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Analysen - Fonds
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04.05.21 12:00
DNCA Invest Flex Inflation-Fonds: 03/2021-Bericht, Performance von -1,54% seit Jahresbeginn - Fondsanalyse
DNCA Investments

Paris (www.fondscheck.de) - Der Teilfonds DNCA Invest Flex Inflation (ISIN LU1694790038 / WKN A2JG2W) ist bestrebt, über die empfohlene Anlagedauer von mehr als drei Jahren nach Abzug von Gebühren eine höhere Wertentwicklung als der Bloomberg Barclays World Govt Inflation Linked Bonds Hedged EUR (Bloomberg-Ticker: BCIW1E Index) zu erzielen, so die Experten von DNCA Investments.

Die Anleger würden darauf hingewiesen, dass der Verwaltungsstil Entscheidungsspielräume vorsehe.

Alle Indikatoren würden das Szenario einer kräftigen Erholung der Wirtschaft im 1. Quartal in den USA bestätigen. Um jedoch einem Wiederaufschwung der europäischen Wirtschaft beiwohnen zu können, werde man allerdings wahrscheinlich bis zum 2. bzw. sogar 3. Quartal abwarten müssen. Das Tempo der Erholung lasse befürchten, dass es zu einer Überhitzung der US-Wirtschaft kommen könnte, was wiederum die Inflation in die Höhe treiben und die FED veranlassen könnte, ihre Unterstützung für die Wirtschaft zu reduzieren. Die EZB habe ihrerseits das Tempo der Anleihekäufe gesteigert und signalisiere damit dem Markt, dass sie auf kurze Sicht keinen Anstieg der Anleiherenditen tolerieren werde.

Diese unterschiedlichen Kräftespiele beiderseits des Atlantiks hätten logischerweise eine Rückwirkung auf den Devisenmarkt gehabt, und zwar in Form einer Abwertung der Euro/Dollar-Parität. Bei den Zinsen hätten die US-Staatsanleihen ihre Talfahrt fortgesetzt, doch habe eine Ansteckung der europäischen Anleihen gestoppt werden können. Nach ihrer Korrektur im Februar hätten die Breakeven-Inflationsanleihen ihren Haussetrend fortgesetzt, unterstützt durch die Verabschiedung des Konjunkturprogramms und die erfreuliche Entwicklung an der Rohstofffront. Vor dem Hintergrund steigender Rohstoffpreise und einer Erstarkung des US-Dollar habe sich die Inflation in einigen Schwellenländern über die Zielvorgaben hinaus erhöht, was die jeweiligen Zentralbanken, wie in Russland, der Türkei und Brasilien zu einer Erhöhung der Leitzinsen veranlasst habe.

Im Monatsverlauf habe die Performance des Fonds im positiven Bereich gelegen und vom Wertverlust der europäischen Währung, von dem Anstieg der Breakeven-Inflationsanleihen sowie von der Normalisierung der australischen und neuseeländischen Zinsen profitiert. Dagegen habe das lange Engagement gegenüber US-amerikanischen und südafrikanischen Staatsanleihen für einen besonders negativen Performancebeitrag gesorgt.

In Bezug auf das Management ist festzuhalten, dass wir unser Exposure gegenüber den europäischen und amerikanischen Inflationsanleihen reduziert haben, um auf diese Weise den Bewertungsniveaus Rechnung zu tragen, die nunmehr einen erheblichen Teil des Reflationsszenarios berücksichtigen, so die Experten von DNCA Investments.

Aufgrund des Anstiegs der Anleiherenditen in vielen Ländern werden Long-Durations-Positionen wieder attraktiv, wie unser RATP-Indikator zeigt, der in den meisten angelsächsischen Ländern in die Kaufzone gerückt ist, so die Experten von DNCA Investments. Die Sensitivität des Portfolios dürfte in den kommenden Monaten weiterhin im Bereich des hohen Schwellenwertes bleiben. Die Realzinsen dürften jegliche inflationsbedingte Zinserhöhungen abfedern und von den Zentralbanken profitieren, die trotz des makroökonomischen Aufschwungs eine entgegenkommende Politik verfolgen würden. (Stand vom 31.03.2021) (04.05.2021/fc/a/f)



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