfolios zu verbessern. Der Franklin K2 Alternative Strategies Fund könne sich aller vier genannten Strategien bedienen.
Durch den Einsatz dieser vier Strategien könne das Management situativ auf Marktgegebenheiten reagieren und die jeweilige Gewichtung der Strategien entsprechend anpassen.
Die Anlegernachfrage nach alternativen Fonds und ETFs habe in den letzten fünf Jahren rasant zugenommen. Warum, verrate ein Blick auf das potenzielle Profil: Mehr Diversifizierung und bessere Zugänglichkeit für Investoren. Im Vergleich zu direkten Anlagen in einzelne Hedgefonds seien Investmentfondsanlagen liquider (sie könnten täglich gezeichnet und zurückgenommen werden) und hätten geringere Mindestanlagebeträge.
Gleichzeitig hätten sich diese Anlagemethoden in starken Aktienphasen vergleichsweise gut behaupten können. Ein Vergleich von Risiken und Erträgen zeige, dass alternative Anlagestrategien eher ein vergleichbares Risikoniveau mit festverzinslichen Werten aufweisen würden - bei aktienähnlichen Renditen.
Unter den denkbar schlechtesten Aktienmarktbedingungen der letzten 20 Jahre hätten alternative Anlage- bzw. Hedgestrategien beweisen können, dass sie in der Lage seien, Abwärtsrisiken zu reduzieren. Die Hedgestrategien hätten sich in den fünf schwächsten Monaten für US-Aktienerträge der letzten 20 Jahre im Verhältnis gut entwickelt. Das heiße im Klartext, dass Phasen mit starken Aktienkursverlusten Anleger nicht nur Geld kosten könnten, sondern auch Zeit für potenzielle Erholung, besonders bei konvergierenden Korrelationen zwischen den verschiedenen Vermögensklassen wie in der Finanzkrise 2008/09.
Nach einem Kursrutsch würden Aktien Verluste nicht umgehend wieder gutmachen. Besonders für Anleger, die kurz vor dem Ruhestand stünden, könne ein Kursrutsch besonders schwerwiegend sein. Ein Engagement in alternative Anlagestrategien könne zur Verringerung der Gesamtvolatilität eines Anlegerdepots beitragen, was die Gefahr mindere, dass Ersparnisse für den Ruhestand nach Kursverlusten auf den Aktienmärkten wieder aufgebaut und erhalten werden müssten.
Die genannten Vorteile würden alternative Anlagestrategien im Zusammenspiel mit "traditionellen" Fonds zu einer wertvollen Beimischung für ein typisches Aktien-/Rentenportfolio machen. Anleger, die ihr Depot mit einem alternativen Multi-Strategy-Fonds wie dem Franklin K2 Alternative Strategies Fund diversifizieren würden, könnten das gesamte Risiko-/Ertragsprofil ihres Portfolios verbessern und die Volatilität mindern.
Ein überzeugendes Argument - für nach der Finanzkrise risikoaverse Anleger ebenso wie für kurz vor dem Ruhestand stehende Anleger. Vor allem diese Investorengruppe wünsche sich vielleicht immer noch das Potenzial für aktienähnliche Renditen, um ihre Finanzziele zu erreichen, aber gleichzeitig geringere Volatilität.
K2 Advisors seien Experten für alternative Anlagestrategien und Pioniere in der Risikotransparenz. K2 Advisors würden seit 1994 alternative Produkte über verschiedene Marktzyklen hinweg verwalten. Mit aktuell etwa 10 Mrd. US-Dollar verwaltetem Vermögen und über 100 Mitarbeitern habe sich K2 Advisors zu einer der größten Anlagegesellschaften ihrer Art entwickelt. Am 1. November 2012 sei K2 durch Übernahme eines Mehrheitsanteils an dessen Muttergesellschaft K2 Advisors Holdings, L.L.C. Teil von Franklin Templeton Investments geworden.
Die Vorteile des Franklin K2 Alternative Strategies Fund sind ansprechende Risiko-Ertrags-Merkmale, verminderte Abwärtsrisiken unter extremen Marktbedingungen, allgemein geringe Portfoliokorrelation mit traditionellen Vermögensklassen sowie breitere Portfoliodiversifizierung, so die Experten von Franklin Templeton. (Ausgabe Februar 2015) (11.02.2015/fc/a/f)
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