Wien (www.fondscheck.de) - Zurzeit sind mehr als zwei Dutzend offene Immobilienfonds im Publikumsvertrieb, so die Experten von "FONDS professionell".
Der Schroders Immobilienwerte Deutschland (ISIN DE000A2QG7S4 / WKN A2QG7S) müsse sich als jüngster Marktzugang zwischen ihnen positionieren. Im Interview mit "FONDS professionell" erläutere Portfoliomanager Nils Heetmeyer, wie er das mache.
Der auf Deutschland beschränkte Investitionsfokus scheine zunächst kein Alleinstellungsmerkmal zu sein. Schaue man sich indes das Portfolio der offenen Immobilienfonds UniImmo Deutschland (ISIN DE0009805507 / WKN 980550) von Union Investment oder grundbesitz Fokus Deutschland (ISIN DE0009807081 / WKN 980708) von der DWS an, stelle man fest, dass die zwar einen deutschen Investitionsfokus im Namen führen würden, aber europaweit investiert seien. Andere offene Immobilienfonds, die "Deutschland" im Namen führen würden, würden ausschließlich in Wohnimmobilien oder Nahversorgungsobjekte investieren.
Von denen unterscheide sich der Schroders Immobilienwerte Deutschland durch eine strenge Orientierung an ESG-Kriterien bei der Objektauswahl. Die Fondsimmobilien müssten über einen Energieausweis verfügen, der mindestens ein "C" aufweise und den Anforderungen ökologischer Zertifizierungsstandards wie etwa BREEAM oder DGNB genügen würden. "Außerdem achten wir auch auf eine soziale Nutzung der Immobilien", sage Niels Heetmeyer, Portfoliomanager des Schroders Immobilienwerte Deutschland. "Wenn mehr als 50 Prozent der Fläche für Pflege oder Bildung genutzt werden oder es sich um geförderten Wohnraum handelt, dann ist auch das soziale Kriterium einerseits erfüllt und andererseits leicht zu verstehen." (News vom 13.04.2022) (14.04.2022/fc/n/s)
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