Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Metzler European Dividend Sustainability/Class A (ISIN IE00BYY02855 / WKN A14V5P) investiert in Unternehmen mit überdurchschnittlichen Dividendenrenditen, so die Experten von Metzler Asset Management.
Der Fokus liege dabei auf Aktien, die ein deutliches Potenzial für Dividendensteigerungen, gestützt von Umsatz- und Gewinnwachstum, aufweisen würden. Diese Unternehmen würden führende Marktpositionen und Produkte auf Endmärkten mit strukturellem Wachstum anbieten. Hohe Markteintrittsbarrieren, exzellente und erfahrene Management-Teams, solide Bilanzen und Cash-Generierung sowie ein starker Fokus auf Nachhaltigkeitsaspekte (ESG - Umwelt, Soziales und verantwortungsvolle Unternehmensführung) seien weitere Qualitätsmerkmale. Das Anlageziel des Fonds sei langfristiges Kapitalwachstum.
Nach dem Rücksetzer im März hätten sich europäische Aktien im April robuster gezeigt: Der MSCI Europa habe nur -0,5% verloren und sich damit besser entwickelt als der MSCI Welt. Grund sei vor allem die Entspannung im transatlantischen Zollstreit gewesen: US-Präsident Donald Trump sei nach ersten Schock-Ankündigungen zurückgerudert, was die Märkte beruhigt habe. Er habe vorübergehend den Zollsatz für die EU von zunächst 20% auf nur noch 10% bis Juli reduziert. Es bestehe jedoch die berechtigte Hoffnung, dass bis dahin ein Handelsvertrag zwischen den USA und der EU abgeschlossen werde.
Gemessen am MSCI Europe High Dividend Yield-Index hätten sich Aktien mit hohen Dividendenrenditen gut gehalten und hätten den Monat mit -0,9% abgeschlossen. Der Metzler European Dividend Sustainability Fonds habe sich im Berichtszeitraum leicht besser entwickelt als der europäische Dividendenindex.
Die Einzeltitelauswahl im Bereich Versorger, insbesondere die gute Wertentwicklung von E.ON und Elia, sowie die Untergewichtung im Energiesektor hätten sich positiv auf die relative Wertentwicklung des Fonds ausgewirkt.
Negativ hätten sich hingegen die Untergewichtung und Einzeltitelselektion im Telekommunikationssektor ausgewirkt. Auch die Einzeltitelselektion im Pharmasektor habe einen negativen Einfluss auf die Wertentwicklung des Fonds gehabt. Der Pharmasektor sei im April deutlich unter Druck geraten, nachdem US-Präsident Trump Sektorzölle und Preissenkungen angekündigt habe.
Im April hätten die Experten von Metzler Asset Management das Portfolio nur selektiv angepasst. So hätten sie ihre Positionierung im Versorgersektor weiter ausgebaut. Hier habe man den französischen Versorger Engie neu ins Portfolio aufgenommen und die Positionen in Elia und SSE weiter aufgestockt. Ebenso habe man den deutschen Pharmakonzern Fresenius neu ins Portfolio aufgenommen. Fresenius überzeuge mit einer guten operativen Entwicklung, einem - im Sektorvergleich - kleinen US-Geschäft und einer attraktiven Bewertung. Im Gegenzug hätten die Experten von Metzler Asset Management bei SAP, E.ON und Relx Gewinne mitgenommen. (Stand vom 30.04.2025) (10.06.2025/fc/a/f)
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