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18.06.24 13:30
AI Leaders Fonds: Die treibende Kraft hinter KI - Chip- und Halbleiterindustrie als Investmentthema - Fondsanalyse

Stuttgart (www.fondscheck.de) - Künstliche Intelligenz hat in den letzten Jahren beeindruckende Fortschritte gemacht, so die Experten von Christian Hintz Vermögensverwaltung.

Von autonomen Fahrzeugen über fortschrittliche Bild- und Spracherkennung bis hin zu automatisierten Entscheidungsprozessen - die Anwendungsbereiche seien vielfältig und würden stetig wachsen. Solche fortschrittlichen KI-Systeme würden jedoch eine enorme Rechenleistung erfordern, die durch spezialisierte Hardware ermöglicht werde. Hier kämen Chipentwickler ins Spiel, deren Produkte entscheidend seien, um die Potenziale der KI voll auszuschöpfen. Die Rolle dieser Unternehmen in der KI-Industrie und die damit verbundenen Investitionsmöglichkeiten stünden im Fokus dieses Beitrags.

Die Entwicklung von KI-optimierten Chips, wie Grafikprozessoren (GPUs) und spezialisierten Beschleunigern sei zu einem Schlüsselfaktor für die Leistungsfähigkeit moderner KI-Anwendungen geworden. NVIDIA, bekannt für seine leistungsstarken GPUs, habe sich als führend in diesem Sektor etabliert, indem es Chips anbiete, die speziell für das Training und die Ausführung von KI-Modellen entwickelt worden seien. Diese Chips seien in der Lage, komplexe mathematische Berechnungen schnell durchzuführen, was sie ideal für Anwendungen wie maschinelles Lernen und tiefgehendes Lernen mache.

Advanced Micro Devices (AMD) folge einem ähnlichen Pfad und biete ebenfalls GPUs an, die für KI-Berechnungen optimiert seien, sowie CPUs, die in Servern verwendet würden, um KI-Workloads zu verarbeiten.

Diese Unternehmen würden erheblich in Forschung und Entwicklung investieren, um ihre Produkte kontinuierlich zu verbessern und an die schnell wachsenden Anforderungen der KI-Industrie anzupassen.

"Für Investoren bieten diese Entwicklungen eine attraktive Gelegenheit. Die Nachfrage nach KI-fähiger Hardware wird voraussichtlich weiterhin stark steigen, getrieben durch die zunehmende Integration von KI in verschiedensten Industrien. Investitionen in Unternehmen, die die notwendige Hardware für diese Revolution bereitstellen, könnten sich als hochprofitabel erweisen, da diese Firmen zentral für den weiteren Fortschritt und die Implementierung von KI-Technologien sind", betone Christian Hintz, Anlageexperte und Mitglied des Expertenteams des "AI Leaders" (ISIN DE000A2PF0M4 / WKN A2PF0M).

Der "AI Leaders" sei ein global investierender Aktienfonds mit dem Fokus auf Anbieter und Anwender Künstlicher Intelligenz. Das Portfoliomanagement habe den Aktienfonds "AI Leaders" entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Künstlichen Intelligenz positioniert.

Sein Kollege, Tilmann Speck, stelle aber den Faktor Geduld heraus. "Die langfristige Betrachtung von Investitionen in Chipentwickler wie NVIDIA und AMD ist aus mehreren Gründen besonders wichtig. Die Entwicklung von Halbleitertechnologien unterliegt langen und komplexen Zyklen, die von Forschung und Entwicklung über die Produktion bis hin zur Markteinführung reichen. Neue Chiparchitekturen und Technologien benötigen Jahre der Entwicklung, bevor sie kommerziell genutzt werden können. Investoren, die einen langfristigen Ansatz verfolgen, sind besser in der Lage, die Früchte dieser langwierigen Entwicklungsprozesse zu ernten und die volle Wertschöpfung dieser innovativen Technologien zu realisieren."

Neue Technologien, besonders im Bereich der künstlichen Intelligenz, würden Zeit benötigen, um von der Industrie angenommen und in bestehende Systeme integriert zu werden. Langfristige Investoren könnten von der schrittweisen Marktdurchdringung und zunehmenden Adoption profitieren, da Unternehmen und Verbraucher beginnen würden, die Vorteile neuer Chips und Technologien zu erkennen und zu nutzen. Dazu komme: Die Halbleiterindustrie sei bekannt für ihre zyklische Natur, die durch Schwankungen in Angebot und Nachfrage charakterisiert sei. Langfristige Investitionsstrategien könnten dabei helfen, kurzfristige Marktschwankungen zu überstehen und von den langfristigen Wachstumstrends zu profitieren, die durch den stetigen Bedarf an fortschrittlicheren Technologien und höherer Rechenleistung angetrieben würden.

In diesem Zusammenhang könne es daher auch Sinn ergeben, etwas abseits des Mainstreams zu investieren und von den Wachstumsstories sogenannter "Investmentperlen" zu profitieren. Ein Beispiel für ein Nischeninvestment sei die Schweizer VAT Group AG. Warum? "In den Produktionsanlagen für Halbleiter sorgen Vakuumventile, bei denen VAT Weltmarktführer ist, für unerlässliche Reinraumbedingungen bei der Herstellung der Halbleiter. Kommt hinzu, dass auch der technologische Fortschritt im Design der Halbleiter der VAT in die Hände spielt. So nimmt die Zahl der Transistoren, die auf einem Chip angebracht werden können, kontinuierlich zu. Diese neuen Produktionsplattformen erfordern reinere Vakuumbedingungen in Kombination mit mehr Prozessschritten, die unter Vakuum durchgeführt werden. Auf Halbleitern basierten drei Viertel des Umsatzes der VAT", würden die Portfoliomanager betonen. (18.06.2024/fc/a/f)


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