Zürich (aktiencheck.de AG) - Rund um den Globus sehen sich die Notenbanken dem Dilemma gegenüber, dass die aktuellen Teuerungsraten weiter ansteigen, obwohl eine markante Abschwächung der Weltwirtschaft mittlerweile unverkennbar geworden ist, berichten die Experten von Swiss Life.
Diese Ausgangslage verunsichere auch die Investoren in der Erwartungsbildung zur künftigen Geldpolitik der einzelnen Institute. Konsequenterweise würden sich die Wechselkurspaare im Gleichlauf mit der Veränderung der jeweiligen Zinsdifferenziale bewegen. Zuletzt sei der Aufwärtstrend im US-Dollar gebrochen worden, hätten sich doch die vorübergehend aufgekommenen Markterwartungen bezüglich der möglicherweise anstehenden Zinserhöhungen durch die FED bereits als übertrieben erwiesen.
Es komme dazu, dass der Dollarkurs derzeit in hohem Maß mit dem Ölpreis korreliert sei, womit sich die Wechselkursprognosen letztlich von den Annahmen zur weiteren Ölpreisentwicklung ableiten würden. In Anbetracht einer verlangsamten fundamentalen Nachfrage nach Öl und der vermehrten politischen Anstrengungen zur Dämpfung des Ölpreisanstieges könne in der mittleren Frist ein stärkerer US-Dollar erwartet werden. (Ausgabe Juli 2008) (08.07.2008/fc/a/m)
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