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20.12.13 14:33
Baring Europe Select Fund: Langfristiger Investmentansatz

Boston (www.fondscheck.de) - Ein Rückblick auf das Jahr 2013 lässt uns vermuten, dass die schlimmste Phase der Krise in der Eurozone vorbei sein könnte, so die Experten von Baring Asset Management im Kommentar zum Baring Europe Select Fund (ISIN GB0000796242 / WKN 973145).

Während sich das Jahr dem Ende zuneige, würden Wirtschaftsdaten wie beispielsweise das Geschäftsklima in ganz Europa eine anhaltende Verbesserung aufweisen. Regional betrachtet würden Holland und Frankreich derzeit die schwächsten Kennzahlen aufweisen. Frankreich habe z.B. nicht die gleiche wirtschaftliche Erholung verzeichnen können, wie man sie in anderen Ländern der Eurozone beobachtet habe. Das südliche Europa erhole sich weiterhin von dem Tiefpunkt vom Jahresanfang, nachdem die Reformen in den Peripherieländern nun allmählich Wirkung zeigen würden.

Jedoch berge der Ausblick für Europa immer noch Risiken. Da die Region die Erholungsphase erst einmal vollständig überwinden müsse, würden die Experten nicht von einem spürbaren BIP-Wachstum im kommenden Jahr ausgehen. Die Bildung einer Koalitionsregierung in Deutschland, mit einer Verspätung von einigen Monaten, habe teilweise Unsicherheit abbauen können, jedoch seien Veränderungen in der Politik immer noch möglich. In der Zwischenzeit habe die Regierung in Italien jegliche weitere Instabilität vermieden, obwohl in manchen Teilen der Bevölkerung nach wie vor der Widerstand gegen die stringenten Sparmaßnahmen gegenwärtig sei.

Infolge der Kursgewinne in 2013 von europäischen kleineren Unternehmen, die im vergangenen Jahr um 35,7% in Pfund Sterling hätten zulegen können, seien Small-Cap-Aktien derzeit zwar teurer bewertet als noch Ende 2012, sie befänden sich aber immer noch unterhalb ihrer langfristigen historischen Bewertungen. Nach Ansicht der Experten von Baring Asset Management sind Small Caps im Vergleich zu Anleihen oder Bareinlagen weiterhin attraktiv und sie glauben, dass sich ihr selektiver Ansatz in einer Phase, in der Anleger eventuell noch anspruchsvoller werden, als effektiv erweisen wird.

Die Experten würden nicht davon ausgehen, dass man im Jahr 2014 erneut Kursgewinne in diesem Ausmaß sehe. Jedoch könnte die Wertentwicklung im kommenden Jahr von einer Belebung der Firmenübernahmen und Fusionsaktivitäten profitieren, da Unternehmen ihre starken Bilanzen und das vorherrschende Niedrigzinsumfeld gewinnbringend nutzen möchten, um Firmen mit günstigen Kurs-Buchwert-Verhältnissen zu erwerben.

Nach Erwartung der Experten werde im kommenden Jahr die Titelselektion einer der wichtigsten Treiber für die Performance darstellen, vielleicht in noch größerem Umfang als es 2013 der Fall gewesen sei. Europäische Small Caps hätten erhebliche Gewinne erzielt, jedoch könnte die langsame Entwicklung der Gewinnmargen dazu führen, dass die Ertragserwartungen im Verlauf des Jahres 2014 nach unten korrigiert werden müssten. Der Risikoappetit der Anleger sei im Jahr 2013 wieder angestiegen und habe zu breit gestreuten Gewinnen an den Aktienmärkten geführt. Für 2014 erwarten die Experten von Baring Asset Management einen anspruchsvolleren Ansatz, der solche Unternehmen belohnen könnte, die einen Nachweis für die Verbesserung der Ertragslage erbringen können.

Diese Situation sollte für den Anlageprozess der Experten von Vorteil sein, da sie nach positiven Gewinnrevisionen bei Unternehmen schauen würden, die ihrer Meinung nach attraktiv bewertet seien. Die breitgefächerte Rally des Jahres 2013 werde sich wahrscheinlich nicht wiederholen, aber gute Unternehmen würden auch weiterhin gute Ergebnisse erzielen.

Die Krise habe viele Anleger davon abgehalten, sich europäischen Unternehmen zuzuwenden. Tatsächlich gebe es aber in Europa eine Vielzahl an guten Unternehmen in den verschiedensten Branchen. Diese Firmen seien stark auf Research und Entwicklung ausgerichtet und vorteilhaft positioniert, um das Wachstum in Schwellenländern gewinnbringend zu nutzen.

Im Baring Europe Select Fund achten die Experten von Baring Asset Management genau darauf, einen langfristigen Investmentansatz zu verfolgen. Ein wichtiger Bestandteil dieses Ansatzes stelle das Risikomanagement dar. Obwohl die Experten für den Ausblick für Europa und für europäische kleinere Unternehmen optimistisch eingestellt seien, würden sie ihren vorsichtigen Risikomanagementansatz beibehalten. Die Experten würden versuchen, finanziell stabile Firmen auszuwählen und ein breit diversifiziertes Portfolio dieser Firmen zu halten. Üblicherweise würden sie Unternehmen mit schwankenden Erträgen vermeiden und jene bevorzugen, die sichere Einnahmen und ein gutes Verhältnis zu den Aktionären vorweisen könnten und die auf langfristiges Wachstum anstatt auf kurzfristige Gewinne aus seien. (Ausgabe vom 18.12.2013) (20.12.2013/fc/a/f)


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