Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Fonds Metzler TORERO MultiAsset (ISIN DE000A0JLWU8 / WKN A0JLWU) und Metzler Global Protect (ISIN DE000A0MY0U9 / WKN A0MY0U) stellten im Jahr 2008 die Stärke ihres Konzeptes unter Beweis, so die Experten von Metzler Asset Management.
Sie hätten den Anlegern die gewünschte Wertuntergrenze gesichert, während viele klassische Fondsanlagen gleichzeitig herbe Verluste hätten hinnehmen müssen.
In einem der schlimmsten Börsenjahre aller Zeiten hätten sich die beiden Wertsicherungskonzepte in einem Umfeld mit extrem hoher Volatilität und unberechenbaren Entwicklungen behauptet: Trotz widrigster Rahmenbedingungen hätten beide Fonds ihre jeweils angestrebte Wertuntergrenze (94% bei TORERO und 93% bei Global Protect) gehalten und den Performanceverlust deutlich begrenzt.
Mit -5,28% auf Kalenderjahressicht habe sich der europäisch anlegende Metzler TORERO MultiAsset im Gegensatz zum Aktienindex DJ EURO STOXX 50 mit einem Minus von 42,3% sehr gut geschlagen. Und der international ausgerichtete Metzler Global Protect liege seit Auflegung am 3. März 2008 bis zum Jahresende mit einer Wertentwicklung von 0,08% sogar deutlich über seiner Wertuntergrenze, weil die Aktienquote frühzeitig von ca. 38% auf 0% abgebaut und das komplette Fondsvermögen in den sich positiv entwickelnden Rentenmarkt investiert worden sei.
"Damit haben beide Fonds eines ihrer wichtigsten Ziele erreicht. Denn für ein langfristig positives Ergebnis ist es wichtiger, die Auswirkung negativer Jahre zu begrenzen, um in guten Jahren direkt partizipieren zu können und nicht erst die Verluste des Vorjahres aufholen zu müssen", so der verantwortliche Portfoliomanager Iven Kurz.
Ausschlaggebend für die erfolgreiche Risikobegrenzung sei der hinter dem Fondskonzept stehende quantitative Ansatz. Mittels eines innovativen mathematischen Systems werde an jedem Börsentag ermittelt, welche Anlageklassen aktuell ertragreich seien und in welchem Verhältnis die Mittel auf diese Klassen aufgeteilt sein sollten, um einerseits die angestrebte Wertuntergrenze nicht zu unterschreiten und andererseits an steigenden Kursen deutlich zu partizipieren. Der so ermittelte Anlagemix werde exakt pro Fonds umgesetzt. Das System basiere ausschließlich auf fest definierten, quantifizierbaren und nachvollziehbaren Regeln: Marktprognosen würden darin ebenso unberücksichtigt bleiben wie individuelle Handlungsspielräume für das Portfoliomanagement.
Zum Jahresbeginn 2009 seien die angestrebten Wertuntergrenzen beider Fonds turnusgemäß neu festgelegt worden. Sie würden sich jeweils auf den Fondsanteilpreis zum vorangegangenen Stichtag (30.12.) bzw. letzten Bewertungstag des Vorjahres beziehen und für alle Anleger gelten.
Für das laufende Kalenderjahr 2009 gelte ab sofort eine neue Fondspreisuntergrenze vor Steuern von 94,24 EUR für den Metzler TORERO MultiAsset; dies entspreche 94% des Fondspreises am 30. Dezember 2008 von 100,26 EUR. Für den Metzler Global Protect gelte ab sofort die neue Fondspreisuntergrenze vor Steuern von 92,71 EUR - also 93% des Fondspreises am 30. Dezember 2008 von 99,69 EUR.
Auf Basis der angepassten Fondspreisuntergrenze werde auch die Allokation bei den Wertsicherungsfonds zu Beginn jeden Jahres neu ausgerichtet. Im Gegensatz zum Vorjahr, in das der Metzler TORERO MultiAsset mit einer Aktien- und Rentenquote von jeweils 45% gestartet sei, liege die aktuelle Aktienstartquote im Jahr 2009 bei 10%. Gründe für diese defensive Startallokation seien das im Laufe der vergangenen Monate stark gesunkene Zinsniveau und die hohe Volatilität an den Märkten. Die niedrige Geldmarktverzinsung führe dazu, dass ein kleineres Risikobudget im Fonds zur Verfügung stehe, wodurch die Startallokationen niedriger ausgefallen seien als 2008. Daraus ergebe sich folgende Startallokation für den Metzler TORERO MultiAsset per 2. Januar 2009: Aktien: 10%, Renten: 22% und Kasse: 68%.
Der Metzler Global Protect, der erst im März 2008 aufgelegt worden sei, sei 2009 erstmals in ein volles Kalenderjahr mit folgender Allokation gestartet: Aktien: 12%, Renten: 26% und Kasse: 62%.
Mit den neuen Wertuntergrenzen sei das "Sicherheitsnetz" bei den Fonds für die Anleger auch im Jahr 2009 weit gespannt. Und auch die Neuausrichtung der Allokation biete Anlegern gerade jetzt eine gute Ausgangsposition für das neue Jahr. "Wir wissen nicht, in welche Richtung sich die Märkte bewegen werden. Wir wissen aber, dass unsere Fondsausrichtung sich automatisch und konsequent in die Richtung des erfolgreicheren Segments bewegen wird. Damit sind Anleger bestens für die uns bevorstehende und voraussichtlich weiterhin volatile Zeit gewappnet", meine Iven Kurz. (Ausgabe vom 05.01.2009) (06.01.2009/fc/a/f)
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