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14.11.24 15:00
Metzler European Dividend Sustainability Fonds: 10/2024-Bericht, Wertverlust von 3,11% - Fondsanalyse

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Metzler European Dividend Sustainability/Class A (ISIN IE00BYY02855 / WKN A14V5P) investiert in Unternehmen mit überdurchschnittlichen Dividendenrenditen, so die Experten von Metzler Asset Management.

Der Fokus liege dabei auf Aktien, die ein deutliches Potenzial für Dividendensteigerungen, gestützt von Umsatz- und Gewinnwachstum, aufweisen würden. Diese Unternehmen würden führende Marktpositionen und Produkte auf Endmärkten mit strukturellem Wachstum anbieten. Hohe Markteintrittsbarrieren, exzellente und erfahrene Management-Teams, solide Bilanzen und Cash-Generierung sowie ein starker Fokus auf Nachhaltigkeitsaspekte (ESG - Umwelt, Soziales und verantwortungsvolle Unternehmensführung) seien weitere Qualitätsmerkmale. Das Anlageziel des Fonds sei langfristiges Kapitalwachstum.

Im Oktober habe der MSCI Europe 3,3% in Euro verloren. Die Gründe dafür seien anhaltend schwache Konjunkturdaten aus Europa und enttäuschende Nachrichten aus China gewesen. Für viele europäische Unternehmen sei China ein wichtiger Markt, der aber in diesem Jahr von einer ausgeprägten Konjunkturschwäche gekennzeichnet sei. Auch der europäische Autosektor leide unter einer schwachen Nachfrage in Europa und einem zunehmenden Konkurrenzdruck aus China. Die Leitzinssenkung der EZB von 3,5% auf 3,25% habe gegen diese negativen Entwicklungen kein ausreichendes Gegengewicht gebildet. Die Experten von Metzler Asset Management würden aber erwarten, dass die Leitzinssenkungen im nächsten Jahr dazu beitragen würden, die europäische Konjunktur merklich zu beleben.

Gemessen am MSCI Europe High Dividend Yield Index, hätten Aktien mit hohen Dividendenrenditen im Berichtsmonat um 3,0% nachgegeben. Der Fonds habe sich im Berichtszeitraum analog zum europäischen Dividendenindex entwickelt.

Die Einzeltitelselektion bei Rohstoffen und im Telekommunikationssektor habe sich positiv auf die relative Wertentwicklung im Fonds ausgewirkt. Der Fonds habe von seinem Investment in der Deutschen Telekom profitiert, die auf ihrem Kapitalmarkttag einen konstruktiven Ausblick gegeben habe, was Anleger positiv aufgenommen hätten. Ebenso habe der Fonds von der vorsichtigen Positionierung im Automobilbau profitiert. Der Sektor habe nach mehreren Gewinnwarnungen weiter nachgegeben. Insbesondere Marktanteilsverluste in China und die schwache Konsumnachfrage würden den europäischen Automobilbauern zu schaffen machen.

Negativ habe sich die Einzeltitelauswahl in den Sektoren Basiskonsum und Versicherungen auf die relative Performance des Fonds ausgewirkt. Dass er nicht in Tabakwerte investiere, habe ebenfalls negativ zu seiner relativen Wertentwicklung beigetragen. Sie hätten sich im Berichtsmonat überdurchschnittlich entwickelt und würden eine hohe Gewichtung im Vergleichsindex aufweisen.

Im Oktober hätten die Experten von Metzler Asset Management die Positionierung in Qualitätszyklikern erhöht und die Nutzfahrzeughersteller Volvo und Daimler Truck neu ins Portfolio aufgenommen. Hier würden die Experten eine Verbesserung beim Auftragseingang erwarten, was zu einer Neubewertung der Aktien führen sollte. Im Gegenzug hätten sich die Experten von Metzler Asset Management vollständig vom Stromversorger Enel getrennt und vereinzelt Gewinne bei Atlas Copco, AXA und Schneider Electric mitgenommen. (Stand vom 31.10.2024) (14.11.2024/fc/a/f)



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