Stuttgart (www.fondscheck.de) - Das Bitcoin-Halving, welches um den 19. April erfolgen wird, ist ein entscheidender Moment für Bitcoin-Miner, Bitcoin-Investoren und die gesamte Krypto-Branche. Dies prognostiziert Felix Jäger, der bei der LBBW Asset Management zusammen mit Alexander Prinz den Investmentfonds LBBW Internet der Zukunft (ISIN DE000A3C4PC5 / WKN A3C4PC) managt.
Durch das alle vier Jahre anstehende Bitcoin-Halving werde die Entlohnung für das Mining halbiert. Jäger erwarte daher, dass bei denjenigen, die die Funktionalität der Bitcoin-Blockchain gewährleisten würden, nun die Spreu vom Weizen getrennt werde.
Langfristig biete das Halving nach Einschätzung von Jäger jedoch Chancen. So könnte es zu einer Konsolidierung im Mining-Sektor beitragen, bei der nur die effizientesten Mining-Unternehmen überleben würden. "Diese werden es leichter haben. Sie müssen weniger Compute-Power aufwenden, um die "Block-Rewards" zu erhalten. Gleichzeitig wirkt die Halbierung wie ein Katalysator für technologische Verbesserung im Mining-Sektor. Das System sollte mittelfristig kosteneffizienter und nachhaltiger werden", so Jäger.
Sein Kollege Alexander Prinz gehe im Zuge des Halving von einem weiteren Kursaufschwung des Bitcoins aus: "Historisch hat das Bitcoin-Halving zu einem Aufwind bei Kryptowährungen geführt. Das hängt damit zusammen, dass durch das Halving eine deutliche Angebotsverknappung entsteht", so der Krypto-Experte. Um davon zu profitieren, halte er Investments in Unternehmen für interessant, welche das Generieren von Bitcoins und anderen Kryptowährungen überhaupt erst möglich machen würden. Dazu hätten insbesondere die Hersteller von Computerprozessoren gehört. Neben dem Mining seien Halbleiter aber auch für eine Vielzahl weiterer Technologiebereiche unerlässlich.
Durch Investitionen in Chiphersteller wie NVIDIA und andere Unternehmen, die vom Bitcoin-Boom profitieren würden, oder Investments in stärker diversifizierte aktive Fonds könnten Anleger laut Prinz am Aufschwung der Kryptowährung partizipieren - und zwar ohne dabei hohe Risiken, die bei einer Investition in Kryptowährung durch die hohe Volatilität entstehen könnten, eingehen zu müssen. (17.04.2024/fc/a/f)
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