Scope-Rating: Zwei DWS-Fonds wieder mit Spitzennote - Fondsnews


01.08.22 15:00
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Die Ratingagentur Scope hatte zuletzt viel zu tun, so die Experten von "FONDS professionell".

Bei knapp 900 Fonds habe sich das Rating geändert - darunter auch bei einigen großen und bekannten Portfolios. So habe unter anderem auch die DWS nach den Turbulenzen um den Abgang von Ex-Chef Asoka Wöhrmann und den hohen Mittelabflüssen im zweiten Quartal wieder Grund zur Freude: Sowohl der DWS Vermögensbildungsfonds I als auch der DWS Akkumula würden nun wieder die Top-Note "A" auf einer Skala von "A" bis "E" tragen. Auch der Mischfonds BL Global Flexible und der Rentenfonds JPM Income Fund dürften sich mit einem "A"-Rating schmücken.

Scope-Analystin Barbara Claus begründe das Upgrade der beiden DWS-Produkte damit, dass sie sich im Vergleich zu den Konkurrenten der Kategorie "Aktien Welt" zuletzt sowohl auf der Performance- als auch auf der Risikoseite verbessert hätten. Beide Fonds würden hier kurz-, mittel- und langfristig punkten. "Die sehr guten Ergebnisse seit Jahresanfang stammen primär aus der Aktienauswahl, wie bei Fondsmanager Andre Köttner, dessen Fokus auf Stockpicking liegt, auch zu erwarten war", so Claus. In konkreten Zahlen ausgedrückt heiße das für den DWS Vermögensbildungsfonds I eine Performance von minus 1,4 Prozent über ein Jahr, plus 10,9 Prozent per annum über drei Jahre und plus 9,4 Prozent per annum über fünf Jahre. Der DWS Akkumula habe annähernd die gleichen Resultate erzielt, während die Vergleichsgruppe nur auf minus 9,3 Prozent über ein Jahr sowie plus 6,2 und plus 5,8 Prozent per annum über drei und fünf Jahre gekommen sei.

Der BL Global Flexible rücke ebenfalls dank exzellenter Performance im vergangenen Jahr, die Scope zufolge "deutlich über dem Vergleichsgruppendurchschnitt" liege, per Ende Juni wieder auf eine Spitzenposition. Der Fonds, der aktuell zu 63 Prozent in Aktien, zu neun Prozent in Kasse und zu sieben Prozent in inflationsindexierte US-Staatsanleihen investiert sei, habe über fünf und drei Jahre ein Plus von 4,6 und 4,3 Prozent per annum erzielt. Die Mitbewerber seien im Schnitt lediglich auf 1,3 und 1,5 Prozent per annum gekommen.

Der knapp zehn Milliarden Euro schwere flexibel anlegende Anleihenfonds JPM Income, der eine Ausschüttung von 1,5 bis 3,0 Prozentpunkten über dem Bloomberg Barclays Global Aggregate Bond Index anstrebe, überzeuge Scope-Expertin Claus zufolge mit ausgezeichneter Performance. "Beispielsweise liegt er über fünf und drei Jahre mit 4,1 und 2,9 Prozent per annum über dem Peergroup-Durchschnitt von 0,4 und minus 0,6 Prozent per annum. Anleger des Fonds müssen jedoch mit deutlich erhöhten Risikokennzahlen leben", so Claus.

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Zwei Anleihenfonds von Fidelity dagegen hätten ihre Top-Noten verloren: Der Fidelity Funds Euro Bond trage nach sieben Monaten, in denen er mit einem "A"-Rating geführt worden sei, wieder ein "B". Der Fidelity Funds Euro Short Term Bond sei nach mehr als zwei Jahren mit einem "B" auf "C" heruntergestuft worden. Der Grund sei die zuletzt schwache Performance. Über fünf Jahre gerechnet hätten beide Fonds noch leicht über dem Durchschnitt ihrer jeweiligen Vergleichsgruppe "Renten Euro Welt" und "Renten Euro kurz" gelegen. Auf Jahressicht hätten der Fidelity Euro Bond und der Fidelity Euro Short Term Bond 14,3 beziehungsweise 6,0 Prozent verloren, während die Mitbewerber im Schnitt nur Verluste von 11,8 und 3,4 Prozent eingefahren hätten.

Die zehn größten Fonds mit einem Downgrade im Juli

(News vom 29.07.2022) (01.08.2022/fc/n/s)






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