Hamburg (www.fondscheck.de) - Das Ziel der Anlagepolitik des Apus Capital Defence Fonds (ISIN DE000A2DR1W1 / WKN A2DR1W) ist es, im Rahmen einer aktiven Strategie langfristig einen attraktiven Wertzuwachs zu erwirtschaften, so die Experten von Aramea Asset Management.
Hierzu investiere der Fonds weltweit in Aktien der Schlüsselakteure der modernen Sicherheitsarchitektur. Die Megatrends IT-Sicherheit, Verteidigung und kritische Infrastruktur stünden im Zentrum der Investmentstrategie. Die Selektion der Zielunternehmen erfolge durch eigene Fundamentalanalyse und führe zu einem Portfolio von ca. 50 Titeln. Derivative Instrumente und Techniken könnten sowohl zu Absicherungs- als auch zu Investitionszwecken eingesetzt werden.
Der Februar habe sich für die globalen Finanzmärkte insgesamt positiv entwickelt, auch wenn geopolitische Spannungen und sektorale Umschichtungen zeitweise für erhöhte Volatilität gesorgt hätten. Unterstützt worden seien die Märkte vor allem durch weiterhin robuste Wirtschaftsdaten, die eine stabile konjunkturelle Dynamik signalisiert hätten. Gleichzeitig sei das Marktumfeld von politischen Themen geprägt geblieben, darunter neue Diskussionen über US-Handelszölle sowie zunehmende Spannungen im Nahen Osten.
Außerhalb der USA hätten sich die Aktienmärkte deutlich robuster präsentiert. Der STOXX 600 habe im Februar um rund 3,9% zugelegt und damit bereits den achten positiven Monat in Folge verzeichnet. Besonders dynamisch habe sich der japanische Aktienmarkt nach dem Wahlsieg von Sanae Takaichi entwickelt: Der Nikkei 225 sei um 10,4% gestiegen und habe neue Rekordstände erreicht.
Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen sei um etwa 30 Basispunkte auf 3,94% gesunken und habe damit den stärksten monatlichen Rückgang seit einem Jahr verzeichnet. Auch europäische Staatsanleihen hätten sich positiv entwickelt, wobei die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen um rund 20 Basispunkte zurückgegangen sei. Gold habe seine außergewöhnliche Rally fortgesetzt und im Monatsverlauf um 7,9% zugelegt, während Silber sogar um 10,1% gestiegen sei. Auch Brent-Rohöl sei um rund 2,5% auf etwa 72 US-Dollar je Barrel gestiegen, nachdem zunehmende geopolitische Spannungen im Nahen Osten die Risikoaufschläge erhöht hätten.
Der APUS Capital Defence Fonds habe nach dem sehr starken Vormonat mit -0,2% nur leicht an Wert verloren, woraus sich eine klar positive Jahresbilanz von +12,7% ergebe. Stärkere Kursabschläge hätten die Experten von Aramea Asset Management im Berichtsmonat bei Ferrexpo, secunet und Wallix verzeichnet. Die beiden Letztgenannten seien unter Druck geraten, nachdem auch bislang verschonte Cybersecurity-Firmen unter den allgemeinen Verkaufsdruck von Softwareaktien geraten seien. Kompensiert worden sei dies im Wesentlichen von Motorola Solutions, Exosens und DEUTZ. Bei OHB, Ceotronics und IBU-tec seien Gewinne realisiert worden. Zudem hätten die Experten von Aramea Asset Management die Positionen in Gapwaves und Verisure (jeweils nach Stopp-Loss) komplett verkauft. Zukäufe seien unter anderem bei Invisio und Cohor getätigt worden. Die Cash-Quote habe 2,6% betragen.
Insgesamt habe der Februar 2026 ein differenziertes Bild gezeigt: Während viele internationale Aktienmärkte neue Höchststände erreicht hätten und auch Anleihen sowie Edelmetalle deutliche Gewinne verzeichnet hätten, seien insbesondere US-Technologieaktien unter Druck geraten. Gleichzeitig seien in den letzten Tagen die geopolitischen Risiken wieder zum beherrschenden Thema an den Kapitalmärkten geworden. Für die kommenden Monate werde daher entscheidend sein, wie sich die internationalen Konflikte weiterentwickeln würden, ob sie die bisher solide globale Konjunktur beeinflussen und wie die Zentralbanken in diesem Umfeld agieren würden. Längerfristig dürften die jüngsten Entwicklungen die Investitionen in Sicherheitstechnologie weiter antreiben, mit positiven Effekten auf die im Fonds enthaltenen Unternehmen. (Stand vom 28.02.2026) (08.04.2026/fc/a/f)
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