Hamburg (aktiencheck.de AG) - Anleger sprechen Aktienfonds wieder ihr Vertrauen aus, so die Börse Hamburg.
Im ersten Halbjahr hätten die Bundesbürger 4,9 Milliarden Euro mehr in Aktienfonds investiert, als sie gleichzeitig abgezogen hätten, wie die Statistik des Fondsverbands BVI zeige. Für viele Anleger sei es ein Wiedereinstieg, nachdem im Krisenjahr 2008 die Verkäufe überwogen hätten.
Den Sparvorteil zeige eine Beispielrechnung für den Kauf des Stuttgarter-Aktien-Fonds (ISIN LU0383026803 / WKN A0Q72H). Dieser sei im ersten Halbjahr der meistgehandelte Aktienfonds an der Börse Hamburg gewesen. Bei einem Odervolumen von 10.000 Euro würden Anleger beim börslichen Fondshandel nach Abzug der Kosten über einen über 400 Euro höheren Anlagebetrag als beim Kauf über eine KAG verfügen.
Der Fondshandel über die Börse Hamburg biete eine Reihe weiterer Vorteile: Anleger könnten - wie bei Aktien - Stopp-Loss-Orders aufgeben und Limits setzen. Der börsliche Fondshandel sei ab einem Stück möglich, sodass sich auch kleine Beträge investieren lassen würden. Die Kurse seien dabei stets aktuell: Die Makler würden von 9 bis 20 Uhr fortlaufend Preise ermitteln. Anleger würden unmittelbar erfahren, zu welchem Preis ihre Order ausgeführt werde. Anders beim KAG-Handel: Hier würden die Anleger im Vorhinein nicht wissen, zu welchem Preis ihr Auftrag ausgeführt werde, weil der Anteilspreis meist nur einmal täglich ermittelt werde. (06.08.2009/fc/n/s)
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