Frankfurt (www.fondscheck.de) - Olgerd Eichler, Fondsmanager des MainFirst Top European Ideas Fund (ISIN LU0308864965 / WKN A0MVL2), investiert ausschließlich in Aktien, von denen er persönlich überzeugt ist, so die Experten von MainFirst Asset Management.
Die europäischen Aktienmärkte hätten im ersten Halbjahr 2012 eine Achterbahnfahrt auf einer nahezu perfekten Sinuskurve vollzogen. Der STOXX Europe 600 Index sei bei 244 Punkten gestartet und, angetrieben von den Liquiditätsspritzen der EZB und der nachlassenden Skepsis gegenüber Aktien, bis Ende März relativ stetig auf 273 Zähler geklettert. Von dort aus sei es dann allerdings ebenso stetig bis auf 234 Punkte zurückgegangen. Verantwortlich dafür seien die erneut zunehmende Unsicherheit aufgrund der Wahlen in Griechenland und Frankreich, sowie schwächere Konjunktursignale aus den beiden Wachstumslokomotiven China und USA gewesen.
Nach Erachten der Experten habe der jüngste Gipfel nur die akute Gefahr gelindert, aber keinerlei nachhaltige Lösung für die Probleme der Währungsunion geliefert. Ein bestenfalls kleiner Durchbruch sei mit dem Bekenntnis zu einer länderübergreifenden Bankenaufsicht unter Leitung der EZB erzielt worden. Die Experten würden jedenfalls noch weitere Gipfel dieser Art und in deren Vorfeld sowie danach eine starke Volatilität an den Finanzmärkten erwarten. Im Übrigen hätten auch die zahlreichen Gewinnwarnungen zusätzliche Volatilität im abgelaufenen Monat in den Markt getragen. Mit Danone und Procter & Gamble hätten sich dabei auch defensive Unternehmen in die Liste der Verlierer eingereiht.
Angesichts dieser Rahmenbedingungen hätten die Experten die defensive Struktur des MainFirst Top European Ideas Fund im Juni beibehalten. Ihre Transaktionen seien von Käufen stabiler Unternehmen mit relativ sicher vorhersagbaren Cash Flows geprägt gewesen, wie zum Beispiel Nestlé, Novartis, Royal Dutch Shell, Unilever und Vodafone. Bei Unternehmen aus dem zyklischen Lager hätten die Experten indes auf der Verkaufsseite gestanden und zum Beispiel Daimler und ING komplett verkauft. Die Kassenquote hätten sie von rund 11% auf 7% reduziert. (Stand vom 30.06.2012) (18.07.2012/fc/a/f)
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