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ebase-Mutter FNZ schließt Kauf von Fondsdepot Bank ab - Fondsnews


17.01.23 13:45
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Rund ein halbes Jahr später als gedacht, ist es so weit: Die ebase-Mutter FNZ hat auch die Fondsdepot Bank endgültig übernommen, so die Experten von "FONDS professionell".

Damit würden zwei der großen Fondsplattformen zu dem britischen Finanztechnologieanbieter gehören.

Die FNZ Gruppe habe den Kauf der Fondsdepot Bank finalisiert, wie der britische Finanztechnologieanbieter mitteile. Ursprünglich habe die Übernahme der Fondsplattform, die auch Deutschlands größtes Haftungsdach sei, vom amerikanischen IT-Dienstleister DXC Technology schon Mitte 2022 unter Dach und Fach sein sollen. FNZ habe den Kauf des Instituts bereits Ende 2021 bekannt gegeben.

Mit der endgültigen Übernahme der Fondsdepot Bank sei FNZ zu einem der großen Player am deutschen Markt für Depotbanken geworden. Zu dem Technologieanbieter gehöre mit der European Bank for Financial Services (ebase) eine der anderen großen deutschen Fondsplattformen, ebenso das Softwarehaus Diamos. Zusammen würden sie deutschlandweit ein Vermögen von über 120 Milliarden Euro für mehr als zwei Millionen Kunden verwalten. FNZ-Chef Adrian Durham habe bei Bekanntgabe der Kaufpläne für die Fondsdepot Bank das Ziel genannt, "der führende Partner für digitale Finanzdienstleistungen in Deutschland und Europa" zu werden.

Mit dem Kauf ändere sich nichts an der Spitze der Fondsdepot Bank. Sebastian Henrichs bleibe Vorstandschef des im bayerischen Hof ansässigen Wertpapierdienstleisters. Darüber hinaus werde er das Geschäft von FNZ in Deutschland leiten. "Wir freuen uns auch darauf, Sebastian willkommen zu heißen. Er verfügt über umfangreiche Führungserfahrung und eine Erfolgsbilanz im deutschen Finanzdienstleistungsmarkt, und ich bin überzeugt, dass das Team das Geschäft von FNZ in Deutschland weiter ausbauen wird", lasse sich FNZ-Chef Durham zitieren. Daneben solle ebase-Chef Kai Friedrich in der FNZ Verantwortung als Head of European Integration übernehmen. (News vom 16.01.2023) (17.01.2023/fc/n/s)