Wien (www.fondscheck.de) - Der Londoner Anbieter Rize ETF legt zwei passive Fonds auf, die europaweit als erster ihrer Art einen Impact-Ansatz verfolgen, wie es heißt, so die Experten von "FONDS professionell".
Thematisch gehe es um globale Infrastruktur und US-Unternehmen, die europäische Klimaziele einhalten würden.
Der Infrastruktur-ETF konzentriere sich auf Unternehmen in Industrienationen und aufsteigenden Volkswirtschaften, die an der Modernisierung der Infrastruktur arbeiten würden (Mindest-Infrastrukturanteil am Umsatz 50 Prozent). Jegliches Engagement in Infrastrukturen mit fossilen Brennstoffen werde ausgeschlossen. Die Unternehmen würden aus den Indices des Datenanbieters Sustainable Market Strategies (SMS) stammen, der die Geschäftstätigkeit nach dem Beitrag zur EU-Taxonomie und den UN-Nachhaltigkeitszielen (SDG) bewerte.
Der US-Impact-ETF wiederum sei Europas erster nachhaltiger Artikel-9-ETF, der speziell auf US-Unternehmen ausgerichtet sei, die einen wesentlichen Beitrag zu einem oder mehreren der sechs Umweltziele der EU-Taxonomie leisten würden, wie es heiße. Auch hier würden die SMS-Kriterien zum Einsatz kommen, die sich an den sechs Umweltzielen der EU-Taxonomie orientieren würden. Im Fonds würden sich ausgewählte US-Unternehmen befinden, die "innovative und wirkungsvolle Lösungen für die drängendsten Klima- und Umweltherausforderungen der Welt entwickeln und anwenden". Eine Regionalisierung ermögliche es Anlegern, im Portfoliomix präzisere Entscheidungen zu treffen.
Hinter den ETFs stünden die Indices "Foxberry SMS Global Sustainable Infrastructure USD Net Total Return Index" so wie der "Foxberry SMS USA Environmental Impact USD Net Total Return Index". Die jährliche Kostenquote (TER) betrage 0,45 Prozent. Gemeinsam mit den beiden neuen ETFs offeriere Rize elf Themen-ETFs, darunter sechs Artikel-9-Fonds. (25.08.2023/fc/n/e)
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